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Klassischer Mürbteig mit Twist

Klassischer Mürbteig mit Twist

Von Marlena

Grundteig für herzhafte Tartes und Quiches, abgewandelt mit Dinkelmehl und Zitronenschale, reduziert Zucker, Kürbiskernöl als Ersatz für Butter. Knusprig, buttrig, etwas nussig. Perfekt für Vegetarier, wenig Salz, sanft aufgegangen durch Backpulver. Haptik wichtig, nicht zu feucht, nicht zu trocken. Schnelles Kneten, nicht überarbeiten, um Zähigkeit zu vermeiden. Kühlschrankruhe erhöht Elastizität. Beobachte Teigkonsistenz, Farbe und Duft vor dem Ausrollen. Quicheböden sonst bröselig oder zäh.
Vorbereitung: 15 min
Kochzeit: 10 min
Gesamt: 40 min
Portionen: 2 Böden 23-25 cm
#Mürbteig #Dinkel #französisch
Mürbteig geht eigentlich immer, doch seit Jahren probiere ich was Neues. Dinkel statt Weizen, nussiges Öl statt Butter. Klingt verrückt? Ja, aber lohnt. Die Säure der Zitrone macht den Unterschied, bringt Frische in sonst schwere Teige. Blindbacken, nicht zu lang, sonst zu hart; zu kurz, zu feucht. Irritierende Details, aber Übung macht langsam sicher. Mühsam? Nein. Geduldig. Teigteig spürt man, er sagt dir, wann er soweit ist. Große Unterschiede bei Hitze, Luftfeuchte spürt der Teig, hygienisch muss alles sein, besonders beim Ei. Es hängt vom Gefühl ab, weniger von der Uhr. Glasfenster beobachten wie Teig aufbläht, oder leise knirscht beim Kneten. Mal kein Öl, dann Butter, mal kalt, mal lauwarm. Experimentieren. Wichtig: Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen, sonst bröckelt die Tarte am Schluss. Und Geduld, vor allem Geduld.

Zutaten

  • 160 g Dinkelmehl hell, alternativ Weizenmehl Type 405
  • 60 g fein gemahlene Mandeln, ersetzt 25% Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 g Backpulver
  • 90 g kaltes Kürbiskernöl, statt Butter für nussige Note
  • 1 Bio-Ei, Größe M
  • 35 ml kalte Mandelmilch, alternativ Kuhmilch
  • Abrieb von ½ Bio-Zitrone, frischer Geschmack
  • Über die Zutaten

    Dinkelmehl bringt eine angenehm nussige Basis und leichte Bekömmlichkeit, ersetzt klassisches Weizenmehl ohne viel Aufwand. Die gemahlenen Mandeln stabilisieren den Teig und sorgen für eine bessere Textur, besonders wenn der Teig kalt bleibt. Kürbiskernöl ist eine raffinierte Alternative zu Butter, weniger gesättigte Fettsäuren, leicht nussig und dunkle Farbe, sichtbar im Teigrand. Wer das nicht hat, nimmt ungesalzene Butter, bitte kalt und in kleinen Stücken. Rapsöl würde gehen, aber Geschmack und Konsistenz leiden. Mandelmilch ist milder als Kuhmilch, unterstreicht die nussigen Anklänge, ersetzt Milch komplett. Die Zitrone ist kein Schnickschnack – ein Hauch Abrieb macht die ganze Note frisch, neutralisiert das Fett. Die Mengen lassen sich anpassen, falsche Reihenfolge beim Mischen oder zu langes Kneten bringt klebrige, zähe Teige. Zusätzliches Mehl beim Ausrollen – vorsichtig, sonst trocken und bröckelig. Auf die kalte Ruhezeit achten, mindestens eine halbe Stunde, besser 35-40 Minuten. Gluten entspannt sich, Fett wird hart - Teig lässt sich besser bearbeiten. Restteig einfrieren funktioniert wunderbar, am besten luftdicht verpacken, bleibt bis 3 Monate haltbar. Zum Auftauen langsam im Kühlschrank. Allergiker könnten Mandeln durch Hafer- oder Reismehl ersetzen, Konsistenz anpassen.

    Zubereitung

  • Mehl, Mandeln, Salz und Backpulver in eine Schüssel sieben. Mandelabriebzitrone dazugeben, verteilt sich gleichmäßig, hebt die Aromen.
  • Kürbiskernöl hinzufügen, mit Hand oder Cutter einarbeiten. Wichtig, nur kurz rühren, bis sizige Struktur entsteht, ähnlich kleinen Erbsengrößen. Nicht zu breitreiben, sonst wird Teig zäh.
  • Ei und Mandelmilch separat verquirlen, dann schnell unter den Mehlmix heben. Teig darf gerade zusammenhalten, leicht klamm, keinesfalls klebrig sein.
  • Fingerprobe: Wenn Teig zu trocken, Tropfen Mandelmilch ergänzen; zu nass – 1 EL Mehl unterheben.
  • Teig halbieren, jeweils zu dicken Fladen formen. Nicht flachdrücken, Holzhammer vorm Teigbrett. In Frischhaltefolie wickeln, luftdicht verschließen, mind. 35 Minuten kaltstellen. Kälte härtet Fett, verhindert Schrumpfen, lässt Gluten entspannen.
  • Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).
  • Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig ausrollen, ca. 3 mm dick. Unregelmäßigkeiten im Rand: Finger formen, besser als Messer, sorgt für rustikale Optik. Teig nicht zu dünn, sonst reisst er beim Befüllen.
  • Vor Einlegen in Form Teig locker per Gabel einstechen, verhindert Blasenbildung. Backpapier und Blindbackerbsen verwenden. 8-9 Minuten blindbacken, Oberfläche sollte matt und leicht fest sein, aber nicht braun.
  • Wenn Ränder nachgeben, Ablauf anpassen, 1-2 Minuten kürzer. Kein Härten, sonst später Bruch.
  • Nach Blindbacken Füllung sofort einfüllen, solange Boden noch warmfeucht, bindet besser.
  • Überrest vom Teig einfrieren, klappt prima. Kurz vor Einsatz antauen lassen, nichts verrührt mit kochender Hand.
  • Teig ist vielseitig. Mandeln ersetzen mit Haselnüssen oder Hafermehl, solange trockenes Verhältnis stimmt. Kürbiskernöl gibt nussigen Kick, sonst klassische Butter, beides bewährt.
  • Hilfreich: nicht den Mixer durchlaufen lassen; Geräusche signalisieren richtige Textur. Bei zu langem Kneten zäh, trocken, schwer formbar.
  • Lass ruhig Teig vor dem Verarbeiten ruhen – geduldiges Warten zahlt sich mit besserem Geschmack aus.
  • Backpulver statt Hefe macht Teig luftig und weniger klebrig, plus schnelle Zubereitung. Hefetrieb bringt andere Note, aber Zeitfresser.
  • Zubereitungstipps

    Mehl mit gemahlenen Mandeln sieben, um Klumpen und Luft einzubauen. Backpulver sorgt für minimalen Trieb, macht Teig leichter als klassisch. Das Öl nicht zu lange einarbeiten, kleine Klümpchen sollten sichtbar bleiben – sorgt für schöne Textur, ähnelt Butterstücken in klassischem Mürbteig. Ei mit Milch vermengen, essentiell für Bindung, nicht einfach beides einzeln zugeben, erst verquirlen, sonst vermischt sich das Fett nicht schön. Beim Hinzufügen schnelle, kurze Stöße – gerade genug, dass Teig anfängt, sich zu formen. Teig zu Fladen formen, nicht glattrollen, sonst verwebt sich Fett zu sehr mit Mehl, kein Bruch. Frischhaltefolie eng anlegen, keine Luft einschließen, sonst trocknet Teig an der Oberfläche aus. Kühlschrankzeit wichtig, ich mache gern 35-40 Minuten, nicht weniger. Hier entspannt gluten, Fett wird fest, lässt sich leichter ausrollen und verstreicht nicht so. Beim Ausrollen mit wenig Mehl, besser leicht bemehlte Arbeitsfläche. Teig nicht zu dünn ausrollen, sonst reisst er später beim Befüllen. Einstechen mit Gabel nicht vergessen, sonst Blasen beim Backen. Blindbackzeit: 8-10 Minuten, Oberfläche muss matt und fest sein, nicht goldbraun. Sonst später bricht Tarteboden. Nach Blindbacken unbedingt schnell füllen, da Boden sonst austrocknet, bindet besser mit Flüssigkeit der Füllung. Aufmerksames Akustikfolgen: Teig knistert beim Kneten? Zu kurz oder zu lang. Auf richtige Textur achten: leicht klamm, nicht klebrig; formbar ohne Reißen. Übung macht Geduldig. Bei Bedarf mehr Flüssigkeit oder Mehl schrittweise zugeben. Beim Auftauen von Teigresten darf keine Feuchtigkeit auftreten, sonst matschig.

    Küchentipps

    • 💡 Erster Tipp – Materialien bereitstellen. Dinkelmehl oder Weizen. Wähle zudem frisches Kürbiskernöl. Achte auf die Temperatur, alles kalt. Macht Unterschied.
    • 💡 Zweiter Tipp – Fingerfertigkeit zeigen. Teig nicht überkneten, das bringt Zähigkeit. Kurz arbeiten bis die Struktur wie Erbsen ist. Teig fühlt sich kühl an?
    • 💡 Dritter Tipp – Ruhezeit wichtig. Kälte hilft. Mindestens 35 Minuten im Kühlschrank. Gluten entspannt, Fett wird fest. Besseres Ausrollen resultiert.
    • 💡 Vierter Tipp – Einstechen nicht vergessen. Mit Gabel kurz einstechen. Verhindert Blasenbildung beim Backen. Blindbacken nicht vergessen, Zeit beachten.
    • 💡 Fünfter Tipp – Restteig einfrieren. Funktioniert gut. Teig luftdicht verpacken. Auf schnellem Auftauen im Kühlschrank achten. Kein Wasser nötigt.

    Häufige Fragen

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