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Krautsalat Crunch

Krautsalat Crunch

Von Marlena

Krautsalat mit knackigem Weiß- und Rotkohl, fein gewürzten Karotten und Frühlingszwiebeln, aromatisiert mit Reisessig, einer Rahm-Mayonnaise und einer überraschenden Rauchnote. Das Salz entzieht Flüssigkeit, Zucker balanciert die Säure, Senf bringt Tiefe. Längeres Ziehen im Kühlschrank macht den Kohl zart doch knackig. Perfekt als Beilage oder leichte Mahlzeit. Allergikerfreundlich, gluten- und nussfrei. Variationen mit Radieschen und Dille optional. Frisch, herb, mit leichtem Biss.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt: 265 min
Portionen: 8 Portionen
#Salat #Vegetarisch #Einfach
Grüner und roter Kohl zusammen ergeben ein spannendes Spiel der Farben und Texturen, und wenn man sie richtig behandelt, knackig mit leichtem Biss. Das Salz entzieht Wasser, der Zucker nimmt die Schärfe, dann kommt die Frische von Karotte und Frühlingszwiebel hinzu. Ich ersetze oft saure Sahne durch Crème fraîche, weil sie etwas samtiger ist und nicht so säuerlich. Und wer einmal den Reiz von geräuchertem Paprikapulver statt Selleriesalz entdeckt hat, will nie wieder zurück. Wer denkt, Kohl ist langweilig, liegt falsch. Dieses Rezept zeigt, wie man ihn aufpeppt.

Zutaten

  • 1,8 Liter (ca 7 Tassen) feingewürfelter Weißkohl
  • 400 ml (1¾ Tassen) Rotkohl grob zerkleinert
  • 20 ml (1½ EL) Meersalz grob
  • 50 ml (3¼ EL) Rohrohrzucker
  • 3 Frühlingszwiebeln fein gehackt
  • 3 mittelgroße Karotten, geschält und grob geraspelt
  • 50 ml (1/5 Tasse) Crème fraîche als Ersatz für saure Sahne
  • 70 ml (1/3 Tasse) leichte Mayonnaise
  • 40 ml (2½ EL) Reisessig
  • 20 ml (1½ EL) scharfer Senf aus Dijon anstelle von alter Senf
  • 3 ml (½ TL) Selleriesalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 5 ml (1 TL) geräuchertes Paprikapulver als Twist
  • Über die Zutaten

    Wichtig ist der frische, feste Kohl. Manche nehmen lieber Spitz- oder Wirsingkohl, das klappt auch, aber der Geschmack ändert sich erheblich. Statt weißem Zucker und Salz kann man auch braunen Zucker testen, gibt mehr Karamellnoten. Mayonnaise und Crème fraîche stehen für Cremigkeit, Joghurt oder vegane Alternativen funktionieren auch, aber Geschmack und Bindung variieren. Statt Reisessig kann milder Apfelessig, sogar ein spritzer Weißweinessig mit Honig, genutzt werden. Selleriesalz ersetze ich gern durch eine Prise Selleriesamen — bringt Aroma ohne Salzüberladung. Frühlingszwiebeln immer frisch und knackig verwenden, knappe, nicht zu lange gelagerte Karotten sind besser, da intensiver.

    Zubereitung

  • Erst grob geschnittenen Weiß- und Rotkohl in eine große Metallschüssel geben. Salz und Zucker darüberstreuen. Mit den Händen gut durchkneten, bis der Kohl weich wird und immer mehr Flüssigkeit zieht – etwa 10 Minuten. Gefühlt: Der Kohl gibt Saft und schrumpft sichtbar, das ist entscheidend für die Konsistenz. Deckel drauf, ab in den Kühlschrank. Statt strikt 4 h – auch 3–4,5 h geht, je nach Temperatur und Kohl. Riechen, wie die Süße sich mit Salz vermischt hat – das ist das erste Zeichen.
  • Aus dem Kühlschrank nehmen, den Kohl in ein feines Sieb geben und mit kaltem Wasser gründlich abspülen, um überschüssiges Salz und Zucker zu entfernen – keine Angst, hier geht keine Geschmackstiefe verloren. Noch besser: Salat schleudern in Salatschleuder – wichtig, damit er nicht wässrig wird und knackig bleibt. Dann in sehr große Schüssel zurück.
  • Jetzt sind die Karotten und Frühlingszwiebeln dran. Nicht zu fein schneiden, sie sollen noch Biss haben. Außerdem Crème fraîche, Mayonnaise, Reisessig und Senf dazu. Für das Aroma nehme ich geräuchertes Paprikapulver statt klassischem Selleriesalz, ein kleines Experiment, das mehr Tiefe gibt. Salz und Pfeffer reingeben, gut vermischen – besser mit den Händen oder großen Löffeln. Wichtig: Nicht sofort zu viel rühren, die Creme muss den Kohl nur umhüllen, nicht ertränken.
  • Mindestens 1 Stunde (ideal 1–1,5 h) ziehen lassen im Kühlschrank. So verbinden sich Säure, Süße und Rauchnote. Klar, schmeckt auch direkt; aber Geduld zahlt sich aus. Falls Zeit fehlt, Kohl vorher leicht andrücken, dann zieht er schneller. Vor dem Servieren nochmal probieren, eventuell nachwürzen, den Pfeffer nicht vergessen.
  • Tipps: Statt Reisessig funktioniert milder Apfelessig; auch ein Spritzer Zitronensaft kann Untertöne geben. Mayonnaise kann durch griechischen Joghurt ersetzt werden, für weniger Fett. Wer Selleriesalz nicht hat, nimmt einfach normales Salz plus eine Prise Selleriesamen. Kohl am besten fest und frisch kaufen, welcher knackig bleibt.
  • Wenn der Salat mal zu salzig wird – Milch oder Joghurt hemmen Geschmacksspitzen, immer ein Rettungsanker. Überschüssige Flüssigkeit abgießen oder in Dressing einarbeiten. Falls Salat zu feucht ist, ein Stück Papiertuch reinlegen, das saugt Wasser.
  • Dieser Salat lohnt sich, wenn du knackiges Gemüse liebst und normalerweise Kohl eher sparsam isst. Ich hab mit rauchigem Paprika genau das gesucht: nicht langweilig, sondern mit Charakter. Kombiniert gut zu gegrilltem Fleisch oder kräftigen Käsen.
  • Zubereitungstipps

    Das Einsalzen des Kohls ist der Trick des ganzen Salats. Lange und kräftig kneten – hier kommt die Handarbeit ins Spiel, maschieren kann erdrücken. Wer keine Zeit hat, nimmt dünne Scheiben statt Würfel; dünner Kohl geht schneller in der Konsistenz. Abschrecken nach dem Einziehen ist wichtig, sonst wird alles zu salzig und grob. Gemüse grob raspeln, so bleibt es im Biss. Das Dressing sanft unterheben, überdrehen zerstört Texturen. Ziehen lassen nicht unterschätzen, das gibt den Geschmack zusammen. Würzen immer abschmecken, manchmal braucht es mehr Pfeffer. Kühlschrank ist Pflicht, Hitze macht alles schlaff. Wenn möglich: zwei Durchgänge Salz- Ziehzeit, schmeckt intensiver, aber keine Panik, es funktioniert auch kurz.

    Küchentipps

    • 💡 Kohl richtig kneten. Druck ausüben, bis der Saft austritt. Zehn Minuten genügend. Das macht ihn zart und reduziert die Bitterkeit. Mir hat's geholfen.
    • 💡 Frühlingszwiebeln grob schneiden. Klare Textur verlangen. Ideal für den Biss. Themenwechsel: statt Senf, auch Meerrettich verwenden. Gibt Schärfe.
    • 💡 Dressing: Vorsicht mit dem Vermischen. Zu viel rühren macht matschig. Cremigkeit ist wichtig, nicht ertränken. Tauchen statt rühren ist clever.
    • 💡 Essig ersetzen? Apfelessig funktioniert klasse. Milder Zitrusgeschmack dazugeben, wenn's spritzig sein soll. Finde den richtigen Ausgleich zwischen Süße und Säure.
    • 💡 Wasser im Salat? Abschütten ist der Schlüssel. Küchenpapier nehmen für die letzte Feuchtigkeit. Zuviel Flüssigkeit ruiniert den Biss. Kühl servieren.

    Häufige Fragen

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