Aller au contenu principal
A

Luftiges Pilz-Omelett

Luftiges Pilz-Omelett

Von Marlena

Omelett soufflée mit gesäuerten Champignons, frischem Ziegenkäse auf einem Feldsalatbett mit Rucola. Milch und Mehl gemischt, Eier luftig geschlagen, sautierte Champignons mit Kräutern. Kombination aus cremigem Käse und würziger Salatvinaigrette. Vegetarisch, kein Nussanteil. Warme Texturen treffen frische Bitternoten. Beinhaltet Gelingtipps und Alternativzutaten.
Vorbereitung: 20 min
Kochzeit: 15 min
Gesamt: 35 min
Portionen: 4 Portionen
#vegetarisch #französisch #einfach #schnell
Eier in Kombination mit Pilzen und frischem Ziegenkäse, ein einfaches Gericht, das viel Luft braucht – souffliert eben. Mit Rucola und Feldsalat bekommt es eine frische, leicht bittere Note, die das cremige Omelett bricht. Wichtig ist die Technik, wie man den Teig bindet und aufgehen lässt. Milch macht es leichter, aber ich nehme meist Hafermilch, die gibt noch ein bisschen nussigen Unterton. Und statt normalem Weizenmehl verwende ich gern Vollkorn – bringt mehr Aroma rein, auch wenn das Omelett dann etwas dichter wird. Beim Braten der Pilze vermeide ich volle Hitze, damit sie karamellisieren, aber nicht austrocknen. Salat und Vinaigrette dann sehr frisch, das ist das Gegengewicht zur Schwere des Omeletts.

Zutaten

  • 8 Eier
  • 400 ml Milch (ersatzweise Hafermilch für leichteren Geschmack)
  • 50 g Weizenvollkornmehl (alternativ Dinkelmehl fein)
  • 25 g Rohrzucker
  • 50 g Butter, weich
  • 300 g Champignons (z.B. Shiitake oder braune Champignons), in scheiben ca. 1 cm
  • 2 EL frische Petersilie, gehackt (statt Schnittlauch)
  • 60 g Rucola
  • 5 g Feldsalat (ersatzweise Spinatbabyblätter)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Balsamico-Essig (statt Xérès- oder Apfelessig)
  • 80 g Ziegenfrischkäse, grob zerkrümelt
  • Salz und Pfeffer
  • Über die Zutaten

    Wechseln kann man Milch gegen jede pflanzliche Milch, je nachdem, wie man das Ergebnis leichter oder sämiger mag. Vollkornmehl bringt mehr Körper, aber auch mehr Textur. Butter ist Pflicht, sonst fehlt das Aroma und die Farbe. Pilze lassen sich durch andere Sorten, wie Austernpilze oder Shiitake ersetzen; Champignons finde ich zu wässrig, die verlieren schnell ihren Biss. An Kräutern stehen Schnittlauch oder Petersilie Konkurrenz; Petersilie nimmt den Ziegenkäsegeruch etwas raus. Rucola gibt den guten Biss und etwas Schärfe, Feldsalat ist eher mild, passt aber als Ergänzung gut rein. Essig immer sparsam nehmen – zu viel macht das Ganze säuerlich und drückt das Volumen.

    Zubereitung

  • Ofen auf 220 °C vorheizen und gleich ein Gußeisentopf oder schwere Backform (ca. 24 cm Durchmesser) in die Mitte schieben. Warum? Hitze soll konstant von unten kommen, damit das Omelett richtig aufgeht. Fett mit Pinsel vorm Backen ausstreichen – nicht vergessen, sonst brennt es an.
  • Eier kurz verquirlen. Milch, Mehl und Zucker mit Stabmixer vermischen, bis keine Klümpchen mehr da sind. Salzen, aber dosiert, Zuviel macht die Eihaut trocken.
  • Butter (1 EL) zügig in die heiße Form geben, schwenken, dann die Eiermilch einfüllen. In den Ofen stellen und etwa 15 Minuten backen. Wichtig hier: Nicht vorzeitig öffnen! Kleine Risse in der Mitte je nach Ofen normal. Der Rand sollte goldbraun, die Mitte gerade gestockt sein; leicht wackeln darf noch.
  • Parallel Pfanne erhitzen, Butter hinzufügen und die Champignons portionsweise braten. Pilze dürfen zwar Farbe bekommen, aber nicht zu trocken werden. Salzen erst ganz zum Schluss, damit bleiben sie saftig. Etwas Pfeffer dran und zwischendurch schwenken. Kräuter zum Schluss unterheben.
  • Während das Omelett backt, Salatblätter mit Olivenöl und Balsamico marinieren. Fingerprobe: Salat soll knackig bleiben, keine schlappe Soße!
  • Das fertige Omelett aus dem Ofen nehmen. Pilze gleichmäßig verteilen, Ziegenkäse grob zerkrümeln und darüber streuen. Salat dazugeben. Nicht lange liegen lassen, sonst fällt die schöne Luftigkeit zusammen.
  • Tipps: Wenn kein Gußeisen da, schwere Porzellanform oder beschichtete Pfanne nehmen. Das passt aber auf das Backoffenblech, nicht direkt ins Feuer. Statt Ziegenkäse nehme ich gerne auch Frischkäse mit Kräutern oder Feta, gibt mehr Würze. Worauf achten? Das Omelett soll luftig, nicht kompakt sein; fühlt sich fast leicht an, fast wie eine Wolke. Bräune zeigen, aber nicht verbrennen.
  • Wenn man keine Shiitake hat, oder Pilze nicht so mag, funktioniert das Rezept auch mit fein gehacktem Spinat oder Lauch. Die Hitze dann etwas reduzieren und nicht zu lange braten, sonst saugt der Teig zu viel Flüssigkeit. Und wer mag: Ein Spritzer Zitronensaft in die Pilze bringt Frische rein.
  • Zubereitungstipps

    Das Vorheizen der Pfanne im Ofen ist entscheidend. Schwere Pfannen speichern Hitze besser und sorgen für das Aufgehen des Teigs. Die Eimischung darf nicht zu dick sein, nur gerade so, dass sie gut gegossen werden kann. Der Zucker im Teig sorgt nicht nur für leichtes Bräunen, sondern hält das Volumen stabil. Keinen Deckel auf die Pfanne, sonst fällt das Omelett zusammen. Beim Pilze braten immer in zwei Portionen, sonst dünsten sie einfach statt braten. Den Salat wirklich zuletzt anrichten, sonst werden die Blätter schlapp. Das Gericht lebt von Kontrasten: locker luftig, saftig würzig, und frisch-grün. Timing ist tricky, weil die Eimasse nach ca. 14-16 Minuten maximal aufgegangen ist. Zu früh rausholen und er ist noch teigig, zu lang und er fällt zusammen. Wenn man das Omelett später nochmal im Ofen aufwärmt, nimmt das meistens die Luft raus – besser frisch essen, gerade weil die Textur so wichtig ist.

    Küchentipps

    • 💡 Normalerweise verwende ich frische Petersilie für das Omelett; Schnittlauch ist auch eine gute Alternative. Petersilie ist oft milder und nimmt den Ziegenkäsegeruch etwas raus. Achte darauf, dass die Kräuter frisch sind, sie machen das Gericht lebendig. Die Pilze gut anbraten, sodass sie karamellisieren, nicht austrocknen. Zu viel Hitze vermeiden.
    • 💡 Das Backen im Ofen ist entscheidend für die Luftigkeit des Omeletts. Die Form muss gut vorgeheizt sein. Ich stelle sicher, dass ich alles vorbereitet habe, bevor das Omelett hineinkommt. Wenn du keine Gußeisenform hast, benutze schwere Porzellanformen oder beschichtete Pfannen. Wichtig ist das richtige Timing beim Entfernen.
    • 💡 Immer daran denken: Salat muss knackig sein. Zu viel Vinaigrette macht ihn schlapp. Ich mariniere die Blätter kurz vor dem Servieren mit Olivenöl und Balsamico. Nur kurz wenden, sodass sie frisch bleiben. Saftig und frisch sind die Schlüssel zum Erfolg der Beilage. Der Salat sollte den vollen Biss behalten.
    • 💡 Falls du etwas Abwechslung willst, kannst du auch Austernpilze oder sogar Lauch anstelle von Champignons verwenden. Sie schmecken köstlich. Achte darauf, die Hitze zu reduzieren, wenn du die Alternativen anbrätst. Das verhindert, dass sie zu viel Flüssigkeit aufnehmen und das Omelett schwer bleibt. Experimentiere damit.
    • 💡 Ein Spritzer Zitronensaft kann Wunder wirken. Ich gebe ihn manchmal zu den Pilzen. Es bringt einen frischen Geschmack rein. Das ist besonders gut, wenn man die Pilze nach dem Braten auf das Omelett gibt. Die Zitrone hebt die Aromen an, das macht alles leichter. Und es balanciert die Cremigkeit des Ziegenkäses perfekt.

    Häufige Fragen

    Das könnte dir auch gefallen

    Alle Rezepte ansehen →