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Kalte Selleriesuppe mit Fenchel

Kalte Selleriesuppe mit Fenchel

Von Marlena

Eine kalte Selleriesuppe, angereichert mit Fenchel statt Lauch, mit Rosmarin-Butter und süßer Kartoffel anstelle von klassischer. Ein Hauch von Zitronenschale bringt Frische. Gewürzt mit Selleriesalz und schwarzem Pfeffer. Perfekt zur Vorspeise, mit cremiger Schlagsahne, die nicht zu süß sein darf. Suppe wird durch Passieren besonders fein, ruhig leicht dicker lassen, für Struktur. Kühlt man länger, verdichtet sie sich, also lieber kleine Portionen kühlen. Funktioniert auch mit Hühner- oder Gemüsebrühe, je nach Geschmack. Eiswürfel nicht vergessen für den finalen Kick. Selleriesamen und frische Fenchelgrünblätter als Dekor - optisch und geschmacklich ein cooler Kontrast.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 30 min
Gesamt: 55 min
Portionen: 6 bis 8 Portionen
#Vorspeise #sommerlich #vegan
Spricht für sich, kalte Suppen bergen Gefahren und Chancen zugleich. Ich habe oft erlebt, dass zu lange gekocht, Suppen ihren Duft verlieren, fade werden. Fenchel in kalter Selleriesuppe ist ein Geheimtipp. Gibt Spannung, ein bisschen Anis-Note, die im Abgang bleibt. Die Süßkartoffel mildert herbe Sellerienoten, ohne zu süß zu wirken. Eiskalte Suppe mit fluffiger Schlagsahne, die nicht zu fest ist – sonst wird sie zur breiigen Masse im Mund. Die Arbeit lohnt, wenn man auf Textur und Aroma achtet, optisch appetitlich und frisch. Selleriesalz ersetzt immer das grobe normale Salz, gibt einen super Kick, nicht zu salzig. So koche ich seit Jahren, verfeinere kleine Details auf Intuition. Nicht nur Lesen, riechen und anfassen ist die Küche wert.

Zutaten

  • 1,2 liter Sellerie, grob geschnitten
  • 1 mittelgroßer Fenchelknolle, in dünne Scheiben
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 25 ml Butter, vorzugsweise Rosmarin-Butter
  • 600 ml Wasser
  • 450 ml kräftige Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 1 kleine Süßkartoffel, geschält, gewürfelt
  • 3 ml Selleriesalz
  • Eiswürfel zum Kühlen
  • 100 ml Schlagsahne 35 %, nicht zu steif geschlagen
  • Selleriesamen und Fenchelgrün für Garnitur
  • Schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • Über die Zutaten

    Sellerie und Fenchel am besten frisch, nicht zu alt. Sellerie schrumpft schnell, Fenchel verliert Blätter. Knoblauch nicht zu viel, sonst dominiert er. Eine gute Butter macht schon Unterschied, wenn mit Kräutern aromatisierte Butter hernehmen, Vorsicht bei Hitze, erlahmt schnell. Ersatzweise ein neutrales Öl mit Rosmarin später unterheben. Süßkartoffel ersetzt die klassische mehligere Kartoffel – sie gibt Volumen ohne Stärkeklumpen. Brühe lieber selbst gemacht oder gut abgeschmeckt kaufen, gekaufte Bouillons sind oft zu salzig. Zitronenschale letzte Minute rein, damit sie frisch bleibt. Wer keine Sahne mag, kann Joghurt oder Crème fraîche benutzen, dann aber erst direkt vor dem Servieren dazunehmen.

    Zubereitung

  • Butter in großer, schwerer Pfanne schmelzen lassen. Fenchel und Knoblauch zugeben, bei mittlerer Hitze glasig dünsten, nicht braun werden lassen. Der Duft sollte frisch, aber nicht scharf in Nase steigen.
  • Sellerie hinzufügen, leicht anbraten, bis er etwas Farbe annimmt. Süßkartoffelstücke einrühren, kurz mitdünsten. Alles mit Wasser und Brühe ablöschen. Gut umrühren.
  • Aufkochen lassen, dann Hitze reduzieren. Sanft köcheln etwa 25 bis 30 Minuten. Gemüse muss weich sein, fencheltypisch zart, Süßkartoffel zerfällt langsam. Hier lieber nach Gefühl denn Zeit richten.
  • Suppe vom Herd nehmen. Grob mit Stabmixer pürieren, dann durch feines Sieb drücken. Reste aufdrücken, um maximale Cremigkeit zu bekommen. Wer keine Zeit hat, kann Schritt zwei überspringen, aber die Textur leidet.
  • Zitronenabrieb und Selleriesalz einrühren. Abschmecken. Nach Belieben Pfeffer frisch mahlen. Ein Hauch Zitrone hebt alles an.
  • Abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank stellen für mindestens 3 bis 4 Stunden. Lange kühlen, nicht länger als 6 sonst flach und zu dick.
  • Vor dem Servieren noch einmal gründlich durchrühren, bei Bedarf Brühe ergänzen bis zur angenehmen Konsistenz.
  • Suppe in Schalen füllen, jeweils einen Eiswürfel darauflegen. Sahne locker mit Löffel ins Zentrum setzen, nicht zu viel, sonst verwässert sie. Mit Selleriesamen und Fenchelgrün dekorieren.
  • Tipps: Fenchel gibt Geschmack Tiefe, wer ihn nicht mag, nimmt mehr Sellerie. Süßkartoffel bringt süße Note, klassische Kartoffel wird schnell mehlig. Rosmarinbutter kann ersetzt werden durch pure Butter mit einem Zweig frischen Rosmarin, aber Vorsicht bei der Hitze, Bitterstoffe sind schnell da.
  • Zubereitungstipps

    Ich achte beim Dünsten von Fenchel und Knoblauch auf Farbe und Geruch. Wird zu braun, wird bitter, deshalb mittlere Hitze, ständig rühren. Beim Kochen auf sichtbare Bläschen achten, die kleine Suppen-Challenge. Nicht zu stark, sonst flüchtet das Aroma. Pürieren gut, aber nicht zu lange, sonst wird es klebrig statt cremig. Durchpassieren nimmt die Fasern raus, macht samtig, das habe ich als entscheidend gelernt. Im Kühlschrank Stocken beobachten, Suppe zieht an, nicht zu dick machen am Anfang wegen Verdichtung. Eiswürfel sind wichtig, geben frische Berührung. Sahne locker, nicht steif schlagen, sonst wird es ein Butterwolf in der kalten Suppe. Dekoration nicht unterschätzen, optisch ist die Kühle sofort spürbar. Selleriesamen geben Crunch und intensiven Duft. Tipps: Für Zeitnot, Gemüse mit wenig Wasser kochen und danach Brühe hinzufügen.

    Küchentipps

    • 💡 Verwenden Sie frisches Gemüse für den besten Geschmack. Sellerie ist empfindlich und schrumpft schnell. Kaufen Sie Fenchel, der knackig ist. Knoblauch ist gut, aber nicht zu dominant.
    • 💡 Die Rosmarin-Butter ist wichtig. Ersetzen Sie sie durch normale Butter mit frischem Rosmarin, aber aufpassen, Hitze kann bitter machen. Neutrales Öl mit Rosmarin geht auch, aber später hinzufügen.
    • 💡 Für eine bessere Struktur der Suppe pulen Sie sie gut, aber nicht zu lange. Gewünschte Cremigkeit erreichen Sie durch Passieren. Die Textur ist entscheidend für das Mundgefühl.
    • 💡 Die Brühe sollte kräftig sein. Selbstgemacht wäre ideal. Gekaufte Brühe kann zu salzig sein. Halten Sie immer eine zusätzliche Brühe bereit, um die Konsistenz nach dem Kühlen anzupassen.
    • 💡 Servieren Sie die Suppe eiskalt. Eiswürfel sind wichtig für die Frische. Sahne sollte locker hinzugefügt werden, nicht zu fest, sonst wird sie breiig. Garnieren Sie mit Selleriesamen für einen schönen Crunch.

    Häufige Fragen

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