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Klassische Apfeltarte Variiert

Klassische Apfeltarte Variiert

Von Marlena

Apfeltarte mit angepasster Zuckermenge, modifizierten Gewürzen und einer leichten Texturveränderung. Verwendet statt Maizena Johannisbrotkernmehl und statt Butter leichtes Rapsöl im Teig. Zwei verschiedene Apfelsorten, leicht säuerlich und süß, schaffen Balance. Umsichtiges Verschließen der Teigränder verhindert Auslaufen. Backzeit auf visuelle Zeichen und Gerüche abgestimmt, nicht stur nach Uhr. Die besondere Note bringt ein Hauch Vanille und ein Spritzer Zitronensaft in den Belag. Perfekt für Hobbybäcker, die klassische Tarte neu entdecken wollen.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit: 50 min
Gesamt:
Portionen: 8 Portionen
#dessert #herbst #gebäck
Apfeltarte ist ein Klassiker, den ich oft neu interpretiere. Früher war ich starr auf Maizena fixiert, heute nutze ich Johannisbrotkernmehl – gibt stabilere Konsistenz bei der saftigen Apfelmischung. Probiere immer mindestens zwei Apfelsorten, sonst wird’s eintönig. Diese Version hat eine feinere, leicht weniger süße Textur als sonst. Wichtig: Nicht zu dick mit Zucker, das macht fett oder klebrig. Ich achte sehr auf Geräusche und Gerüche während des Backens, um den perfekten Bräunungsgrad zu erwischen. Flüssige Füllung nervt, deshalb vermeide ich zu große Apfelstücke und mische bindende Zutaten. Offenbarige Tipps, doch ich sehe oft Fehler in Küchen, die den Genuss mindern.

Zutaten

  • 90 ml (6 EL) Rohrohrzucker
  • 35 ml (2,5 EL) Johannisbrotkernmehl
  • 3 ml (1 TL) gemahlener Zimt
  • 1 ml (1/4 TL) gemahlene Nelke
  • 5 mittelgroße säuerliche und süße Äpfel, geschält, entkernt, geachtelt
  • 25 ml (1,5 EL) Rapsöl
  • 2 Mürbeteigböden à 28 cm Durchmesser
  • Für den Teigüberzug

    • 1 Eigelb
    • 15 ml (1 EL) Milch
    • 5 ml (1 TL) Zitronensaft
    • 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt

    Über die Zutaten

    Die Zuckermenge habe ich zu 60 % geändert, da sonst zu süß. Rohrohrzucker bringt karamelligen Geschmack; brauner Zucker geht auch. Johannisbrotkernmehl ersetzt Maisstärke, sorgt für bessere Bindung und intensiveren Glanz. Gewürzmischung angepasst: Nelke statt Muskat gibt Whisky-ähnliche Tiefe, Vanille mit rein für feine Süße und Aroma. Pfanne Butter gegen Rapsöl getauscht, macht den Boden zarter, weniger bröselig. Zwei Apfelsorten verwenden, säuerlich und süß, ist entscheidend – sagt meine Erfahrung. Teigböden unbedingt kalt verarbeiten, damit sie nicht schrumpfen beim Backen. Wer allergisch auf Eier ist, kann Dorur mit Pflanzenmilch und etwas Ahornsirup machen, funktioniert.

    Zubereitung

    Vorbereitung

    1. Backofen auf 185 °C vorheizen, unteres Drittel der Röhre positionieren – dort bleibt der Boden knusprig, nicht durchweicht.
    2. Eigelb, Milch und Zitronensaft in einer kleinen Schale sorgfältig verquirlen, Vanillemark einrühren. Beiseitestellen – ergibt schöne Farbnuance und Aroma oben drauf.
    3. Teig einmal kurz durchkneten, auf bemehlter Fläche dünn ausrollen. Ein Teigblatt in die Form legen. Achtung: Teig möglichst dünn, sonst wird’s lahm und schwer.
    4. Piekser in den Boden stechen: verhindert Blasenbildung; wichtig, sonst hebt sich die gesamte Tarte beim Backen.
    5. Füllung mischen

      1. Zucker und Johannisbrotkernmehl gut vermengen, die Gewürze dazugeben; Nelke statt Muskat – etwas markanter, passt besser zu herbstlichem Geschmack. Alles gründlich mischen.
      2. Apfelschnitze und Öl unterheben, dann Vanille markig untermengen. Vorsicht, nicht zerdrücken, Apfelschichten sollen saftig und knackig bleiben.
      3. Zusammensetzen und Backen

        1. Apfelfüllung kreisförmig verteilen, leicht andrücken, aber nicht pressen. Das ist wichtig, sonst läuft Flüssigkeit beim Backen aus; die richtige Porosität zu bewahren ist Kunst.
        2. Rand der Teigplatte mit Wasser leicht befeuchten – das klebt besser als Ei. Zweiten Teigkreis vorsichtig überlegen.
        3. Kanten mit einer Gabel oder Fingern gut andrücken und falten, damit keine Öffnungen entstehen. Einstechen nicht vergessen, sonst dampft die Tarte ungleichmäßig.
        4. Mit Eimischung rundum bestreichen für die Farbe; keine Zugluft beim Einpinseln – sonst zieht die Kruste Fäden.
        5. Ungefähr 50 Minuten backen. Wichtig: Während der letzten 10 Minuten Backzeit regelmäßig schauen: Kruste sollte goldbraun sein, leicht knusprig, aber nicht dunkelbraun oder verbrannt.
        6. Geruch entwickeln hören, leicht karamellige Noten, Apfelsaft blubbert im Inneren, dann ist es gut.
        7. Tarte vom Ofen nehmen, mindestens 15 Minuten in der Form stehen lassen, damit die Füllung sich setzt. Optimaler Geschmack und ideale Schnittfestigkeit.
        8. Auf einem Rost auskühlen lassen, damit auch die Unterseite nicht durchfeuchtet.
        9. Tipps und Tricks

          1. Johannisbrotkernmehl statt Maizena gibt eine stabilere Bindung, weniger klebrig, optimal bei zu saftigen Äpfeln.
          2. Statt Butter Öl im Teig vermeidet Bröckeligkeit und bringt etwas Zartheit.
          3. Vanille hebt die Süße, macht sie natürlicher – kann mit Tonkabohne ersetzt werden für besondere Würze.
          4. Wer keinen Backofen mit Umluft hat, lieber 5-10 Minuten länger backen und visuell prüfen.
          5. Wenn die Kruste vorzeitig dunkel wird, Backpapier locker auflegen und weiterbacken.
          6. Apfelsorten mischen ist essentiell: zu süß wirkt langweilig, zu sauer wird scharf, die Balance ist Königsklasse.
          7. Sollte Flüssigkeit austreten beim Anschneiden, Füllung zu feucht oder zuwenig Stärke – lieber weniger Äpfel, dafür kompakter schneiden.
          8. Ein kleiner Trick: Apfelschnitze mit leichtem Zitronenwasser vorweg bestreichen, verhindert Braunwerden, hält Farbe frisch.

    Zubereitungstipps

    Präzise Reihenfolge wichtig. Erst Ofen unten vorheizen, das gibt Power für Bodenknusprigkeit. Teig sollte ausreichend durchgekühlt und beim Ausrollen dünn sein, dann wird er knusprig und nicht zäh. Pünktlich bei Einschneiden der Oberseite ist die Feuchtigkeitsentladung vorprogrammiert, sonnst Blasen. Das Aufstreichen der Eimischung braucht Ruhe, damit sich nichts löst. Backzeit variiert je Ofen, achte auf Farbe und Geräusche. Nach dem Backen Tarte unbedingt ruhen lassen, sonst zieht die Füllung auseinander oder läuft beim Schneiden. Abkühlen auf Rost vermeidet feuchten Boden. Die Reinigung der Küche geht danach leicht – Apfelsaft vorher mit einem feuchten Tuch aufnehmen, sonst klebt alles. Läuft Füllung trotz aller Vorsicht aus, mehr Stärke nehmen oder Apfelstücke kleiner schneiden, Flüssigkeit abgießen. Lässt sich auch am Vorabend vorbereiten, vor Dorur aber erst kurz vor dem Backen fertigstellen.

    Küchentipps

    • 💡 Johannisbrotkernmehl ist eine hervorragende Alternative zu Maizena. Es bindet besser und sorgt für einen schönen Glanz. Perfekt, wenn die Äpfel saftig sind. Weniger klebrig, mehr Stabilität. Achte darauf, dass du es gut einarbeitest.
    • 💡 Wer keinen Rapsöl mag, kann auch Sonnenblumenöl verwenden. Ein leichter Geschmacksschwenk, aber funktioniert ähnlich. Achte darauf, dass der Teig nicht zu schwer wird; das ist wichtig für die Textur. Klär, nicht zu viel rühren.
    • 💡 Wenn die Kruste beim Backen zu dunkel wird, Backpapier locker darauflegen. So wird sie nicht bitter. Backzeit ist eher nach Blick und Geruch zu prüfen. Etwas Fingerspitzengefühl braucht’s. Nicht auf die Uhr starren!
    • 💡 Die Apfelmischung ist entscheidend für das Aroma; zu süß, zu sauer, nicht die Balance. Zwei Sorten mischen ist wichtig. Sollte die Füllung beim Schneiden auslaufen, weniger Äpfel nehmen oder diese feiner schneiden. Achte auf die Konsistenz.
    • 💡 Wenn die Tarte beim Auskühlen zu feucht wird, kann es an zu großen Apfelstücken liegen. Kleinere Stücke helfen, die Füllung besser zu binden. Apfelschnitten mit Zitronenwasser bestreichen. Frische Farbe bleibt, und sie oxidieren nicht.

    Häufige Fragen

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