Kräuterfilet mit Joghurt-Pasta

Von Marlena
Zartes Schweinefilet in einer Kräutermarinade, kombiniert mit einer cremigen Joghurt-Pasta-Salat-Variation. Statt grüner Bohnen nehmen wir Zuckerschoten, für mehr Crunch. Die Pasta wird durch kleine Penne ersetzt, das gibt mehr Biss. Anstelle von Feta arbeitet hier Ricotta mit, feiner, mild. Schalotte weicht Radieschen, frisch und knackig. Die Marinade bekommt noch geräuchertes Paprikapulver dazu statt Chili, gibt Wärme ohne Schärfe. Frische Minze und Petersilie müssen sein, das macht den Unterschied. Acht Stunden marinieren schadet nie, besser über Nacht. Im Ofen garen, nicht zu heiß, rosa bleibt das Ziel. Der Salat wird lauwarm serviert, passt zur zarten Textur des Fleisches. Gut abgeschmeckt, Zitronenabrieb und -saft, bringt’s frisch und leicht. Ersetzt die üblichen Zutaten durch kleine, wirkungsvolle Änderungen. Mein Tipp: immer riechen – wenn der Knoblauch duftet, Fleisch rein. Gutes Timing, keine starren Minuten. Immer auf die Farbe und Haptik der Filets achten.
Vorbereitung:
25 min
Kochzeit:
25 min
Gesamt:
50 min
Portionen:
4 Portionen
#Schweinefleisch
#leckere Rezepte
#schnelle Gerichte
Ich habe ewig experimentiert mit Schweinefilets. Immer diese trockenen Ränder, oder zu wenig Aroma. Dann entdeckte ich die Kombination von Minze und Petersilie in der Marinade. Dazu Zitrone, ein Hauch Knoblauch. Der Clou: geräuchertes Paprikapulver statt scharfes Chili. Man will ja kein Feuer im Mund. Dazu ein Joghurt-Ricotta-Salat mit Penne und knackigen Zuckerschoten – die frische Kräuter machen ihn richtig lebendig. Die Kombination braucht keine Eier, keine Nüsse, trotzdem cremig und vollmundig. Wichtig war für mich auch die Technik, das Fleisch nicht zu schnell zu stark zu braten. Geduld zahlt sich aus. Ein Rezept, bei dem man die Aromen riechen kann, sich aufs Schälen und Schneiden einlässt und das Ergebnis mit allen Sinnen genießt.
Zutaten
Über die Zutaten
Beim Öl nehme ich gern ein fruchtiges Olivenöl, das macht viel aus. Wer Minze nicht mag, kann auch Basilikum verwenden, aber nicht zu viel, sonst wird’s süß. Statt Ricotta ist griechischer Joghurt eine gute Alternative, dann Salz etwas anpassen. Für die würzige Note kann man Kapern statt Oliven nutzen, wenn sie zu salzig wirken, weglassen oder in Wasser kurz einlegen. Radieschen geben einen knackigen, frischen Kontrast, kann man aber auch durch rote Zwiebelwürfel ersetzen. Zuckerschoten behalten einen schönen Biss, sind aber Ersatz für grüne Bohnen möglich. Beim Schweinefilet lieber etwas dicker kaufen, dann kann man die Garzeit besser einschätzen und vermeidet austrocknen. Knoblauch nicht zu grob hacken, damit er gut in der Marinade durchzieht.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Die Marinade lange ziehen lassen, mindestens 6 Stunden, richtig gut über Nacht. Fleisch vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, sonst kühlt die Pfanne beim Anbraten ab. Scharf anbraten, sobald es richtig zu brutzeln beginnt, Farbe ansetzen lassen, sonst wird das Fleisch zäh. Pfanne danach nicht zu heiß lassen, backen im Ofen zu Ende. Temperatur nicht überschreiten, sonst wird alles trocken und fad. Pasta sollte unbedingt bissfest bleiben, abschrecken sofort, sonst klebt sie zusammen. Der Salat behält dann Struktur und wird nicht matschig. Frische Kräuter immer zuletzt unterheben, Kräuteröl oder Kräuterwasser macht Oberfläche glänzend, aber zu früh zugeben führt zu welkem Salat. Richtig abschmecken mit Zitronensaft und Salz, das macht den Unterschied, damit es nicht langweilig schmeckt. Das Filet vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen, damit sich Säfte verteilen und nicht beim Schneiden austreten.
Küchentipps
- 💡 Die Marinade sollte lange ziehen. Mindestens sechsstunden, am besten über Nacht. Die Zutaten gut vermengen und Fleisch gleichmäßig wälzen. Die Aromen ziehen richtig ein.
- 💡 Öl ist entscheidend. Ich verwende fruchtiges Olivenöl. Das hebt die Aromen an. Bei Bedarf Walnussöl für die Butternote. Achte auf die Qualität beim Öl.
- 💡 Zuckerschoten bringen Crunch. Sie können grüne Bohnen ersetzen, aber die Textur ist wichtig. Radieschen bringen Frische. Zwiebel ist ein guter Ersatz, aber nicht gleich viel verwenden.
- 💡 Achte beim Anbraten auf die Farbe. Sobald das Filet schön braun ist, ist es bereit für den Ofen. Überwache die Temperatur; rosa bleibt der Schlüssel.
- 💡 Pasta gut abkühlen. Sie bleibt al dente, wenn du sie unter kaltem Wasser abschreckst. Sofort nach dem Kochen abgießen. Das sorgt für die perfekte Textur.



