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Knackiger Gemüse-Salat XXL

Knackiger Gemüse-Salat XXL

Von Marlena

Knackiger Salat mit bunter Möhre, Radieschen, Grünkohl, eingelegten Tomaten statt Cranberries und gerösteten Kürbiskernen. Zitrusnote mit Limettensaft, leicht süß durch Agavendicksaft. Frisch, vegan, ohne Gluten, Nüsse und Milch. Schnell geschnibbelt, kalte Zutaten erhalten Biss, Dressing bindet alles und hält knackige Textur. Perfekt für schnelle Mittagspause oder als Beilage mit spannender Harmonie aus sauer, süß und salzig.
Vorbereitung:
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen: 4 Portionen
#vegan #glutenfrei #schnell zubereitet
Manchmal ist weniger mehr. Rohes Gemüse pur, und doch spannend. Mein alter Trick: nie zu klein schneiden und immer den natürlichen Crunch bewahren. Dieser Salat setzt auf die bunte Möhre, die freche Schärfe der Radieschen und das herbe Mittelstück Grünkohl, der lange unterschätzt wird. Statt Cranberries nehme ich eingelegte Tomaten – weniger süß, mehr Tiefe, eine Überraschung fürs Auge und den Gaumen. Mit Limette wird alles frisch und lebendig. Ein bisschen Agavendicksaft mildert die Säure, erzeugt Balance. So eine Mischung hält sich gut, viel länger als man denkt, wenn man Kürbiskerne erst zuletzt untermengt. Der salzige Knuspermoment ist übrigens nicht zu unterschätzen. Schnell gemacht, kaum Aufwand, großer Effekt – wo sonst bekommt man einen knackigen Frische-Kick in unter 15 Minuten?

Zutaten

Vinaigrette

  • 55 ml (3½ EL) Olivenöl, kaltgepresst
  • 20 ml (1½ EL) Limettensaft, frisch gepresst
  • 12 ml (2½ TL) Agavendicksaft
  • Salz, schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • Salat

    • 7 bunte Möhren (Nantais), ungeschält, mittelgroß
    • 6 Radieschen, knackig
    • 50 g Grünkohlblätter, ohne dicke Stiele, grob
    • 25 g eingelegte Tomatenwürfel (alternative zu getrockneten Cranberries)
    • 40 g Kürbiskerne, geröstet, leicht gesalzen

Über die Zutaten

Die Wahl der Zutaten macht den Unterschied. Möhren und Radieschen je nach Saison variieren – versuch ruhig bunte Sorten, die Farbe gibt auch optisch einen Kick. Grünkohl gut vom harten Stiel befreien, der macht den Salat sonst fusselig. Eingelegte Tomaten harmonieren hervorragend als Ersatz für abgeschwächte Cranberries, geben durch die Säure mehr Spannung. Kürbiskerne statt Sonnenblumen – persönlicher Favorit, aromatischer, intensiver. Das Öl sollte frisch und kaltgepresst sein, es bringt Aroma und Konsistenz aufs Niveau. Limettensaft bringt Frische, Zitronensaft geht auch, aber Limette ist runder. Agavendicksaft mildert aggressive Säure, intensiver als Ahornsirup. Fruchtige Süße mit Vorsicht dosieren, lieber nachwürzen als zu klebrig machen. Salz und Pfeffer kannst du mit einer Prise geräuchertem Paprikapulver ersetzen für mehr Tiefe.

Zubereitung

Zubereitung der Vinaigrette

  1. In eine große Schüssel das Olivenöl, Limettensaft und Agavendicksaft geben. Mit einem Schneebesen zügig verrühren, bis eine leichte Emulsion entsteht; Salz und Pfeffer nach Geschmack direkt unterheben. Wichtig: nicht zu lange schlagen, sonst wird das Öl zu warm und verliert Aroma.
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      Salatzutaten vorbereiten

      1. Möhren und Radieschen grob waschen, ungeschält lassen für die Textur. Mit der Küchenmaschine und der Schneidescheibe grob in längliche Scheiben schneiden. Grünkohl mit den Händen abgezupft, ohne faserige Stiele, dann kurz in die Küchenmaschine — kurz nur, sonst verliert er die Bissfestigkeit.
      2. Tomatenwürfel grob hacken, nicht zu klein, der süß-saure Gegenpart bringt Spannung in den Biss.
      3. ================================

          Zusammensetzen und Finish

          1. Alles in die Schüssel mit der Vinaigrette geben. Kürbiskerne erst zum Schluss, sonst verlieren sie Knackigkeit. Mit zwei großen Löffeln vorsichtig vermengen — keine Gewalt, sonst matscht alles.
          2. Kurz ruhen lassen, 5 bis 7 Minuten reichen, damit sich die Aromen verbinden, aber der Salat bleibt frisch und knackig.
          3. Evtl. nachwürzen, insbesondere mit Salz; der Geschmack verändert sich etwas mit der Ruhezeit.
          4. Direkt servieren oder abgedeckt für bis zu 2 Stunden im Kühlschrank lagern, dann vor dem Servieren noch einmal leicht durchmischen.

Zubereitungstipps

Die Reihenfolge ist entscheidend: zuerst die Vinaigrette mixen, damit sich alles später einfach verbindet. Schneiden ist der Schlüssel zu gutem Biss, nicht zu klein, eher grob. Küchenmaschine mit Schneidescheibe spart Zeit, aber immer aufpassen, nicht zu lange, sonst wird Gemüse breiig. Das Vermischen mit den Kernen ganz am Schluss bewahrt deren knackige Textur. Leichtes Ruhen im Dressing entfaltet dabei Geschmack, Gemüse zieht nicht matschig und bleibt frisch. Salzen erst nach der Ruhezeit ermöglicht feinere Balance. Lagern funktioniert, aber nur kurz – wer auf absolute Frische setzt, macht Salat genau vor dem Essen fertig. Und Hände weg von zu viel Rühren, sonst nervt der Brei. Mit ein bisschen Übung merkt man, wann der Salat lebendig bleibt und wann er schlapp wird.

Küchentipps

  • 💡 Bei der Vinaigrette schau, dass das Olivenöl gut kaltgepresst ist. Es bringt das Beste im Geschmack hervor. Zu langes Rühren macht das Öl warm. Verlust von Aroma.
  • 💡 Die Wahl der Möhren ist wichtig. Bunte Sorten sind nicht nur ein Blickfang. Sie bringen auch verschiedene Aromen mit. Kräftige Farben bedeuten frische Gedanken.
  • 💡 Grünkohl vorher gut vom harten Stiel befreien. Mach die Blätter nicht zu klein, so bleiben sie knackig. Zupfen ist der richtige Ansatz, keine Maschine.
  • 💡 Die Kürbiskerne kommen am Schluss rein. Sie sind der Knuspermoment und dürfen nicht in der Vinaigrette schwimmen. Sonst hast du nichts mehr zum Knacken.
  • 💡 Beim Nachwürzen mit Salz achte auf die Ruhezeit. Der Salat zieht die Aromen. Er verändert sich – achte darauf, nicht zu salzen, sonst wird's zu viel.

Häufige Fragen

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