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Knusprige Süßkartoffelwürfel

Knusprige Süßkartoffelwürfel

Von Marlena

Gebratene Süßkartoffeln in mundgerechten Würfeln, mit Olivenöl statt Canola für mehr Aroma. Zwiebeln und geräuchertes Paprikapulver ersetzen die Simplizität und verleihen Tiefe. Nicht zu eng in die Pfanne legen, damit sie rundum knusprig werden. Salzen, pfeffern, mehr braucht’s nicht. Die Stücke sollen außen goldbraun, innen weich sein, nicht matschig oder trocken. Würzig und leicht süß – Tricks und Fehlerquellen inklusive.
Vorbereitung: 15 min
Kochzeit: 25 min
Gesamt: 40 min
Portionen: 4 Portionen
#vegetarisch #snack #einfach
Gebratene Süßkartoffeln sind ein echter Allrounder. Ich habe entdeckt, dass zu viel Volumen in der Pfanne der größte Feind der knusprigen Textur ist. Darum immer eher mehr in Etappen braten als alles auf einmal. Über die Jahre habe ich Olivenöl Canola vorgezogen; bringt mehr Geschmack. Zwiebeln sorgen für nussige Noten, geräuchertes Paprikapulver schafft ordentlich Tiefe und einen Hauch von Rauch ohne Grillage. Manchmal lasse ich auch groben schwarzen Pfeffer sonstiges Salz weg, um die natürliche Süße der Süßkartoffel nicht zu überdecken. Auf den Punkt gegarte Stücke sind außen fest und goldbraun, innen butterweich, wobei man sie direkt aus der Pfanne genießen sollte, sonst verlieren sie die knusprige Oberfläche schnell. Die Kurzfassung: Wenig Pfannenfüllung, mittelhohe Hitze, ein bisschen Geduld und ein offenes Ohr für die Bratgeräusche. Ich verrate Tricks gegen Anbrennen und die besten Beilagen.

Zutaten

  • 400g Süßkartoffeln geschält und gewürfelt
  • 60ml Olivenöl
  • 1 kleine rote Zwiebel gewürfelt
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • Salz nach Geschmack
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Über die Zutaten

    Ich ersetze Canolaöl durch natives Olivenöl extra, dadurch kommt mehr Farbe und Aroma rein. Rote Zwiebeln geben eine mildere Süße im Vergleich zu normalen oder weißen. Für das Paprikapulver eignet sich geräuchertes am besten, sonst kann man normalen verwenden oder etwas Crosser Chili für Schärfe ersetzen. Wichtig ist, dass die Süßkartoffelwürfel nicht zu klein sind, sonst zerfallen sie beim Braten. Qualität der Süßkartoffeln macht viel aus, am besten frisch und fest. Bei Alternativen: Butter funktioniert auch, aber eher zum Schluss, braucht kürzere Zeit. Für vegane Version nur auf Öl setzen. Netz- oder Backkartoffeln sind weniger süß, haben andere Konsistenz, sollte man getrennt probieren. Salz immer erst am Schluss, sonst zogen sie zu viel Feuchtigkeit.

    Zubereitung

  • Süßkartoffeln in etwa 2 cm große Würfel schneiden, möglichst gleichmäßig für gleichmäßiges Garen.
  • Olivenöl in eine große Pfanne geben, mittelhohe bis hohe Temperatur wählen. Öl ist ausreichend heiß, wenn es zu schimmern beginnt, aber nicht raucht.
  • Zwiebelwürfel hinzugeben, kurz glasig anschwitzen lassen, so entfaltet sich ihr Aroma, aber sie verbrennen nicht. Muss zügig gehen, Höchstens 2-3 Minuten.
  • Süßkartoffelwürfel dazu – hier Geduld. Nicht zu viele auf einmal in die Pfanne, sonst dämpfen sie und bleiben weich statt knusprig. Lieber in Portionen arbeiten.
  • Ab und zu wenden, nicht zu oft. Man will an jeder Seite eine goldbraune Kruste, die macht den Unterschied. Insgesamt etwa 25 Minuten, aber viel mehr auf das Geräusch achten: Wenn das Brutzeln nachlässt, sind sie fast fertig.
  • Paprikapulver darüberstreuen, salzen und pfeffern. Kurz durchschwenken, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
  • Fühlen: Außen sollte eine leichte Kruste sein, innen beim Drücken weich, nicht mehlig oder trocken.
  • Sofort servieren, sonst verlieren sie Knusprigkeit. Dazu passt gegrilltes Gemüse, Kräuterquark oder Linsen.
  • Falls Süßkartoffeln zu schnell bräunen, Hitze reduzieren oder mehr Öl zugeben. Zu wenig Öl führt zu anbacken und ungleichmäßiger Bräunung.
  • Alternative: Statt roter Zwiebel geht normal gelbe, ohne Paprika funktioniert es auch, dann reicht einfacher Pfeffer. Für extra Würze etwas Knoblauch zufügen, aber zum Ende, sonst verbrennt er.
  • Zubereitungstipps

    Der größte Fehler ist zu viele Stücke auf einmal in die Pfanne zu legen. Dadurch dämpfen sie statt braten, Oberfläche wird nicht knusprig. Eine gut beschichtete Pfanne oder sogar Gusseisen ist Pflicht für schöne Bratkruste. Hitze muss hoch genug, aber nicht zu hoch, um nicht umgehend anzubrennen. Geräuchertes Paprikapulver unbedingt erst am Ende zugeben, sonst verbrennt es bitter. Beim Rühren nicht zu oft, aber kontinuierlich die Unterseite abheben, damit es überall Farbe bekommt. Ich höre auf das Brutzeln: Wenn es leiser wird, ist die Feuchtigkeit draussen, dann erst probeweise. Die Farbe sagt viel: goldbraun, nicht schwarz. Zum Servieren sofort raus, sonst weicht die Kruste auf. Nachwürzen ist besser als zu früh.

    Küchentipps

    • 💡 Olivenöl ist Schlüssel. Es verbessert den Geschmack massiv. Andere Öle dämpfen eher. Ich verwende am liebsten natives Olivenöl extra. Tuscheln beim Braten ist wichtig. Hört auf das Geräusch. Man erkennt, wenn sie bereit sind.
    • 💡 Schneiden ist entscheidend. 2 cm Würfel sorgen für gleichmäßiges Garen. Achte darauf, die Stücke nicht zu klein zu machen. Sonst zerfallen sie beim Braten. Ich habe oft gemerkt, dass das oft schiefgeht.
    • 💡 Hitze lässt die Knusprigkeit entstehen. Die richtige Temperatur ist entscheidend. Sie darf nicht zu hoch sein, sonst verbrennt das Essen. Mittelhoch ist ideal. Achte darauf, dass die Pfanne nicht zu voll ist.
    • 💡 Paprikapulver erst zum Schluss hinzufügen. Ansonsten wird es bitter. Ich habe das einmal vergessen. Der Geschmack wird dann nicht die richtige Tiefe haben. Denkt an die Raucharomen, die dazu kommen sollen.
    • 💡 Salz immer zum Schluss. Sonst verlieren die Süßkartoffeln Feuchtigkeit. Ich empfehle, das erst nach dem Braten zu machen. Damit bleibt die Konsistenz weich, aber die Außenseite bleibt knusprig.

    Häufige Fragen

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