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Kartoffelsalat Rattes mit knusprigen Chips

Kartoffelsalat Rattes mit knusprigen Chips

Von Marlena

Ein leichter Kartoffelsalat mit Rattes-Kartoffeln, würzigem Senf-Dressing, frischen Kräutern und einem unerwarteten Crunch. Statt klassischer roten Zwiebeln verwende ich milde Schalotten für weniger Schärfe, und Minze statt Dill setzt eine frische, herbe Note. Die Chips werden durch dünn geschnittene Grünkohlchips ersetzt, die im Ofen knusprig gebacken sind. Die Kartoffeln garen sanft, bis sie genau bissfest sind, das süß-saure Dressing balanciert mit Ahornsirup sorgt für Tiefe, und die Kräuter bringen echtes Aroma. Kartoffeln halbieren, kurz abkühlen lassen, damit sie den Geschmack aufnehmen. Ideal für spontane Gäste, vegan, gluten- und laktosefrei, ohne Nüsse und Eier. Eine Entdeckung für alle, die Kartoffelsalat neu denken wollen.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 20 min
Gesamt: 45 min
Portionen: 6 Portionen
#vegan #glutenfrei #schnell zubereitet
Kartoffelsalat mit Rattes-Kartoffeln zu machen ist für mich eine kleine Kunst. Keine matschigen Knollen, sondern bissfeste, aromatische Kartoffeln, die das Dressing nicht schlucken wie ein Schwamm. Mein früherer Fehler war, zu stark zu kochen oder zu viele Zwiebeln zu nehmen, was alles dominiert hat. Jetzt nutze ich Schalotten aus dem Eiswasserbad, das spart die aggressive Schärfe und die Kräuter – besonders Minze – bringen einen frischen Kick. Ein Highlight sind Grünkohlchips statt den herkömmlichen Kartoffelchips; sie sorgen für Textur und unerwarteten Geschmack. Das Dressing stelle ich mit Ahornsirup statt Zucker her, rundet das Ganze ab und setzt süßliche Akzente. So wird aus einem Alltagssalat ein überraschendes bisschen Pep.

Zutaten

  • 600 g Rattes-Kartoffeln
  • 1 kleine Schalotte, fein gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL grober Senf
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1/4 Tasse frisch geschnittene Minzblätter
  • 1/4 Tasse Petersilienblätter, grob gehackt
  • Knusprige Grünkohlchips, leicht zerbröselt, circa 40 g
  • Über die Zutaten

    Rattes-Kartoffeln sind klein, festkochend, und behalten ihre Form viel besser als andere Sorten. Für Notfälle gehen auch neue Kartoffeln, aber aufpassen, dass sie nicht zerfallen. Statt Schalotten kann auch eine milde Gemüsezwiebel genommen werden, aber im Zweifel lieber vorher kurz blanchieren oder ins kalte Wasser legen gegen Schärfe. Minze ist nicht obligatorisch; Dill kann gerne wieder eingesetzt werden, dann aber lieber frisch und nicht getrocknet. Grünkohlchips kann man vorzeitig selbst machen: Grünkohlblätter marinieren mit Olivenöl und Salz, dann 10–15 Minuten bei 150 Grad im Ofen backen, bis knusprig. Wer keine Grünkohlchips findet, kann normale Salzchips nutzen, jedoch diese zerbröseln, damit sie nicht zu dominant sind.

    Zubereitung

  • Kartoffeln gründlich waschen, aber nicht schälen. In einem mittelgroßen Topf mit kaltem Salzwasser bedecken, aufsetzen und bei mittlerer Hitze erhitzen. Es dauert ein paar Minuten, bis der Topf summt und Blasen an die Oberfläche steigen; das ist der Moment, das Hitzelevel zu senken. Köcheln lassen, bis eine Gabel locker hineingleitet – etwa 18 Minuten; auf keinen Fall zu weich, sonst zerfallen sie später im Salat.
  • Während die Kartoffeln garen: Schalotten in Eiswasser legen, 7 Minuten. Das Entziehen der Schärfe ist wichtig, sonst dominiert sie später unkontrolliert. Abtropfen lassen, gut ausdrücken, damit der Salat nicht wässrig wird.
  • Für das Dressing Olivenöl, Apfelessig, groben Senf und Ahornsirup mit einem Schneebesen vermengen. Salz und Pfeffer frisch aus der Mühle dazugeben. Ein Tipp: Erst kurz vor dem Mischen abschmecken, da die Kartoffeln noch Geschmack aufnehmen und das Dressing verändern können.
  • Kartoffeln abgießen, kurz abkühlen lassen auf einem Backblech – luftgetrocknet schmeckt besser, Restfeuchte macht Dressing wässrig. Kartoffeln halbieren, direkt noch lauwarm in das Dressing geben, Schalotten und die gehackten Kräuter unterheben. Gründlich, aber vorsichtig vermengen, damit die Kartoffeln nicht auseinanderfallen.
  • Zum Schluss die zerbröselten Grünkohlchips darüber streuen, nicht zu lange vorher, sonst verlieren sie den Crunch. Ein überraschender Effekt, der den klassischen Kartoffelsalat-Konsens aufbricht.
  • Nochmals prüfen, ob die Würze stimmt – manchmal braucht es einen kleinen Spritzer mehr Essig oder eine Prise Salz. Serviert wird lauwarm oder leicht gekühlt. Ich vermeide es, den Salat zu lange im Kühlschrank zu lassen, da er sonst mehlig und trocken wirkt.
  • Zubereitungstipps

    Kartoffeln niemals in kochendes Wasser werfen – kaltes Wasser, dann Hitze erhöhen – das sorgt für gleichmäßiges Garen bis zum Kern. Schalotten im Eiswasser legen hilft gegen zu scharfe Aromen im Salat. Das Dressing zuerst separat mischen – ich schlage es mit dem Schneebesen, gegen besseres Emulgieren. Erst nach Abkühlen der Kartoffeln mit Dressing mischen, sonst saugen sie das Öl zu schnell ein und schmecken fettig. Kräuter immer frisch verwenden, getrocknete blähen nicht auf und bringen weniger Aroma. Das Timing mit den Chips ist ein kleiner Trick: Sie kommen erst kurz vor dem Servieren, sonst verlieren sie Knusprigkeit – ein großer Fehler, den ich oft sah. Verwenden, was gerade da ist, aber immer die Balance zwischen feucht und trocken im Auge behalten.

    Küchentipps

    • 💡 Eine gute Alternative zu Rattes-Kartoffeln sind neue Kartoffeln. Sie sollten aber gut ausgewählt werden, nicht zu weich. Ungeliebte Teile abschneiden, die Kochzeit anpassen. Es ist wichtig, dass sie fest und aromatisch sind. Je nach Grösse, Kochzeit anpassen. Ein passender Zeitpunkt: Wenn die Kartoffeln beim Stechen leicht nachgeben.
    • 💡 Schalotten im Eiswasser legen ist eine bewährte Methode. Diese Technik hilft, die Schärfe zu mindern. Nach dem Blanchieren sorgfältig ausdrücken, um überflüssiges Wasser zu vermeiden. Zwiebeln können auch durch milde Gemüsezwiebeln ersetzt werden, die sind aber deutlich zarter. Achte auf die Energie beim Schneiden, weniger wird oft mehr.
    • 💡 Das Dressing mit dem Schneebesen gut vermengen ist der Schlüssel. Erst zum Schluss abschmecken; die Kartoffeln nehmen viel Geschmack auf. Salz und Pfeffer aus der Mühle nutzen, das bringt Aroma. Du kannst auch einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen für mehr Frische. Experimentiere ruhig – die Zutaten geben dir Hinweise.
    • 💡 Warte mit den Grünkohlchips bis zum besten Moment. Knusprig bleiben sie nur, wenn sie frisch auf den Salat gestreut werden. Vorbereiten kannst du sie problemlos im Voraus. Am besten bei 150 Grad backen, kleine Stücke werden auch schneller knusprig. Wenn du keine findest, normale Chips können auch gut laufen.
    • 💡 Das Timing ist entscheidend. Kartoffeln ins kalte Wasser geben, dann Hitze erhöhen. Ein langsames Aufheizen sorgt für gleichmäßiges Garen. Wenn sie zu weich werden, haben sie keine Chance. Lass sie auf einem Blech abkühlen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. So bleibt der Salat frisch.

    Häufige Fragen

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