Mexikanisches Soufflé-Omelett

Von Marlena
Ein luftiges Omelett mit einem Hauch von mexikanischem Flair, kombiniert mit einer frischen, würzigen Salsa aus schwarzen Bohnen und Avocado. Das warme, leicht gewürzte Soufflé trifft auf die cremige und knackige Textur der Salsa. Statt traditioneller Zutaten kommt Kichererbsenmehl als Bindemittel zum Einsatz, was dem Omelett mehr Struktur gibt und glutenfrei bleibt. Knackiger Mais ersetzt die Tomate für mehr Biss und Süße. Perfekt für ein ausgedehntes Frühstück oder ein leichtes Mittagessen mit einem Hauch von Abenteuer. Achtung beim Backen: Auf die goldbraunen Ränder achten, das sind die ersten Anzeichen der perfekten Konsistenz.
Vorbereitung:
35 min
Kochzeit:
30 min
Gesamt:
65 min
Portionen:
4 Portionen
#Frühstück
#Mittagessen
#glutenfrei
#schnell
#einfach
Ein Soufflé-Omelett mit mexikanischem Twist, das sich durch seine luftige Textur und würzige Note auszeichnet. Der Clou: Kichererbsenmehl als Bindemittel sorgt für eine fluffige Basis ohne Gluten, während Gouda und geräuchertes Paprikapulver eine sanfte Tiefe einbringen. Die selbstgemachte Salsa mit Avocado, Mais und schwarzen Bohnen bringt Frische und Biss. Das Zusammenspiel von warm und kalt, cremig und knackig macht’s aus. Geduld beim Backen zahlt sich aus – auf den goldenen Rand und den festen Kern achten, dann wird es echt gut. Der Beginnerfehler ist, das Ganze zu früh rauszunehmen. Mein Trick: Die Farbe des Rands beobachten und bei minimaler Bewegung messen. Einfach, aber überzeugend.
Zutaten
Omelett
- 30 ml Kichererbsenmehl (2 EL) als Ersatz für Weizenmehl
- 2,5 ml (1/2 TL) Backpulver
- 2,5 ml (1/2 TL) geräuchertes Paprikapulver als Ersatz für Chili-Gewürz
- 8 Eier
- 180 ml Milch
- 50 g geriebener Gouda statt Cheddar
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Butter zum Einfetten der Pfanne
- 1 Avocado, gewürfelt
- 1 kleine Dose Mais (ca. 150 g), abgespült und abgetropft statt Tomate
- 2 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
- 1 Dose schwarze Bohnen (ca. 400 g), abgespült und abgetropft
- 30 ml Olivenöl
- 15 ml Weißweinessig
- 1 ml (1/4 TL) gemahlener Kreuzkümmel
- Sauerrahm oder Crème fraîche nach Belieben
Salsa
Über die Zutaten
Kichererbsenmehl ersetzt das klassische Weizenmehl hier, klappt super als Bindemittel und gibt eine leicht nussige Note. Backpulver sorgt für das typische leichte Aufgehen während des Backens. Statt Chili-Pulver verwende ich lieber geräuchertes Paprikapulver – nicht zu scharf, gibt aber Aroma. Gouda ist eine mildere Alternative zum Cheddar, schmilzt wunderbar und lässt das Omelett zart werden. Für die Salsa tausche ich Tomate gegen Mais; Mais bringt eine angenehm süße Frische und passt mit Bohnen und Avocado gut zusammen. Frühlingszwiebeln lockern das Ganze auf. Olivenöl und Essig binden alles, ohne zu schwer zu machen. Mit Sauerrahm wird’s rund, Alternativen gern griechischer Joghurt. Wichtig: Beim Abschmecken nicht übertreiben, besonders mit Salz. Avocado reagiert schnell auf Luft und kann bitter werden.
Zubereitung
Vorbereitung
- Backofen auf ca. 170 °C vorheizen. Wichtig: Rost mittig platzieren, damit die Hitze gleichmäßig um das Omelett zirkuliert. Pfanne mit einem Durchmesser von etwa 23 cm gut buttern – Butter sorgt für die goldene Kruste und verhindert Kleben.
- Kichererbsenmehl mit Backpulver und geräuchertem Paprikapulver mischen. Salz und Pfeffer hinzufügen. Kichererbsenmehl gibt nicht nur eine angenehme Bindung, sondern auch eine nussige Note, die oft unterschätzt wird. Eier verquirlen, dann das Mehlgemisch unterschlagen. Milch langsam einfließen lassen, damit keine Klümpchen entstehen. Zum Schluss den Gouda unterheben. Manche unterschätzen die Konsistenz – eher dickflüssig, nicht zu flüssig, sonst läuft alles raus oder wird zu dicht.
- In die vorbereitete Pfanne füllen, sofort in den Ofen schieben.
- Zwischen 22 und 28 Minuten backen. Meine Faustregel: Wenn der Rand goldbraun wird und die Mitte nicht mehr wackelt, ist das Omelett fertig. Tipp: Nicht erschrecken, wenn die Mitte nach dem Herausnehmen noch minimal schwingt, wird beim Abkühlen fester.
- Während das Omelett im Ofen ist, Avocado, Mais, Frühlingszwiebeln und schwarze Bohnen in einer Schüssel vermengen. Olivenöl, Essig und Kreuzkümmel dazugeben, gut durchmischen. Nicht zu früh salzen, Avocado wird schnell matschig. Ein letzter Frischekick, wenn alles miteinander vermischt wird.
- Omelett vorsichtig aus der Pfanne auf einen flachen Teller gleiten lassen. Großzügig mit Sauerrahm bestreichen. Die Hälfte der Salsa darauf verteilen, den Rest daneben anrichten. Dazu passen warme Maistortillas, die das Ganze wunderbar abrunden. Beim Essen auf die Kombination von warm und kalt achten; die Zutaten sollen sich ergänzen, nicht überdecken.
- Wenn kein Kichererbsenmehl zur Hand, halb Weizenmehl und halb Maisstärke nehmen, macht auch einen schönen fluffigen Teig. Geräuchertes Paprikapulver kann durch eine Prise Cayenne ersetzt werden, gibt aber mehr Tiefgang. Das Omelett nicht zu früh aus dem Ofen nehmen; noch zu feucht innen bedeutet beim Abkühlen könnte es brechen oder zusammensacken.
- Salsa am besten frisch zubereiten, sonst Avocado zu schnell braun und pampig. Für mehr Schärfe Chili-Flocken in die Salsa mischen oder frischen Koriander ergänzen. Wer es besonders cremig mag, gibt statt Sauerrahm griechischen Joghurt dazu.
- Falls die Pfanne nicht ofenfest, Ofenfeste Form nehmen oder Flüssigkeit in Muffinsförmchen füllen, ergibt einzelne Soufflé-Portionen.
Omelettmischung
Backen
Salsa zubereiten
Servieren
Tipps & Tricks
Zubereitungstipps
Das Vorheizen des Ofens auf ca. 170 °C ist der Schlüssel. Nicht zu heiß, sonst wird der Rand schwarz, die Mitte bleibt roh. Die Pfanne richtig buttern, sonst klebt das Soufflé an und reisst. Beim Vermengen der Zutaten darauf achten, dass die Mischung nicht zu flüssig wird, sonst setzt sich das Soufflé nicht richtig. Backzeit variieren, lieber öfter gucken. Die goldgelben Ränder sind das Erste, was auf die perfekte Backzeit hinweist. Wackelt das Omelett in der Mitte noch stark, lieber noch fünf Minuten lassen. Salsa erst kurz vor dem Servieren mischen, Avocado neigt zum Braunwerden. Für Gleichmäßigkeit die Zutaten gut hacken und vermengen. Beim Servieren zuerst die Creme auf das Omelett streichen, dann Salsa – das sorgt für den Kontrast der Temperaturen und Texturen. Warme Tortillas passen hervorragend, sind aber optional. Wer es schnell braucht: Omelett auch in Muffinförmchen backen, gelingt gut und mundgerecht.
Küchentipps
- 💡 Achten Sie darauf, die Pfanne gut zu buttern. Sonst bleibt das Omelett kleben. Ich hab's erlebt. Goldene Ränder sind wichtig. Kein schwarzer Rand, der ist bitter.
- 💡 Eier gut verquirlen. Klümpchen vermeiden. Schöne cremige Textur ist entscheidend. Milch langsam unterrühren. Kichererbsenmehl gibt nussigen Geschmack. Wichtig!
- 💡 Salsa kurz vor dem Servieren mischen. Avocado wird schnell braun. Frische ist hier der Schlüssel. Fühlen Sie die cremige Textur. Alles gut vermengen.
- 💡 Wenn kein Kichererbsenmehl verfügbar, halb Weizenmehl, halb Maisstärke verwenden. Erkenntnis aus der Küche. Gibt auch eine gute Bindung. Alternativen sind gefragt.
- 💡 Omelett vorsichtig aus der Pfanne heben. Vorgeschnitten auf einen Teller legen. Den Rest der Salsa dazu anrichten. Kontraste im Geschmack sind wichtig.



