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Maccheroni mit Chorizo und Mais

Maccheroni mit Chorizo und Mais

Von Marlena

Maccheroni al dente, durchzogen von würzig gebratener Chorizo, umhüllt von einer samtigen Käse-Béchamel mit geröstetem Mais. Oben knusprig braune Panko-Parmesan-Kruste, die knackig kontrastiert. Es braucht wenig, um einfache Pasta aufzuwerten: Fett des Chorizos für Röstaromen, Butter und Mehl für die Bindung, milde Cheddarkäse und noch ein Hauch Gouda statt Parmesan für andere Tiefe. Auf dem Teller ein Spiel von cremiger Sauße, knusprigem Belag, süßer Mais und pikantem Würstchen. Fast wie ein Crossover zwischen Comfort-Food und Grillabend.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 45 min
Gesamt: 70 min
Portionen: 6 Portionen
#Pasta #Auflauf #Comfort-Food #Käse
Manchmal geht es nicht nur darum, schnell ein Gericht hinzukriegen, sondern um Texturen und Aromen, die Zeit brauchen und trotzdem simpel sind. Im Grunde genommen ein klassischer Mac and Cheese mit besonderem Pfiff: chorizo für Würze, Mais für Süße, und eine Käse-Béchamel-Soße, die man meiner Erfahrung nach nie zu dick oder zu dünn machen sollte. Zu dick – klebt, zu dünn – zu suppig. Der Trick liegt im genau richtigen Moment, wenn die Sauce eindickt und der Käse gerade schmilzt. Der Duft, der aus der Pfanne steigt, während die Wurst rösts, ist schon die halbe Miete, fast berauschend. Außerdem spare ich mir zusätzliche Gewürze, scharf und rauchig kommen sie von allein.

Zutaten

  • 400 g Maccheroni oder kurze Pasta nach Wahl
  • 180 g Chorizo, in kleinen Würfeln, alternativ geräucherte Mettwurst
  • 1 EL Olivenöl
  • 80 g Butter
  • 55 g Weizenmehl Typ 405
  • 1,3 l Vollmilch
  • 180 g kräftiger Cheddar, grob gerieben
  • 200 g fester Gouda, gerieben
  • 250 g tiefgekühlter Mais, aufgetaut
  • 60 g Panko oder normales Paniermehl
  • 30 g Parmesan, frisch grob gerieben
  • Über die Zutaten

    Maccheroni kann man durch Penne ersetzen oder sogar Hörnchennudeln, steht und fällt mit der Bissfestigkeit. Die Chorizo würzt genug, also mit Salz vorsichtig umgehen. Butter unbedingt bei Raumtemperatur, sonst klumpt die Mehlschwitze. Für die Sauce nehme ich meist Vollmilch, Magermilch dünnt zu sehr aus, und mit Sahne wird’s zu mächtig. Gouda bringt eine willkommene milde Note, ersetzt hier den original Parmesan, ist aber nicht zwingend. Bei Tiefkühlmais aufgetaut nutzen, nicht roh, sonst stört die Textur. Panko ist super, einfach zu bekommen, wenn nicht, normales Paniermehl tut es auch, aber weniger kross. Parmesan reiben erst kurz vorher, sonst droht Feuchtigkeit zu ziehen.

    Zubereitung

  • Ofen vorheizen, Rost in der Mitte, 210 °C Umluft. Nicht zu heiß, sonst Kruste dunkel, Innenteil noch zu weich.
  • Maccheroni im großen Topf mit sprudelndem, viel gesalzenem Wasser kochen. Bissfest beobachten – für al dente reichen meist 7–8 Minuten. Abgießen, mit wenig Öl vermischen, auf Blech ausbreiten. So kleben sie nicht zusammen, kühlen etwas, bleiben gut formbar.
  • Chorizo in mittelgroßer Pfanne bei mittelhoher Hitze mit Olivenöl anrösten, bis rundum leichte Bräunung sichtbar, Fett tritt raus, Duft von Räucherspeck dringt auf. Auf Küchenpapier abtropfen, Bratfett auffangen.
  • Zurück zum Herd, gleiche Pfanne mittlere Hitze, Butter schmelzen, Mehl einstreuen, rühren – keine Farbe, nur sanfte Mehlnote, 1–2 Minuten anschwitzen. Milch portionsweise unter kräftigem Rühren mit Schneebesen dazugießen, keine Klumpen, Sauce dickt langsam ein, aufkochen.
  • Kurz köcheln, dick, cremig, dann Herd runter – Käse nach und nach einarbeiten. Intensiv cheddar-typisch, Gouda für samtige Süße. Abschmecken, Salz, Pfeffer, milder Muskat. Mais rein, abschmecken: Mais muss knackig bleiben, keine Pampigkeit.
  • Chorizo und Pasta in die Soße einmischen, alles gut verteilen. Große Auflaufform, 33x23 cm, leicht mit Butter einfetten, Masse einfüllen, glattstreichen. Kruste mischen aus Bratöl, Panko und Parmesan. Gleichmäßig aufstreuen, keine dicken Klumpen.
  • Im Ofen ca. 20 Minuten backen. Beobachten! Oberfläche soll goldbraun, knusprig, mit kleinen Bläschen sein – das ist Aroma. Wenn zu schnell bräunt, Folie locker auflegen, sonst wird der Käse bitter.
  • Nach dem Backen kurz ruhen lassen. Die Soße zieht an, Konsistenz perfekt. Mit rohem grünen Salat kombinieren – spritziges Dressing passt gut.
  • Notfall Tipp: Wenn keine Chorizo, dann würzige Bratwurst mit Paprika oder geräucherter Speck. Für die Soße kann man Crème fraîche mit Milch mischen, gibt Frische.
  • Achtung bei Panko: Normales Paniermehl wird weniger knusprig, aber funktioniert auch. Käse gern frisch reiben, keine Pulverwaren – Geschmack leidet.
  • Für schnellere Version: Auflauf vorgaren, dann lieber kürzer backen, sonst steht zuviel Feuchtigkeit drin, Auflauf wird matschig.
  • Zubereitungstipps

    Wasser gut salzen, es soll merklich nach Meer schmecken. Pasta noch etwas bissfest kochen, die Garschritte im Ofen setzen das fort. Der wichtigste Trick: Mehl und Butter anschwitzen, bevor Milch einrührt – so bindet es besser. Immer Milch langsam zugeben, sonst Klümpchen – und rühren, rühren. Käse erst am Ende, sonst gerinnt die Soße. Pfanne dabei auf mittlerer Hitze, nicht zu stark – Käse mag keinen Siedekessel. Chorizo ohne Fett abtropfen lassen, sonst wird der Auflauf zu ölig. Kruste ist keine Dekoration, sondern Textur, ungleichmäßiges Verteilen bringt optisch Leben. Kruste goldbraun, nicht schwarz – verbrennen heißt bitterer Geschmack, also Ofen immer im Auge behalten. Ruhen nach Backen ist essenziell, sonst läuft die Soße auseinander. Und salat dazu, sonst wird’s zu fettig.

    Küchentipps

    • 💡 Wasser gut salzen, soll nach Meer schmecken. Wichtig. Pasta bissfest kochen, nicht zu weich. Ofen genau beobachten. Kruste muss goldbraun werden, nicht schwarz. Rühren während des Kochens der Sauce ist entscheidend. Klümpchen vermeiden. Geduld beim Käse hinzufügen, sonnst gerinnt es.
    • 💡 Verwenden Sie frische Chorizo für intensivere Aromen, Geruch beim Anbraten ist wahnsinnig. Alternative: Bratwurst mit Paprika. Diese subtile Schärfe wichtig. Gouda bewahrt Süße, daher kein Parmesan nötig, es sei denn, Sie wollen die klassische Variante. Probieren Sie mit verschiedenen Käsesorten.
    • 💡 Panko statt normalem Paniermehl für den knusprigen Effekt. Wenn nicht vorhanden, einfaches nimmt es auch. Aber weniger der Crunch-Faktor. Wie lange backen? 20 Minuten. Besser vorher umrühren, um gleichmäßige Bräunung zu garantieren. Zu schnell bräunen? Abdeckung mit Alufolie zum Schutz.
    • 💡 Mais, tiefgekühlt ist super. Vor dem Einrühren auftauen, sonst Textur leidet. Zuviel Flüssigkeit führt zu matschigem Ergebnis. Lässt sich vermeiden, indem die Sauce gut eindickt. Achten Sie darauf, nach dem Backen die Konsistenz. Hiernach ruhen lassen, sonst läuft alles auseinander.
    • 💡 Salat dazu reicht aus. Frische, knackige Konsistenz ist wichtig. Dressings mit Zitrone oder Essig passen perfekt. Achten Sie auf die Balance: Cremig und dann knackig. Das macht’s aus. Für scharfes Aroma können Sie auch einen Schuss Tabasco in die Sauce geben.

    Häufige Fragen

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