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Knoblauchmarinierte Rindbrochettes

Knoblauchmarinierte Rindbrochettes

Von Marlena

Marinierte Rindfleischwürfel, eingespannt auf gespülte Holzspieße, gegrillt über starker Hitze bis rosa. Verzicht auf Sojasauce, stattdessen Tamari, zudem Ahornsirup statt brauner Zucker. Mit Zitrusschale für frischen Kick. Perfekt für schnelle Grillabende, kein Ei, keine Milchprodukte, keine Nüsse.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 12 min
Gesamt: 37 min
Portionen: 8 Portionen
#Fleisch #Grill #Marinade #Schnell
Rindfleisch, es braucht nicht viel Schnickschnack. Marinade auf Knoblauch-Öl-Basis, mit fruchtiger Orangenzeste statt Zucker, das bringt mehr Tiefe. Sojasauce schneide ich oft raus, wegen Salz – Tamari eine bessere Wahl für mich, ebenfalls glutenfrei. Fleisch in Würfel, dann ab aufs Feuer. Ich lerne jedes Mal: weniger ist mehr bei der Garzeit. Fleisch soll saftig bleiben, nicht durchgebraten wie Schuhsohle. Wer wie ich kein Fan von ewiger Mariniererei ist – 50 Minuten reichen locker, vor allem bei Filetstücken. Holzspieße einweichen, verhindert Feuerfunken und kaputte Spieße. Beim Grillen: lieber hören auf Zischen und Brutzeln als auf Uhr. Farbe und Gefühl zeigen die richtige Garstufe. Salzen immer zum Schluss, sonst trocknet es aus. Für alle ohne Grill: Pfanne tut’s auch mit ordentlich Hitze. Wichtig bei mir: direkt heiß und gute Ölmenge. Das meiste verbrennt schnell, da heißt es aufpassen. Ergebnisse waren oft zäh, bis ich gelernt habe, Fleisch nur kurz, aber intensiv zu grillen. Tunken in Marinade? Nein, weg damit, sonst schmort es und verliert Biss. Die Orangenzeste in der Marinade ein ungewöhnlicher Kniff, frischer Hauch, nicht zu süß. Suchtgefahr beim ersten Biss.

Zutaten

  • 70 ml Olivenöl
  • 55 ml Tamari (glutenfreie Sojasauce Alternative)
  • 35 ml Apfelessig
  • 35 ml Ahornsirup
  • 5 ml frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kg Rinderhüfte oder Rinderfilet, grob gewürfelt
  • 8 Holzspieße, 30 Minuten gewässert
  • Zeste einer Bio-Orange (optional)
  • Über die Zutaten

    Olivenöl benutze ich sehr gerne für die Marinade, gibt guten Geschmack ohne zu dominieren. Tamari statt Sojasauce, da viel sauberer im Geschmack ist und weniger künstlich, dazu glutenfrei. Apfelessig als milder Säuregeber, Essig kitzelt Fleischfasern auf, macht zart, deswegen nicht weglassen. Ahornsirup ersetzt braunen Zucker – nicht nur süß, sondern auch leichte Karamellnote und natürlicher. Pfeffer immer frisch gemahlen, der macht hier viel aus. Knoblauch, fein gehackt, verströmt Flavour, zu grob reibt man sich später Zahnfleisch. Orangenzeste gebe ich meist nur eins, macht den Unterschied, nicht zu viel, sonst bitter. Rinderhüfte ist gut zum Grillen, saftig aber nicht zu fettig. Alternative Rinderfilet bringt Zartheit, aber etwas teurer. Die Spieße richtig einweichen ist Pflicht, sonst zerreißt Holz beim Grillen oder brennt. Vorbereitung ist alles, gerade bei so wenigen Zutaten.

    Zubereitung

  • Knoblauch, Öl, Tamari, Apfelessig, Ahornsirup, Pfeffer und Orangenzeste in großer Schüssel vermengen. Ausprobiert: Verzicht auf Zucker macht Marinade frischer, Ahornsirup bringt karamellige Note, ohne zu kleben.
  • Fleischwürfel zugeben, gut vermischen. Decken, 50 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen – mein Trick: kürzere Zeit als bei Spareribs, sonst zerfallen die Fasern.
  • Holzspieße abtropfen und vorbereiten. Fleisch aufspießen, nicht zu locker, sonst drehen sie sich beim Grillen.
  • Grill oder Grillpfanne maximal heiß vorheizen. Rost mit Öl einpinseln, nichts klebt so schnell wie mageres Rind ohne Fett. Brutzeln hören, Fleisch soll beim ersten Kontakt zucken.
  • Brochettes je Seite ca. 5-6 Minuten grillen. Farbe beobachten, leicht knusprige Stellen, innen rosa, leicht weich. Fingerprobe: Fleisch federt unter leichtem Druck zurück? Gut. Blutig: noch zu roh.
  • Salzen am Ende nur minimal, Achtung wegen Salz in Tamari. Zu früh salzen kann Flüssigkeit ziehen und zäh machen.
  • Serviert mit frischen Kräutern oder grobem Meersalz. Passt zu gegrilltem Gemüse oder schlichtem Baguette.
  • Wer keinen Grill hat: Grillpfanne sehr heiß machen. Zeit minimal erhöhen, da indirekte Hitze fehlt. Pfanne gut einölen.
  • Falls zu trocken wird: Restflüssigkeit aus Marinade vorher abbinden, dann leicht mit Pinsel auftragen vor dem Grillen. Auch guter Trick zum Nachwürzen.
  • Marinade nicht wiederverwenden, wenn Fleisch einmal drin lag. Sicherheitsrisiko, sonst im Notfall kurz aufkochen.
  • Zubereitungstipps

    Die Reihenfolge hier ist aus Erfahrung wichtig: Erst die Marinade ansetzen, danach Fleisch rein und nicht ewig marinieren lassen, sonst wird es matschig. Ich habe früher Fleisch über Nacht mariniert, Ergebnis fast breiig, nicht saftig mehr. Zimmertemperatur hilft bei schnellem Grillen, Fleisch gart gleichmäßiger. Nicht vergessen, Holzspieße einzuweichen mind. 30 Minuten, sonst Gefahr von Verbrennungen am Grill. Beim Aufspießen locker, aber nicht zu locker, damit es nicht runterfällt. Grill oder Pfanne richtig heiß machen, den harten Zischton suchen, der zeigt: Hitze da. Öl auf den Rost, sonst klebt das mageres Rind schnell fest. Grillzeit variabel, ich verlasse mich auf Farbe und Gefühl, nicht auf Timer. Salzen erst ganz zum Schluss. Fertige Brochettes schmecken am besten direkt vom Grill, warm wie sie sind. Extras: Marinade nicht wiederverwenden, Fleisch soll nicht wässern. Bei Problemen mit zähem Fleisch hilft etwas Zitronensaft im Marinieransatz, schont Textur. Kein Öl sparen, sonst kein Braten, kein Knistern. Der Trick mit Orangenzeste hebt alles vom Alltäglichen ab, probiere das unbedingt.

    Küchentipps

    • 💡 Holzspieße mindestens 30 Minuten einweichen. Sonst brennen sie leicht an. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn du es vergisst, die Spieße schnell reißen können.
    • 💡 Optimale Temperatur beim Grillen ist wichtig. Heißer Grill bedeutet mehr Geschmack. Ich schaue auf das Zischen und Brutzeln, das zeigt mir, dass es bereit ist.
    • 💡 Die Marinierzeit verkürzen, um das Fleisch zart zu halten. Manchmal lassen wir es zu lang, und dann wird es nicht mehr saftig. Nehme das Filetstück, das ist zarter.
    • 💡 Salzen erst kurz vor dem Grillen. Wenn du es zu früh machst, zieht das Wasser raus. Ich mache es immer am Ende, so bleibt es saftig. Eine weitere Überlegung ist, weniger Tamari zu verwenden, wenn das Fleisch stark gewürzt ist.
    • 💡 Marinade nicht wiederverwenden. Einmal drin, zu viel Risiko. Ich koche sie gerne kurz auf, wenn ich eine Sauce daraus machen will. Es geht auch um Sicherheit. Gut umrühren, dann sparst du dir die Klumpen.

    Häufige Fragen

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