Knuspriger Teig mit Öl

Von Marlena
Ein Mürbteig ohne Butter, mit Sonnenblumen- und Olivenöl. Mehl leicht reduziert, Wasser etwas mehr für bessere Bindung. Zitrone durch Apfelessig ersetzt—säuerlich, bringt Stand in den Teig. Ei gegen ein kleines Eigelb getauscht; weniger Feuchtigkeit, mehr Struktur. Ruhezeit rund 55 Minuten, eher nach Haptik urteilen. Wichtig: Teig darf nicht kleben. Dünn ausrollen, minimal mehlen, sonst trocken. Backform 23 cm bewährt, passt gut für süße und pikante Beläge. Teig wird mürb, trotzdem elastisch, kein Bröselmonster. Perfekt wenn Ränder nicht reißen, Teig sich samtig anfühlt.
Vorbereitung:
20 min
Kochzeit:
30 min
Gesamt:
50 min
Portionen:
8 Portionen
#Tarte
#Teig
#Backen
#Rezepte
Mürbeteig klassische Rezeptur, aber ohne Butter. Mein Geheimnis: Kombination aus Sonnenblumen- und Olivenöl. Sonnenblumenöl bringt neutrale Fettbasis, Olivenöl sorgt für Würze und eine besondere Textur. Längere Kühleinwirkung sorgt für bessere Bindung, so zerbröselt der Teig nicht. Essig ersetzt Zitrone – neutraler, weniger fruchtig, dafür keck säuerlich. Weniger Wasser als üblich, dafür im Verlauf schrittweise zugegeben. Ei nur Eigelb, damit kein zusätzliches Wasser reinfließt, macht den Teig stabil und seidiger. Blindbacken zwingend notwendig, sonst versinkt alles im Teigbrei. Meiner Erfahrung nach oft unterschätzt. Teig fühlt sich saftig und dennoch fest an, nicht trocken oder bröselig. Mehl nicht überdosieren, sonst verliert der Teig seinen angenehmen Biss. Ideal für Tarteformen 23 cm, ergiebig für süße und auch herzhafte Köstlichkeiten.
Zutaten
Über die Zutaten
Mehl sollte frisch sein, sonst bindet der Teig nicht gut. Weizenmehl Typ 405 oder 550 funktioniert gleichermaßen, Type 550 etwas stabiler. Sonnenblumenöl möglichst kaltgepresst, nicht zu stark aromatisiert, sonst verändert sich der Geschmack. Olivenöl kräftig, besser ein mildes nativ extra, das trägt zum Aroma ohne zu dominieren. Wasser eiskalt, keine Ausnahme, das schließt das Gluten halbwegs ein. Apfelessig als milder Säurelieferant passt besser als Zitrone – meidet Fruchtnoten, die oft beim Backen zu dominant sind. Man kann Eigelb durch 2 EL Maisstärke ersetzen für veganen Teig – funktioniert erstaunlich, aber Konsistenz ändert sich merklich. Salz nie weglassen, sonst wird blass. Bei Notfallkneten mit der Maschine: Vorsicht, nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Das genaue Mischen mit Messer oder Spatel ist entscheidend. Nicht zu lange kneten, sonst aktiviert gluten, der Teig wird unelastisch. Für die Ruhezeit im Kühlschrank ein Gefühl entwickeln: Der Teig darf kalt sein, aber nicht hart vor Kälte. Ideale Konsistenz fühlt sich geschmeidig an. Das Ausrollen am besten zwischen zwei Backpapieren, mehlt wenig, minimiert Stress. Falls der Teig klebt, kurz kaltstellen und leicht bemehlen; immer lieber weniger als zu viel Mehl. Blindbacken: Papier mit trockenen Hülsenfrüchten oder groben Salz füllen, Gewicht verhindert Blasenbildung. Teigkontrolle mit Blick: leicht goldbraun ist Okay, dunkle Stellen vermeiden. Teigtechnik wichtig fürs Anschneiden – Bruchstellen zeigen zu viel Mehl oder mangelnde Feuchtigkeit an. Schon beim Zusammenmischen lernt man: geduldig sein, Hände kühl halten. Mir passiert es oft, dass weniger Wasser das Ergebnis verbessert – hibbelig sein.
Küchentipps
- 💡 Beginne mit frischem Mehl. Es macht einen Unterschied. Typ 405 oder 550 verwenden. Frisch gemahlen bringt Aroma. Salz nicht vergessen. Fehlt Salz, schmeckt der Teig fad. Essig bringt Balance, aber nicht übertreiben.
- 💡 Achte auf die Temperatur. Wasser muss eiskalt sein. Das Gluten wird gut eingeschlossen. Dabei ist Geduld gefragt. Teig sollte nicht klebrig, aber auch nicht zu trocken sein. Das Ausrollen zwischen zwei Backpapieren macht es einfacher.
- 💡 Blindbacken ist Pflicht. Papier und Hülsenfrüchte verwenden. Gewicht hilft gegen Blasenbildung. Kontrolle ist wichtig. Teig muss leicht goldbraun sein, nicht überbacken. Dunkle Stellen sind ein Zeichen für zu viel Zeit im Ofen.
- 💡 Fehler beim Ausrollen können passieren. Wenn der Teig klebt, kaltstellen. Dabei nur wenig Mehl verwenden. Zu viel Mehl trocknet aus. Der ideale Teig fühlt sich samtig an, aber nicht hart. Das merkt man spätestens beim ersten Bissen.
- 💡 Beim Kneten nicht zu lange arbeiten. Sonst wird der Teig zäh. Ich knete lieber weniger und achte auf die Konsistenz. Eine Pause im Kühlschrank sorgt dafür, dass der Teig elastisch bleibt. Füllungen können variieren, aber sie sollten immer harmonisch sein.



