Kartoffel Spargel Salat

Von Marlena
Ein leichter Salat aus kleinen Kartoffeln, knackigen Spargelspitzen und geräucherter Forelle, verfeinert mit frischen Kräutern und einer hausgemachten Senf-Honig-Vinaigrette. Die Kartoffeln werden vorgekocht und in Viertel geschnitten, damit sie die Aromen gut aufnehmen. Statt roten Zwiebeln nutze ich hier milde Frühlingszwiebeln, für einen weniger scharfen Geschmack. Die Forelle wird durch geräucherten Lachs ersetzt, eine schöne Variation mit feinem Aroma. Die Vinaigrette arbeitet mit Weißweinessig, Dijon-Senf und etwas Honig – kann gut mit Zitronensaft ergänzt werden, wenn es frischer sein soll. So bleiben Textur und Geschmack abwechslungsreich und der Salat eignet sich hervorragend als Vorspeise oder leichter Lunch.
Vorbereitung:
15 min
Kochzeit:
12 min
Gesamt:
27 min
Portionen:
4 Portionen
#Salat
#Sommeressen
#Vorspeise
#einfaches Rezept
Kartoffel- und Spargelsalat mit geräuchertem Fisch – eine Kombination, die ich oft auf Märkten entdecke, aber selten so wie hier gemacht. Kartoffeln brauchen diese sanfte, aber bestimmte Kochweise, damit sie nicht zu weich werden. Spargel sollte noch knackig sein, nicht zerfallen im Dressing. Mit der langen Zeit in der Vinaigrette meinte ich früher, das wird matschig, aber zehn Minuten ziehen reicht, dann hat man beste Geschmackskombination. Geräucherter Lachs bringt Geschmackstiefe, etwas salzig und rauchig, etwas, das hier sehr gut mit Honig-Senf harmoniert. Meine Lieblingssalate entstehen oft durch kleine Erfahrungen im Alltag, durch zahlloses Probieren – auch mal mischen, nicht strikt einem Rezept folgen. Dieser Salat ist ehrlicher Genuss, unkompliziert und vielseitig.
Zutaten
===
- Vinaigrette
- 6 ml Dijon-Senf
- 12 ml Weißweinessig
- 6 ml flüssiger Honig
- 80 ml Rapsöl oder neutrales Öl
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Über die Zutaten
Kleine festkochende Kartoffeln sind hier Pflicht, mehlig gehen zwar, verlassen aber die gewünschte Textur, zerfallen gern. Die Spargelspitzen sollten nur kurz blanchiert werden, sonst verlieren sie die schöne Frische und Knackigkeit. Statt roten Zwiebeln empfehle ich milde Frühlingszwiebeln oder Schalotten, die geben weniger Schärfe und passen besser zum rauchigen Fisch. Der geräucherte Lachs ist eine persönliche Variante, Forelle kann ersetzt werden, je nachdem, was verfügbar ist. Für die Vinaigrette unbedingt gutes Öl verwenden, das den Geschmack nicht dominiert – Rapsöl klappt super. Honig nicht zu viel, sonst wird es zu süß. Kräuter frisch wählen, Dill ist ideal, aber Petersilie geht auch, Rosmarin sparsam dosieren, sonst nimmt er overhand. Wer keinen Lachskaviar mag, nimmt Kapern oder lässt es einfach weg. Die Mengen bei den Zutaten kann man anpassen, aber das Verhältnis von Kartoffeln zu Spargel ist entscheidend für die Harmonie im Salat.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Beim Kochen der Kartoffeln nicht blind auf Zeit hören, ich schwöre auf den Gabeltest – wenn die Kartoffel durch, aber noch fest ist. Danach unbedingt rasch in kaltem Wasser abschrecken, das stoppt das Nachgaren. Das Aufschneiden in Viertel bringt mehr Oberfläche, damit die Vinaigrette besser einziehen kann. Ebenso bei der Vinaigrette: Am besten Öl langsam einträufeln, weils sonst trennt; wenn doch passiert, kurz mit einem Schneebesen aufschlagen. Salz und Pfeffer kommen zum Schluss, Geschmack anpassen. Beim Vermengen mit den zarten Spargelspitzen vorsichtig bleiben, nicht zerdrücken – zwei Löffel, wie ein Hebeltrick, bewährt aus langjährigem Salat-Machen. Fische vorsichtig untermischen, sonst zerfallen die Streifen. Salat nicht zu früh anrichten, 5-10 Minuten ziehen lassen, aber nicht zu lange, sonst matschig. Für Deko die Eier vom Lachs oder Kapern zuletzt drauf. Für keine Überraschungen: Vorher probieren, ob Salz/Pfeffer passen. Wer wenig Zeit hat, kann Vinaigrette durch Shaken im Glas machen, zeitsparend und funktioniert immer – zum Schluss nochmal abschmecken. Basics beachten, dann geht der Salat immer gut.
Küchentipps
- 💡 Kartoffeln sollten nicht überkochen. Gabeltest ist mein Go-To. Wenn Widerstand vorhanden, gleich abgießen. Kaltes Wasser stoppt den Kochprozess. Die Textur bleibt knackig. Petersilie kann Dill ersetzen. Frische Kräuter sind Pflicht. Bei der Vinaigrette langsam Öl einrühren, sonst trennt sie sich. Eine spritzige Note – etwas Zitronensaft dazu.
- 💡 Blanchieren ist wichtig, aber nur kurz. 2-3 Minuten maximal für Spargel; er muss noch farbenfroh und knackig bleiben. Und die Frühlingszwiebeln machen beim Dressing einen großen Unterschied. Mild im Geschmack, also gut passend zu Fisch. Kapern sind auch eine interessante Option. Vegetarier? Chamäleon mit gegrilltem Gemüse.
- 💡 Dressing im Schraubglas schütteln spart Zeit und macht das Emulgieren einfach. Öl nach und nach rein. Wenn es zu dick wird, Spritzer Wasser hinzufügen. Wenn es zu sauer schmeckt, ein wenig mehr Honig. Ich teste immer nach, die Balance ist entscheidend. Zu viel Senf kann die Vinaigrette übersalzen. Immer zuerst probieren.
- 💡 Wenn die Kartoffeln zerfallen, hieß es früher oft überkochen oder zu viel rühren. Lieber vorsichtig beim Mischen bleiben. Wenn die Vinaigrette schon gut gerührt war, dann vorsichtig unterheben. Mehrere Löffel nutzen, um den Druck zu verteilen. Arbeitsteilung macht oft den besten Salat aus.
- 💡 Den Salat nicht zu schnell anrichten. Lieber 5-10 Minuten ziehen lassen. Aromen intensivieren sich dadurch. Aber im Kühlschrank nicht länger stehen lassen. Kartoffeln saugen sonst zu viel Dressing auf. Lachskaviar bringt Farbe – Alternativen wie Kapern sind ebenfalls toll. Mischen erlaubt keine starren Regeln; probieren geht vor.



