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Marokkanische Hülsenfrüchtesuppe

Marokkanische Hülsenfrüchtesuppe

Von Marlena

Eine herzhafte Suppe mit braunen Linsen, Kichererbsen, Tomaten, und einer feinen Gewürzmischung aus Safran, Kreuzkümmel, und Zimt. Zunächst werden Gemüse und aromatische Kräuter in Olivenöl angeschwitzt. Dann köcheln die Hülsenfrüchte langsam im duftenden Gewürzfond. Spaghetti als Sämigkeitsgeber und ein Ei zum Binden runden das Gericht ab. Ideal für kühle Tage, vegetarisch und laktosefrei. Klassisch marokkanisch inspiriert - mit meinem persönlichen Touch durch ein paar Änderungen in Mengen und Zutaten, die für mehr Balance sorgen und intensiveres Aroma verleihen.
Vorbereitung: 40 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen: 6 Portionen
#Soup #Vegan #Healthy #Spices #Marokko
Hülsenfruchtsuppen aus Nordafrika sind alles andere als langweilig – sie bringen viel Textur und intensive Aromen auf den Tisch. Ich habe mich hier an einer marokkanisch inspirierten Variante versucht, die bewusst auf Gewürzbalance und sanfte Schärfe setzt. Es gibt viel zu lernen, wenn man mit Safran und Harissa hantiert – zu viel kann schnell erbärmlich sein. Außerdem liebe ich es, eine kleine Portion Pasta reinzumachen; die sorgt für Sämigkeit, ohne zu beschweren. Linsen und Kichererbsen sind natürlich klassisch, aber die Mengen habe ich angepasst, damit die Suppe nicht pampig wird. Knoblauch und Ingwer verleihen Tiefe. Wichtig ist das langsame Köcheln, das den Geschmack richtig trägt. Mit frischer Zitrone und Koriander zum Schluss bekommt die Suppe ihr frisch-herbes Finish.

Zutaten

  • 40 ml Mehl, ungesiebt (statt 30 ml)
  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • 0,3 ml Safran (ca. 6 Pistillen) statt 0,5 ml
  • 3 Selleriestangen, fein gehackt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gehackt (statt groß)
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt (statt 2)
  • 15 g Korianderstängel, gehackt (mehr für Aroma)
  • 25 ml frisch geriebener Ingwer (etwas mehr als 15 ml)
  • 50 ml Olivenöl (mehr als 45 ml für satteres Anbraten)
  • 4 ml Kreuzkümmel gemahlen (etwas mehr als 5 ml)
  • 3 ml Zimt gemahlen (etwas mehr als 2,5 ml)
  • 1 ml Kurkuma (gleichbleibend)
  • 80 g braune Linsen, gespült (etwas reduziert)
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 90 ml Tomatenmark (etwas mehr als Original)
  • 3 ml Harissa (etwas weniger, um es milder zu machen)
  • 1 Dose (540 g) Kichererbsen, abgespült
  • 35 g kurze Spaghetti, in Stücke brechen (etwas weniger als 45 g)
  • 1 EL Zitronensaft, frisch gepresst (neue Zutat für Frische)
  • 1 Ei, leicht verquirlt
  • 15 g frische Korianderblätter, grob gehackt
  • Über die Zutaten

    Die Mehlsorte sollte ungesiebt und möglichst frisch sein, damit das Andicken gelingt, ohne Klümpchen. Statt Safran kannst du auch Kurkuma erhöhen, wenn das Budget knapp ist, aber der Duft bleibt flacher. Für die Brühe eignet sich jeder gute Gemüsefond; kaufe nicht den billigsten, sonst leidet die Suppe. Sellerie kannst du durch Fenchel ersetzen, für eine süßlichere Note. Die Pasta muss kurz reingeben werden, sonst zerfällt sie. Wenn du keine Harissa hast, tut es auch eine pikante Chilipaste oder ein paar Chiliflocken, dann aber sparsam. Korianderstängel geben eine sehr ungewöhnliche, aber aromatische Tiefe. Frischer Ingwer sorgt für Wärme und einen leicht scharfen Biss - getrockneter wirkt blass. Beim Öl lieber gutes natives Olivenöl nehmen, billiges neigt zum Bitteren beim Anbraten.

    Zubereitung

  • Mehl mit 125 ml kalter Gemüsebrühe in kleinem Gefäß glatt rühren, Klümpchen vermeiden. Brauchst du später zum Andicken.
  • Safran in restlicher Brühe einrühren, ziehen lassen. Duft steigt sofort hoch, typisch nussig-blumig, nicht zu übertreiben. Flüssigkeit dann warm halten.
  • In großem Topf auf mittlerer Hitze das Öl erhitzen. Sellerie, Zwiebel, Knoblauch, Korianderstängel und Ingwer hineingeben. Nicht lassen zu braun werden – eher glasig, appetitliche Süße entfaltet sich nach 3-4 Minuten.
  • Jetzt Kreuzkümmel, Zimt, Kurkuma dazu. Schnell umrühren, gerade 1 Minute, sonst wird’s bitter. Gewürze sollen nur kurz anrösten und ihr Aroma entfalten, nicht verbrennen.
  • Linsen, Tomaten samt Saft, Tomatenmark und Harissa einrühren. Mit der Safran-Brühe aufgießen, Flüssigkeit muss die Linsen gut bedecken.
  • Aufkochen, dann Hitze reduzieren. Nun simmernd zugedeckt 35-45 Minuten kochen, bis Linsen weich sind. Ab und zu rühren, Boden checken, nicht anbrennen lassen! Geruch und Farbe verändern sich – klare Andeutung für Garzeit.
  • Kichererbsen und Spaghetti unterheben. Weiter 8-12 Minuten kochen, bis Pasta bissfest isst. Hier genau beobachten; zu weich ist matschig, zu hart frustrierend.
  • Flüssige Mehlmischung einrühren, dickt Suppe leicht an. Dann Ei vorsichtig in dünnem Strahl einfließen lassen, ohne zu rühren, damit es Fäden zieht und leichte Bindung gibt. Eine Minute stocken lassen, dann vorsichtig vermengen.
  • Zum Schluss Zitronensaft einrühren - gibt frische Säure und hebt die Gewürze hervor. Korianderblätter darüber streuen und sofort servieren.
  • Optional mit Naan-Brot oder anderem Fladen, der diese kräftige Suppe gut aufnimmt.
  • Zubereitungstipps

    Das Anbraten von Knoblauch und Zwiebeln in Öl ist das Herz dieser Suppe. Achte auf Farbe, nicht verbrennen! Der Zwiebel soll glasig sein, Knoblauch glänzend, sonst bitter. Gewürze kurz mitrösten, bis sie duften, nicht mehr. Beim Aufgießen mit der Brühe sofort mit Safran vermischen, damit er sich gut verteilt. Linsen brauchen Geduld. Probe immer mal, ob sie schon weich sind. Wer keine Linsen mag, kann auch rote nehmen, Kochzeit dann aber deutlich kürzer. Beim Zugabe von Pasta – immer prüfen, dass genug Flüssigkeit im Topf ist, sonst klebt es an. Beim Ei einlaufen lassen, ohne rühren – so entstehen Fäden, das gibt schöne Bindung und ein bisschen Struktur. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann das Ei vorher passieren. Ganz zum Schluss Zitronensaft bringt Frische, die wichtige Balance zwischen den erdigen Gewürzen und dem Süß-Säure-Spiel.

    Küchentipps

    • 💡 Das Mehl vorher in kalter Brühe glatt rühren. Das verhindert Klumpen. Verwende ungesiebtes Mehl, denn das sorgt für eine bessere Bindung. Ist die Suppe zu dünn? Mehr Mehl in Brühe mischen, aber nicht zu spät. Die Konsistenz ist entscheidend.
    • 💡 Achte beim Anbraten darauf, dass das Gemüse nicht zu dunkel wird. Es sollte nur glasig und süßlich sein. Knoblauch kann bitter werden, also schnell rühren. Verwende frischen Ingwer, er bringt mehr Aroma als der getrocknete. Lange Kochen stärkt die Aromen.
    • 💡 Die Gewürze sorgfältig abmessen. Zu viel Kreuzkümmel kann den Geschmack dominieren. Harissa kann durch Chilipaste ersetzt werden, die bringt nicht den gesamten Geschmacksreichtum. Milder ist besser, weil du reineres Aroma haben willst.
    • 💡 Pass auf, dass beim Kochen genug Flüssigkeit vorhanden ist, ansonsten kleben die Spaghetti. Eine kurze Probe während des Kochens ist wichtig. Kichererbsen ersetzen? Dann Linsen gleichmäßig kochen, Zeit anpassen. Frische Kräuter sorgen für extra Frische.
    • 💡 Mit frischem Zitronensaft die Aromen hervorheben. Möchtest du die Suppe feiner machen? Füge mehr Koriander hinzu, sehr gut zu alles erdigen Aromen. Letzte Schritte sind entscheidend. Geschmack sofort prüfen, eine sprangmiss ist nie gut.

    Häufige Fragen

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