Aller au contenu principal
A

Negroni Colada Twist

Negroni Colada Twist

Von Marlena

Aggressive Kombination aus bitter und tropisch, der Negroni bekommt eine Pina Colada Attitüde. Weniger Gin, mehr Rum, Kaffee statt Campari, ein Winzererschmäh dazu. Tropisch scharf dank Limette, Vanille im Rücken, cremig und doch schlank. Fast wie Urlaub in der Tasse, aber mit ernstem Biss. Nicht für zarte Gemüter, eher für Typen mit Hamburger Hafen in der Seele. Jede Zutat zählt, keine vorhandenheitsargendwas. Leichter Chaos in der Zubereitung, aber logisch. Aromatik auf den Punkt, nie langweilig. Im Glas verbindet sich die Welt.
Vorbereitung: 12 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt: 12 min
Portionen: 1 Portion
#Cocktail #Mixgetränk #Sommerdrink #Kaffee #Rum
Negroni trifft Pina Colada – zwei Welten kollidieren, was daraus wird? Barzeugs, das gern wagen, scheuen aber selten. Ich übrigens, damals beim ersten Mix, dachte: ‘Kaffee? Wirklich?’ Doch falsch gedacht. Der bittere Kaffeelikör ersetzt Campari, vielschichtig, dunkel, weich zugleich. Kokoscreme darf weniger süß sein, braucht Limettensäure dagegen. Ananas bringt Frische, aber keine Kindheitserinnerungsgedöns, mehr Hitzeschlag in Cuba. Schwieriger Balanceakt – jeder Gramm zu viel oder wenig kippt den Auftritt. So ist der Drink eher Haltung als Zuckerschock. Wichtig: Gestürzte Reihenfolge, frischer Limettensaft nicht zu spät, sonst bitter. Vorher rumzuschütten wäre Verbrechen, schmeckt ganz anders. Feine Tricks aus dem langen Lernen, viel in der Flasche, wenig im Rezept. Für Durchgebissene, jene, die mehr wollen als Standard, ein Mix, der poliert wird mit Mut und Hand, nicht Maschinen, die fröhlich durcheinanderwirbeln.

Zutaten

  • 20 ml gereifter weißer Rum
  • 15 ml Kaffeelikör statt Campari
  • 20 ml trockener Wermut
  • 30 ml frischer Ananassaft
  • 25 ml Kokoscreme
  • 10 ml frischer Limettensaft
  • 1 Spritzer Vanilleextrakt (optional)
  • Eiswürfel gefroren und frisch
  • frische Ananasscheibe zum Garnieren
  • Limettenschale
  • Über die Zutaten

    Rum: Gereifter weißer Rum, nicht der billigste Plastikklotz aus dem Supermarkt. Achte auf Noten von Vanille, Karamell, nicht zu süß. Kaffeelikör darf nicht zu süß sein, sonst wird der Cocktail flach, Lieblingssorte probieren. Ersatz: Kaffeebrandy plus Zuckersirup, Grundregel Süße balancieren. Wermut: Trockener bringt das Herbale, kein süßer Rosso. Kokoscreme nicht die aus der Dose, die pure Creme, dick, gut schüttelbar. Ananassaft frischpressen oder Qualität wählen – keine Siruppampe. Limettensaft lieber frisch als aus der Flasche, da zeigt er sich zackig. Vanilleexktrakt ist optional – für das Unerwartete und harmonische Bassinstrument. Eis: Große Würfel, müssen langsam schmelzen, sonst wässrig. Wer zu Hause nicht Shaker hat: fest verschließbares Glas oder Twist, geht notfalls auch mit Löffel ordentlich rühren, aber nicht zu lange.

    Zubereitung

  • Kurzes Ausschütteln der Kokoscreme mit Ananassaft – Creme bildet oft Klumpen, will glatt und dickflüssig sein – bisschen blubbert es, wenn zu lange geschüttelt, also mäßig.
  • Danach Eiswürfel ins Shaker geben, nicht zu voll, 6-7 Stück genügen.
  • Rum, trockener Wermut, Kaffeelikör, frischer Limettensaft und Vanille spritzen dazu.
  • Shaker kräftig zwei Runden – hörst, wie Eis gegen Metall klappert, lauschen – so knackig, dass es außen kühl wird. Zu lang verwässert, zu kurz nicht kühlt genug.
  • Feines Sieb nehmen, grober trübt Anblick – Filter bewahrt glatte Optik, Stückchen verträgt kein Drink mit Stil.
  • Ins vorgekühlte Glas abseihen. Ideal: Old-Fashioned Glas, dickwandig, Gewicht in der Hand.
  • Deko: frische Ananasscheibe und ein zart verzwirbelter Limettenschale. Aromatisch, damit Nase schon parat für das, was folgt.
  • Kleinster Tipp zum Schluss: Ein Hauch Salz auf den Rand – verstärkt alle Aromen, macht sogar das Dunkle der Kaffeebitterkeit runder.
  • Auf keinen Fall mit billiger Kokoscreme arbeiten – erkenne ich sofort am hauchiger Nachgeschmack, der stört.
  • Wer keinen Kaffeelikör findet, ersetze mit gleichen Teilen Kaffeebrandy und ein Teelöffel Zuckersirup. Süße muss sitzen.
  • Bei zu mildem Ananassaft einfach den Limettenanteil auf 15 ml erhöhen, bringt mehr Frische und Balance.
  • Wer es verrückt will: eine Prise Chili im Shaker gibt Kick und unterstreicht bitter-tropische Noten.
  • Trinken, wenn Eis schon leicht angegriffen, fast schmilzt – Daumenprobe: Fingerkälte außen am Glas, aber nicht Wasserfilm.
  • Wichtig, vom Shake bis zum Trinken nicht länger als 5 Minuten verstreichen lassen, sonst zerläuft die Geschmackskomposition.
  • Lernen: Negroni leben von Balance, aber hier mit süßen, tropischen Sprengkraft. Niemals mehr als 5 Zutaten tauschen. Sonst wird aus Cocktail Kunstwerk einfach Sirup-Katastrophe.
  • Meist unterschätzt: Sauerstoffkontakt nach Schütteln mindert Vanillenoten, deshalb zügig servieren.
  • Zum Abschluss kann man mit einer frischen Kaffebohne am Glasrand spielen – ist natürlich Show, aber gibt Aroma noch einmal kleinen wumms zum Eftertrunk.
  • Lass es dir nicht von zu viel Eis verderben – besser auffüllen später, als zugewasserter Drink.
  • Und wer denkt, das muss elegant aussehen, sollte es locker angehen: Etwas unordendlicher Rand, bisschen Saftrest am Glasrand – hat Charakter, das spürt man vor dem ersten Schluck.
  • Ich hatte mal zu zittrig geputzt – verloren an Temperament, das zeigt, wie wichtig der letzte Akt ist.
  • Fazit: Ein Drink, der polarisiert. Die Variante mit Kaffeelikör bringt Erde ins Tropische, hält bitter, süß, fruchtig zusammen. Ein mutiger Versuch, exotische Nächte in der Flasche. Immer wieder spannend, selten langweilig.
  • Zubereitungstipps

    Start mit Kokoscreme – achte auf Klumpen, die zerstören Textur und Lippengefühl, fallt nicht auf billige Tricks rein, lieber vorher verklumpen und kurz auftauchen. Shaken: Timing ist echtes Gefühlssache. Hör genau aufs Klangbild, Eis gegen Metall, der Rhythmus zeigt dir die Temperatur. Wart nicht zu lange, sonst verliert der Drink Finesse durch Wasserzugabe. Durch feines Sieb schütten, sonst schmeckt es wild. Garnitur ist mehr als Deko – Ananas und Limettenschale geben aromatische Vorfreude, die Nase trinkt mit. Salz am Glasrand? Macht einen Unterschied, gerade bei bitteren Aromen – probieren, schmeckt anders. Wer kühler will: Glas vorher kühlen, besser als Eisberg an Bord zu haben. Klarheit vor Masse. Beim Einschenken nicht herumpanschen, halte Stil und Präzision. Gemischtes Timing: Vom ersten Shake bis zum Servieren maximal sieben Minuten, sonst schmeckt es alt. Kleine Extras wie frische Kaffebohne am Rand? Show, darf aber nicht vergessen werden. Wer keinen Vanilleextrakt hat, verwende stattdessen einen Tropfen Ahornsirup, bringt auch Süße und Fülle. Zu viel Eis verwässert schnell, deshalb lieber später noch nachfüllen, perfekter Biss will Bewusstsein.

    Küchentipps

    • 💡 Achte beim Shaken auf das Klappern des Eises. Wenn du es richtig machst, wirst du ein knackiges Geräusch hören. Zu lang, und es wird wässrig. Timing ist entscheidend.
    • 💡 Wenn du keinen Kaffeelikör findest, nimm Kaffeebrandy mit Zuckersirup. Das gibt dir die notwendige Süße und den Geschmack. Andernfalls wird der Drink zu flach.
    • 💡 Kokoscreme sollte nie aus der Dose sein. Achte darauf, eine dickflüssige, reine Creme zu verwenden. Das ist wichtig für die Textur und das Mundgefühl des Cocktails. Billige Produkte hinterlassen häufig einen unangenehmen Nachgeschmack.
    • 💡 Wer gern experimentiert, kann Chili hinzufügen. Eine Prise sorgt für einen unerwarteten Kick, hebt die tropischen Noten an und intensiviert die Bitterkeit. Übertreibe jedoch nicht, ein bisschen reicht.
    • 💡 Das Glas vorher kühlen kann viel bewirken. Kühl, bevor du einschenkst. Dadurch bleibt das Getränk länger frisch und der Genuss wird angenehmer. Eis nachfüllen ist besser, als einen wässrigen Drink zu bekommen.

    Häufige Fragen

    Das könnte dir auch gefallen

    Alle Rezepte ansehen →