Lammkeule Langsam Schmoren

Von Marlena
Ein zartes Lammstück, langsam gegart über rund sieben Stunden. Knoblauchstückchen in kleinen Einschnitten verteilt. Zwiebeln karamellisiert, dann roter Wein und frischer Thymian statt Rosmarin für neue Note. Niedrige, konstante Ofentemperatur. Das Fleisch fällt fast von selbst ab. Beilagen dazu: Kartoffelpüree, gebratener grüner Spargel oder minzige Karotten. Intensiver Geschmack, tief, ohne Gluten, Eier oder Milchprodukte.
Vorbereitung:
20 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen:
6 Portionen
#Fleischgerichte
#Schweizer Küche
#Schmorrezepte
Lammkeule, roh. Dick, schwer. Knoblauch – klein geschnitten. Ins Fleisch gedrückt. Gar langsam, sehr langsam. Mindestens sieben Stunden, nicht weniger. Niedrige Hitze, kein Stress. Wein, dunkel, kräftig – nicht zu süß. Frische Kräuter. Nicht Rosmarin, Thymian diesmal. Geschmack anders, aber gut. Kein Gluten, keine Milchprodukte, keine Eier. Nur Lamm, Knoblauch, Zwiebel, Wein und Kräuter. So einfach, doch sehr intensiv. Fleisch fällt fast auseinander, sagt der Koch. Gibt Saft, Aroma, Tiefe. Wenig Zutaten. Viel Geduld. Dazu einfach Kartoffeln. Püree oder gebraten. Alternativ grüner Spargel, minzige Karotten. Auf keinen Fall zu süß oder zu stark gewürzt. Klar, puristisch, ehrlich. Kein Schnickschnack, kein Hype. Klassiker neu gedacht. Lamm bleibt Lamm, aber mit neuem Twist. Genau richtig lang gegart.
Zutaten
Über die Zutaten
Entbeinte Lammkeule wählen – meist schon sauber, doch auf Verbindung achten. Knoblauchzehen in kleine Stücke schneiden, nicht zerquetschen. So verteilt sich das Aroma besser im Fleisch. Olivenöl hat genug Geschmack, milder Geschmack reicht. Rote Zwiebel bringt Süße und etwas Tiefe, grob geschnitten, nicht fein. Wein nach Wahl: Trocken und kräftig, aber kein Barrique-Fass, der Geschmack soll nicht überdecken. Frischer Thymian ist Ersatz für Rosmarin: etwas milder, aber auch würzig. Zutatenliste reduziert, ohne Zutaten, die Allergien auslösen könnten. Ganz ohne Milch, Gluten, Eier. Perfekt für verschiedene Ernährungsbedürfnisse. Mineralwasser könnte man nehmen, schmeckt anders, aber ist möglich. Durch das lange Garen braucht es keine extra Bindemittel oder intensive Saucen. Natur pur.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Vorbereitung an Oberflächen und Werkzeug wichtig, Sauberkeit. Fleisch sorgfältig einschneiden, nicht zu viele Löcher, sonst geht Saft verloren. Knoblauch direkt in Einschnitte stecken, verteilt Geschmack im Fleischinnern. Schmortopf vorheizen, dann Fett hinzugeben – sonst Fleisch klebt an. Fleisch rundum anbraten, höchste Hitze, Farbe muss kräftig sein. Daraus entsteht Aroma. Nach dem Anbraten Fleisch herausnehmen, ohne garen zu wollen, nur Röstaromen sammeln. Zwiebeln in gleiche Pfanne, manchmal Hilfsöl nötig. Sanft anrösten, so karamellisieren sie leicht. Fleisch zurück legen, Wein angießen, aufkochen lassen, damit Alkohol verdampft. Kräuter hinzugeben, sofort Deckel drauf, sonst langes Entweichen der Feuchtigkeit. Temperatur im Backofen genau 130 Grad. Kein Offenbleiben, kein Umluft, sondern statisch. Garzeit exakt mindestens 7 Stunden und 20 Minuten. Fleisch danach mit Gabel prüfen, sollte mürbe sein, fast zerfallend. Nicht zu früh öffnen, sonst sinkt Temperatur. Als Beilage eignet sich Kartoffelpüree, das die Sauce aufnimmt. Auch Karotten mit Minze bieten einen frischen, süßen Kontrast. Spargel passt wegen seiner leichten Herbe, wenn gewünscht. Keine schweren Saucen, kein Mixen, nur purer Geschmack. Würzen nur am Ende nach Geschmack, Salz, Pfeffer. Kein zusätzliches Würzen während des Schmorens notwendig.
Küchentipps
- 💡 Achte auf die Fleischqualität. Entbeinte Lammkeule ist wichtig. Bei der Auswahl die Farbe prüfen. Helles Fleisch, satter Farbton. Aroma entscheidend.
- 💡 Vorbereitung ist alles. Schneide den Knoblauch in Viertel. Die Einschnitte ins Fleisch sollten tief sein. Fleisch so besser durchziehen.
- 💡 Die richtige Temperatur ist wichtig. Backofen auf 130 Grad Celsius einstellen. Keine Umluft, statische Hitze für gleichmäßiges Garen. Geduld haben.
- 💡 Ein gutes Olivenöl verwenden. Geschmack entscheidet über die Qualität. Dazu die Zwiebeln karamellisieren lassen. Ein bisschen Geduld und sie werden toll.
- 💡 Beim Warten auf das Fleisch nicht aufgeben. Garzeit ist lang, aber jeder kann daran glauben. Das Ergebnis ist fast schon die Mühe wert.



