Mayonnaise mit Hoisin-Twist

Von Marlena
Eine cremige Mayonnaise mit der süß-herzhaften Note von Hoisin-Sauce, verfeinert durch asiatische Aromen. Die Basis ist leicht modifiziert, um eine frische, etwas schärfere Variante zu schaffen, die sowohl als Dip als auch als Brotaufstrich taugt. Statt herkömmlicher Mayonnaise nutze ich eine leichte Aioli – die bringt mehr Tiefe und Geschmack. Statt Hoisin gebe ich Char Siu-Sauce hinzu, was eine rauchige, karamellige Komponente bietet. Eingesperrt im Kühlschrank verändert die Textur sich, leicht fester und intensiver im Geschmack. Die Zubereitung geht flott, einfach zusammenrühren, auf die Farbe und Konsistenz achten, nicht zu dünn, aber cremig genug zum Verstreichen. Kein Wasser oder Essig ohne Plan – sonst wird’s pappig. Passt gut zu gegrilltem Fleisch oder Gemüse, aber auch zu asiatischen Broten. Wichtig: Immer probieren, nachwürzen, nicht alles blind mischen – Geschmack baut sich mit Zeit auf.
Vorbereitung:
7 min
Kochzeit:
0 min
Gesamt:
7 min
Portionen:
2 Portionen
#Sauce
#asiatische Küche
#lecker
Gerade entdeckt: Mayonnaise mit einem asiatischen Dreh, aber nicht die typische Mischung mit Hoisin. Ich tauschte Hoisin gegen Char Siu-Sauce aus, um mehr Raucharomen reinzubringen. Dazu Aioli statt Mayonnaise, weil sie durch Knoblauch und Öl intensiver wirkt, nicht nur Buttrig. Schnell zusammen gerührt, nicht zu flüssig gemacht, dann kurz gekühlt. Da entwickelt sich nicht nur Geschmack, sondern auch die Textur wird samtig, fast wie ein Dip. Ich habe ausprobiert, es direkt zu servieren. Fehler! Es braucht Kühlung – sonst ist alles zu weich, die Aromen diffus und langweilig. Schnell, simpel, und trotzdem mit Tiefgang, wenn man auf die Zutaten hört. Und wer kein Aioli hat: normale Mayonnaise mit etwas Knoblauchpulver geht auch, aber dann fehlt diese leichte Stichigkeit. Schmeckt fantastisch zu gegrilltem Gemüse oder als Sandwichaufstrich. Für mich eine knackige Kombination aus cremig, rauchig, salzig und ein kleines bisschen süß.
Zutaten
Über die Zutaten
Aioli ist der Star – herkömmliche Mayonnaise passt, aber weniger aromatisch. Selbst gemachte Aioli bringt eine leichte Schärfe durch Knoblauch, Öl sorgt für die cremige Basis. Char Siu-Sauce ersetzt Hoisin, das ist eine bewusste Entscheidung. Haben Sie auch Char Siu nicht griffbereit? Hoisin mit einem kleinen Löffel Honig und einem Spritzer Limettensaft ergänzen den Geschmack. Sojasauce liefert Salzigkeit, lieber vorsichtig, Sie können jederzeit mehr nachgeben. Pfeffer bringt Frische und eine aromatische Schärfe, am besten frisch mahlen. Frischer Pfeffer riecht bereits beim Mahlen, ein Zeichen von guter Qualität. Variationen: Chiliöl oder etwas Ingwerpulver für zusätzlichen Kick. Wer Avocado mag, kann einen Teelöffel zerdrücktes Fruchtfleisch für Cremigkeit zufügen. Für vegane Alternativen kommen pflanzliche Mayonnaisen infrage, müssen aber geschmacklich angeglichen werden. Kühlung ist nicht optional; sie festigt die Mayonnaise und entwickelt Geschmack.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Direkt in der Schüssel rühren, keine Küchengeräte nötig – Daumengefühl zählt. Nicht einfach alles rein, dann rühren; sondern Stück für Stück, um Konsistenz zu kontrollieren und Geschmack zu balancieren. Dabei schmecke ich immer wieder ab, gerade bei Sojasauce und Char Siu, sonst kann es schnell zu salzig oder süß werden. Die Aioli soll nicht zu flüssig sein, sonst zieht die Sauce Wasser und wird wässrig. Sollte das passieren, wenig gemahlenen Sesam einarbeiten – bindet schneller und bringt nussige Note. Mindestens 10 Minuten kalt stellen, optimal 15 bis 20, nicht länger – zu kalt macht die Sauce zäh und nimmt Aroma. Wer es eilig hat, handwarme Zutaten verwenden, nicht zu kalt – weil Kälte sonst Aufschlagen erschwert. Wichtig: Keine Essigtropfen oder zu viel Zitronensaft direkt in die Aioli geben, sonst trennt die Emulsion. Sonne, Hitze oder Zugluft vermeiden, sonst oxidieren Frischearomen. Die Textur prüfen, indem man mit dem Finger in die Sauce tippt – soll sich cremig und samtig anfühlen, nicht schmierig oder bröckelig. Niemals zu lange rühren – das kann die Emulsion zerstören. Die Sauce hält sich 2 bis 3 Tage im Kühlschrank, danach neu ansetzen.
Küchentipps
- 💡 Die Aioli ist das Herzstück. Selbst gemacht ist sie am besten, gibt Aroma. Schauen Sie auf die Konsistenz. Sollte cremig sein. Alter Fehler: Zu flüssig, das war meine Anfangszeit. Es wirkt fast wässrig. Dann mit wenig gemahlenem Sesam eindicken.
- 💡 Aromen entfalten sich bei Kühlung. Mindestens 10 Minuten in den Kühlschrank, um die Struktur zu verbessern. Zu lange kann die Sauce zäh machen. Hier ist Timing wichtig. Ich lasse sie optimal 15 bis 20 Minuten stehen.
- 💡 Farben und Texturen prüfen. Wenn es glänzt und sämig ist, dann läuft es gut. Aber eine zu dunkle Farbe kann Signale geben. Messen Sie den Geschmack mit jeder Zutat; Sojasauce vorsichtig dosieren.
- 💡 Chiliöl für Schärfe? Nur ein Hauch, nicht zu viel. Schmeckt direkt, aber kann schnell erdrücken. Alternativen: Ingwerpulver könnte auch einen Kick bringen. Experimentieren ist hier erlaubt.
- 💡 Wenn es nicht richtig schmeckt, habe ich einen Trick. Honig und Limettensaft bei Hoisin zur Hand haben. Funktioniert bei Notfällen. Schmeckt wie meine ersten Versuche. Das bringt Süße zurück. Man muss es anpassen.



