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Karottencreme mit Tahini und Brokkoli

Karottencreme mit Tahini und Brokkoli

Von Marlena

Samtige Karottensuppe mit getoastetem Tahini-Dressing und knackigem Brokkoli. Die Mischung aus gerösteten Sesamsamen, einem Hauch Zitrone und süßer Karotte ergibt eine fein abgestimmte Aromenkombination. Kartoffel sorgt für die nötige Bindung, Cumin bringt Wärme. Die Brokkoli-Einlage bleibt bissfest, setzt Kontrapunkte zur weichen Suppe. Statt Hühnerbrühe Gemüsefond für vegane Option. Honig ersatzweise Agavendicksaft oder Ahornsirup. Wichtig: Zwiebeln goldgelb anschwitzen, das bringt Süße und Tiefe. Die Suppe wird direkt im Mixer püriert, ohne zu verwässern. Sahne habe ich weggelassen, braucht’s nicht. Große Töpfe, kurze Wege, alles in unter einer Stunde gemacht.
Vorbereitung: 20 min
Kochzeit: 40 min
Gesamt:
Portionen: 6 Portionen
#Suppe #vegan #gesund #einfach #schnell
Ein Klassiker, aber mit eigenem Twist. Karotten dabei nicht nur süß, sondern auch mit Würze und leichter Säure aus Zitronensaft in Tahini. Ich habe vor Jahren oft zu viel Wasser genommen, dann verwässert die Suppe und verliert ihre Intensität. Kartoffeln oder Süßkartoffeln als Bindemittel machen den Unterschied – für die samtige Konsistenz ohne Sahne. Brokkoli kommt nicht in die Suppe, sondern als knackiges Topping ringsrum. So überraschend, frisch. Wer keine Hühnerbrühe mag, nimmt Gemüsebrühe, dann ist’s vegan. Tahinisauce immer kühl stellen, sonst trennt sich das Fett. Das Luckysachen, die Bratzeiten und das genaue Abschmecken, alles braucht Erfahrung, die Geräusche im Topf und der Anblick der Suppenfarbe sind deine besten Freunde.

Zutaten

Sauce Tahini

  • 25 ml Wasser
  • 25 ml Tahini
  • 4 ml Agavendicksaft
  • 6 ml frischer Zitronensaft
  • Karottencreme

    • 1 große Schalotte, fein gehackt
    • 25 ml Olivenöl
    • 400 g Karotten, geschält und in Scheiben
    • 1 kleine Süßkartoffel, gewürfelt
    • 1,3 l Gemüsebrühe
    • 3 ml gemahlener Kreuzkümmel
    • 100 g Brokkoli, kleingehackt und kurz blanchiert
    • 20 ml geröstete Sesamsamen
    • 15 ml Zitronenöl (optional)

Über die Zutaten

Schalotten sind milder als normale Zwiebeln, sie ergeben mehr Aroma und keine Schärfe. Süßkartoffeln nehmen die Karotten an Süße etwas raus, wenn zu süß wird, Zitronensaft nachjustieren. Das Tahini kann durch Mandelmus ersetzt werden, falls Sesamallergie vorliegt, dabei jedoch der Geschmack deutlich verändern. Als Ersatz für Agavendicksaft geht jede milde Süße, Honig passt nur, wenn nicht strikt vegan. Brokkoli unbedingt frisch, beim Blanchieren kurz in kochendem Wasser lassen, für 1-2 Minuten, dann Schock in Eiswasser. So bleibt die Farbe und Knackigkeit erhalten. Brühe bitte immer selbst abgeschmeckt verwenden – oft sind Fertigbrühen zu salzig oder zu lasch. Wenn zu dünn, Suppe länger einkochen lassen, statt mit Bindemitteln rumzuexperimentieren.

Zubereitung

Sauce Tahini

  1. Alle Zutaten im kleinen Schüsselchen vermengen. Sollte zähflüssig sein, sonst etwas Wasser dazu. Kalt stellen, damit sich die Aromen verbinden.
  2. Karottencreme

    1. Olivenöl in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze. Schalotte goldgelb anschwitzen, Aufwand lohnt sich für Süße und Aroma.
    2. Karotten und Süßkartoffel zugeben, kurz mitdünsten, bis leicht weich und aromatisch.
    3. Brühe angießen, Kreuzkümmel hinzufügen. Stärkere Hitze, bis es sprudelnd kocht. Dann Hitze runter, Deckel drauf. Rührt man zwischendurch um, wird nichts matschig – Geduld ist alles.
    4. Nach etwa 35 Minuten testen: Gemüse muss weich, aber nicht zerfallen sein. Suppe abwürzen mit Salz und Pfeffer. Eigenes Salz- und Pfefferstecken, keine Angst vor Würze.
    5. Dann rein in den Mixer. Nicht zu lange, sonst wird die Suppe klebrig. Ich arbeite mit kurzen Pulsen, damit Textur bleibt, nicht nur Pudding.
    6. Suppe zurück in den Topf, langsam erhitzen, aber nicht kochen. Nie direkt in heißem Topf mixen – verbrennt Aroma.
    7. In Suppenschalen füllen. Brokkoli oben drauf verteilen – darf ruhig bissfest bleiben, bringt Frische.
    8. Sesamsamen darüberstreuen, Tahinisauce vorsichtig mit einem Löffel als Zickzack-Linie drapieren. Ein paar Tropfen Zitronenöl runden’s ab, das macht frische, unerwartete Note.
    9. Sofort servieren. Brokkoli nicht dünsten zu lange, sonst wird suppe langweilig-flach.

Zubereitungstipps

Wichtig – die Schalotten dürfen nicht färben, sondern weich werden. Daher bei mittlerer Hitze. Sobald die Brühe dazukommt, geht’s schnell zum Kochen; lieber den Deckel leicht geöffnet lassen, bei mir dampft es dann viel stärker. Das Garen der Karotten erkennt man auch an Duft – süßlich-herb. Die Suppe darf nach dem Pürieren ruhig noch kleine Stückchen an Struktur haben. Mixer nicht zu voll machen, sonst entsteht Dampf, und die Suppe wird zu heiß und verliert Geschmack. Abwürzen erst zum Schluss, Salz hebt Aromen, aber zu früh ist Fehler. Brokkoli erst ganz zuletzt hinzufügen – gedämpft oder blanchiert, so nur kurz und prägnant. Sesamsamen vor dem Eiweiß trennen: Immer in der Pfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht duften – das entfaltet Aroma. Tahini nicht erhitzen – sonst trennt sich die Sauce. Die Kombination aus kalt und heiß im Teller macht das Erlebnis spannend.

Küchentipps

  • 💡 Zutaten vorbereiten. Schalotte langsam anschwitzen. Höherer Aufwand bringt das süsse Aroma hervor. Hitze ist dabei wichtig: zu hoch, und sie bräunen. 2-3 Minuten genügen.
  • 💡 Karotten und Süßkartoffel möglichst gleichmässig schneiden. Das sorgt für ein gleichmäßiges Garen. Die Farben sind wichtig, sie schaffen die visuelle Freude beim Essen. Achte auch auf den Duft. 
  • 💡 Blanchieren ist ein Kunstwerk. Brokkoli 1-2 Minuten ins kochende Wasser, dann sofort ins Eiswasser. Das erhält die Farbe und die Knackigkeit. Rieche daran. Das Aroma ist intensiv.
  • 💡 Pürieren in Etappen. Mixer nicht überfüllen, sonst wird die Suppe dampfig und verliert Geschmack. Kleine Portionen – das mag etwas länger dauern, aber es lohnt sich. Feine Textur bleibt erhalten.
  • 💡 Abschmecken ist entscheidend. Immer erst am Schluss. Gar nicht scheuen, rechtzeitig nachzuwürzen. Das endgültige Aroma entfaltet sich erst. Salz hebt die Süße der Karotten hervor.

Häufige Fragen

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