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Kohlrabi-Apfel Salat Twist

Kohlrabi-Apfel Salat Twist

Von Marlena

Ein knackiger Salat, der Kohlrabi und Apfel auf unerwartete Weise verbindet. Die leichte Säure von Zitronensaft und Weißweinessig trifft auf Süße von feinen Trauben und frischer Pflaume. Kleine Blätter wie Feldsalat ersetzen Mizuna, sorgen für milde Bitterkeit. Pecorino weicht einem kräftigeren Bergkäse. Weniger Salz, mehr Zitronensaft für frischen Biss. Der Salat zieht kurz, damit Kohlrabi nicht matschig wird, bleibt knackig, aromatisch und farbenfroh. Ein Hauch Olivenöl rundet ab. Perfekt als Vorspeise oder leichtes Mittagessen. Ohne Nüsse, glutenfrei und vegetarisch.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt: 25 min
Portionen: 6 Portionen
#Salat #GESUND #schnell #einfach #vegetarisch
Die Kombination aus Kohlrabi und Apfel schmeckt roh frisch, fast knackig wie ein leichter Herbstmorgen. Kohlrabi habe ich oft zu lange eingeweicht, dann wird er labberig und verliert das gewisse Knack. Deshalb lieber zitronengeschützt kurz ziehen lassen – ein Kniff, den ich durch viel Übung gelernt habe. Abgerundet mit Feldsalat und einer fruchtigen Pflaume, ein bisschen Trauben als kleine süße Überraschung. Dazu ein Bergkäse statt Parmesan – kräftiger, gibt mehr Tiefe. Und die Säure aus Weißweinessig und Zitronensaft balanciert das Ganze aus, ohne zu dominieren. Der Fehler vieler ist, zu viel Öl und Essig zu nehmen, dann ist der Salat nur noch sauer, kein Aroma mehr. Wenig und gezielt, dann kann jeder Geschmack seine Bühne haben. So einfach und doch durchdacht.

Zutaten

  • 1 Kohlrabi, geschält und sehr dünn geschnitten mit der Mandoline
  • 80 ml frischer Zitronensaft, frisch gepresst
  • 0,3 ml Meersalz, fein gemahlen
  • 1 mittelgroßer Apfel, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
  • 70 g Feldsalat, gewaschen und getupft
  • 55 g kernlose grüne Trauben, halbiert
  • 25 g Bergkäse, als feine Späne oder kleine Würfel
  • 1 reife Pflaume, entkernt und in dünne Spalten geschnitten
  • 25 ml natives Olivenöl extra
  • 20 ml Weißweinessig, mild
  • Über die Zutaten

    Kohlrabi stets frisch verwenden und zügig verarbeiten, sonst holt sich die Schale Flüssigkeit und wird gummiartig. Wenn kein Feldsalat parat ist, ersetze ihn durch Rucola oder junge Spinatblätter. Apfel mindestens säuerlich, Gala kann zu süß werden. Trauben grün ohne Kerne sind perfekt, andere Sorten sind zu wässrig. Pflaume gerade reif, nicht matschig, sorgt für die Süße und etwas Textur. Bergkäse bringt mehr Umami als Pecorino – Pecorino kann aber, wenn nichts anderes da ist, genommen werden. Statt Weißweinessig kann leichter Apfelessig mit Honig gemischt werden, hält die Säure freundlicher. Bei Salz immer wenig nehmen, je nach Käse kann nachgesalzen werden. Mandoline bringt schnelle, hauchdünne Scheiben, Messer geht auch, aber mit Mühe.

    Zubereitung

  • Kohlrabi in eine Schüssel geben, sofort mit der Hälfte vom Zitronensaft beträufeln, Salz darüberstreuen, vorsichtig vermischen. Wichtig: Kohlrabi soll gleich etwas Flüssigkeit ziehen, bekommt so Textur, aber darf nicht zu lange liegen – 10 Minuten reichen. Zu lang macht ihn wässrig und unansehnlich.
  • In größerer Schüssel Apfelwürfel mit dem restlichen Zitronensaft vermengen. Kurz stehen lassen, damit Apfel nicht braun wird, dann Flüssigkeit abgießen, damit der Salat nicht wässrig wird.
  • Kohlrabi durch ein Sieb abgießen, leicht ausdrücken, aber nicht quetschen! Zusammen mit Apfel in die große Schüssel geben.
  • Pflaume, Trauben und Feldsalat vorsichtig unterheben. Achtung beim Mischvorgang nicht zu kräftig rühren, sonst zerquetscht man die zarten Blätter und Früchte.
  • Käse und Olivenöl darübergeben, dann Essig. Am besten Essig sparsam dosieren und abschmecken – zu viel Essig überdeckt die Feinheit der Zutaten. Ich benutze oft eine Spritzflasche, damit man genau dosieren kann.
  • Kurz ziehen lassen, 5 Minuten reichen vollkommen. Der Kohlrabi bleibt knackig, die Frucht- und Käsenoten verbinden sich, entfalten fein das Aroma.
  • Aufpassen: ist der Salat zu lange gestanden, wird der Kohlrabi weich, Apfel matschig, Pracht dahin.
  • Falls kein Bergkäse greifbar, Pecorino oder sogar gereifter Gouda funktioniert. Bergkäse bringt jedoch Würze, die dem sonst milden Kohlrabi entgegensteht.
  • Feldsalat kann durch Babyspinat ersetzt werden, bietet andere Textur, aber weniger Bitterkeit. Rohkost radikaler: Feldsalat schneidet feiner, dadurch besseres Mundgefühl.
  • Trauben sind nicht zwingend, können aber durch kleine Stücken Birne ersetzt werden – hier weniger saftig, dafür erdig-süß.
  • Wer keine Mandoline hat, schneidet Kohlrabi mit einem scharfen Messer in sehr dünne Scheiben, am besten quer, dann wird er zarter.
  • Olivenöl unbedingt frisch und fruchtig wählen; billige Öle verfliegen, verbleiben bitter. Gute Qualität steht beim Finish im Vordergrund.
  • Der Salat funktioniert hervorragend als Beilage zu gegrilltem Fisch oder hellem Fleisch, oder solo mit einem kräftigen Weißwein.
  • Zubereitungstipps

    Das Hauptaugenmerk liegt auf der richtigen Einweichzeit des Kohlrabis, nicht länger als 10-15 Minuten. Sonst saugt er zu viel Flüssigkeit. Zitronensaft vor allem wirkt antioxidativ, verhindert Braunfärben auch beim Apfel. Beim Abtropfen Kohlrabi nicht fest ausdrücken, sonst verliert er Wasser und wird matschig. Sanftes Unterheben bewahrt die Fruchtstücke und zarten Blätter. Öl und Essig erst zuletzt und sparsam ergänzen – in Stufen abschmecken. Ich habe oft aus Versehen zu viel Essig genommen, dann riecht alles nur noch sauer. Ein guter Trick: Essig in Olivenöl vorab mischen, dann in den Salat geben, das mildert den scharfen Geschmack. Salat nicht zu lange ziehen lassen, es soll frisch bleiben, etwa 5-10 Minuten. Wer später serviert, wartet besser mit dem Dressing und mischt erst kurz vor dem Servieren. Passt wunderbar zu einfachen Gerichten wie gebratenem Hähnchen oder gegrilltem Gemüse. Auch sehr gut einzupacken für Lunchboxen, da er lange frisch bleibt, wenn gut abgetropft.

    Küchentipps

    • 💡 Kohlrabi gleich schneiden. Mit der Mandoline beste Ergebnisse. Wenn kein Gerät vorhanden, dann scharfes Messer. Wichtig: dünne Scheiben. Dickere werden zäh.
    • 💡 Zitronensaft frisch pressen. Wirkung der Säure intensiv. Vorab in eine flasche füllen. Dann dosieren, bisschen spritzig: nicht übertreiben.
    • 💡 Salat schnell abgießen. Abtropfen – wichtig für Knackigkeit. Dickflüssige Flüssigkeit bleibt, das macht matschig. Sanft ausdrücken, aber nicht quetschen.
    • 💡 Olivenöl auswählen: frisch, fruchtig und hochwertig. Günstige Varianten wirken bitter. Und zu viel Öl? Der Salat wird schwer. Das Aroma leidet.
    • 💡 Dressing erst kurz vorm Servieren ergänzen. Mit ruhiger Hand mischen. Salat verliert sonst seine Frische. Nach 10 Minuten ist die Struktur im Eimer.

    Häufige Fragen

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