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Nordische Garnelentatar-Bowl

Nordische Garnelentatar-Bowl

Von Marlena

Leicht abgewandelter nordischer Garnelensalat mit Reis-Calrose, stimmiger Säure und einem kräftigen Twist durch Meerrettich und Limette. Statt asiatischer Birne kommt knackiger Apfel, Sesammayo bleibt, Teriyaki wird durch Sojasauce und Honig ersetzt. Würzig, frisch, mit Körnung und viel Biss. Gut für schnelle Hauptspeise oder lockeres Dinner. Ohne Gluten, laktosefrei, ohne Nüsse.
Vorbereitung: 35 min
Kochzeit: 18 min
Gesamt: 53 min
Portionen: 4 Portionen
#Meeresfrüchte #Gesunde Gerichte #Schnelle Rezepte
Nordische Garnelen sind zart, doch unspektakulär allein. Kombiniert mit eiweißreichem Calrose-Reis, fruchtigem Apfel, knackiger Gurke und der ungewohnten Schärfe von frisch geriebenem Meerrettich entsteht ein spannendes Texturspiel. Stimmt man Limettensaft und Olivenöl gut ab, umkreisen Säure und Fett den Geschmack, dazu die Sesammayo mit erdigem Unterton und die Honig-Sojasauce als süßlich-salziges Finish. Die Zubereitung erfordert Geduld beim Kochen und Würzen des Reises. Zu viel Salz ist fatal. Richtig gelingt die Gerichtlichkeit durch Ruhezeit, genaues Trocknen der Garnelen und vorsichtiges Einmengen. Wer auf Teriyaki verzichten will, nimmt einfach die Honig-Sojasauce. Überraschend anders, durch bewährte Tricks und kleine Veränderungen. Nach meinen vielen Testläufen immer eine Empfehlung fürs gemütliche Essen mit Anspruch auf Frische.

Zutaten

Reis

  • 300 g Calrose Reis (Sushi-Reis)
  • 450 ml Wasser
  • 40 ml Reisessig
  • 12 ml Zucker
  • 3 ml Salz
  • Garnelensalat

    • 2 kleine Gurken (Libanon-Stil), fein gewürfelt
    • 1 kleiner grüner Apfel, entkernt, gewürfelt
    • 1 Frühlingszwiebel, dünn gehackt
    • 20 ml Olivenöl
    • 20 ml frischer Limettensaft
    • 10 ml frisch geriebener Meerrettich (statt Ingwer)
    • 400 g nordische Garnelen, geschält, gut getrocknet
    • 50 ml Mayonnaise mit Sesamgeschmack (Wafu-Stil oder selbstgemacht)
    • 50 ml Sojasauce mit Honig (Honig-Soja-Mischung als Ersatz für Teriyaki)
    • geröstete schwarze und weiße Sesamsamen nach Geschmack

Über die Zutaten

Calrose-Reis lässt sich nicht eins zu eins durch jede Sorte ersetzen. Sucht man glutenfreie Varianten, ist Calrose solide. Wasseranteil und Ruhezeit unbedingt beachten, sonst klebt der Reis oder wird zu trocken. Die Gurken für den Salat sollten nicht zu wasserreich sein, Libanongurken liefern guten Biss. Mangel an frischem Meerrettich kann man durch Ingwer wettmachen, aber Schärfe und Rauheit fehlen dann. Apfel als Ersatz für asiatische Birne bringt Süße und Frische, ohne den Salat mit zu viel Wasser aufzuweichen. Gute Mayonnaise mit Sesamgeschmack ist schwer zu finden; wer sie selber macht, mischt etwas Tahini dazu, um das nussige Aroma ohne Allergene zu imitieren. Die Soße braucht nicht unbedingt Teriyaki, eine Mischung aus Sojasauce und einem süßen Klecks Honig liefert ähnlich viel Geschmack und kostet nicht extra Zeit.

Zubereitung

Reis

  1. Reis mehrmals kalt abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Das bügelt den Reis, gibt schöne Körnung, verhindert Matsche.
  2. Abtropfen lassen, dann in Topf mit Wasser geben. Zum Kochen bringen – laut und wild. Sobald Bläschen oben sind, Hitze stark runterdrehen. Deckel drauf, 17 Minuten dämpfen lassen. Nicht öffnen!
  3. Sind 17 Minuten vorbei, Topf vom Herd nehmen, 7 Minuten ruhen lassen. Nicht umrühren – Ruhe gibt ein bissfestes Korn mit leichtem Biss.
  4. In Schüssel Reisessig, Zucker und Salz vermischen, bis Zucker weg ist. Essigmischung über noch warmen Reis geben. Locker mit Gabel durchmengen, damit Korn frei bleibt und gleich bleibend glänzt.
  5. Reis soll lauwarm sein, nicht heiß, sonst wird der Salat schleimig.
  6. Garnelensalat

    1. Gurkenwürfel mit Apfel, Frühlingszwiebel in großer Schüssel mischen. Olivenöl und Limettensaft zufügen.
    2. Frisch geriebenen Meerrettich untermischen – gibt ein gutes Prickeln, ersetzt den Ingwer mit Schärfe.
    3. Garnelen sparen nicht an Feuchtigkeit – unbedingt trocken tupfen. Sonst fällt der Salat zusammen.
    4. Garnelen zur Masse geben, vorsichtig salzen (Sojasauce bringt auch Salz mit), dreimal umdrehen, nicht zerquetschen.
    5. Anrichten: Mit rundem Ring (ca. 11 cm Durchmesser) Viertel des Reises als Basis in Tiefe drücken – locker, nicht pressen!
    6. Darauf Garnelensalat verteilen. Mit Mayonnaise und der Honig-Soja-Soße dekorativ drüberträufeln.
    7. Mit gerösteten Sesamsamen bestreuen. Passt fein zu knackigem Wasabi oder eingelegtem Ingwer.
    8. Sofort servieren, sonst wird der Reis weich und matschig.
    9. Tipps & Tricks

      1. Calrose ist ideal wegen Körnung und Bindung – alternativ Sushi-Reis nehmen. Langkornreis schlägt fehl, wird zu trocken bzw. körnig.
      2. Beim Würzen lieber zart anfangen, dann hochschrauben. Garnelen sind zart, kein Salzrasen!
      3. Apfel bringt leichte Süße, ersetzt Birne, ohne zu wässern. Im Notfall auch eine knackige Ananas möglich.
      4. Meerrettich frisch reiben für Biss, fertiger ist zu schwach. Alternativ Ingwer perlt sauber durch, aber Meerrettich macht mehr neugierig.
      5. Die Sauce ersetzt Teriyaki – Sojasauce plus Honig funktioniert schneller und ist unkomplizierter.
      6. Wer die Sesammayo nicht findet, mischt Mayo mit Tahini und wenig Sojasauce zu eigenem.
      7. Riesiger Fehltritt: Reis zu heiß mit Essig mischen – gibt matschige Pampe.
      8. Wichtig: Reis nicht pressen in den Ring, sonst erdrückt das Korn die Garnelen.
      9. Garnelen vorher nicht marinieren, sonst zerfallen sie. Marinade erst nach dem Zusammenbauen überziehen.
      10. Kann man wunderbar vorbereiten, wenn Reis abgekühlt ist, und Garnelen kurz vor Servieren zugeben.

Zubereitungstipps

Das Erkennen des richtigen Garpunktes beim Reis ist essentiell für die Textur des ganzen Gerichts. Zu heißes Beträufeln ruiniert die Struktur. Ich achte genau auf das Dämpfen – Kochgeräusche werden leiser, der Geruch etwas süßer. Garzeiten variieren mit Herd und Topf; 15-18 Minuten sind Richtwert plus Nachruhen. Beim Salat vermeide ich zu viel Rühren, um Garnelen nicht zu zerdrücken und die knackigen Stücke nicht matschig werden zu lassen. Beim Anrichten hilft der Ring, das Auge entscheidet über den Genuss. Sesamsamen röstige ich ohne Fett kurz an, bis sie duften – ein häufiger Fehler ist zu lange Hitze, dann wird der Sesam bitter. Frischer Limettensaft bringt eine angenehme Säure, die Essig im Reis unterstützt, doch nichts darf dominieren. Einfach probieren, abschmecken, weil jedes Produkt anders reagiert.

Küchentipps

  • 💡 Beim Abspülen des Reises darauf achten, dass das Wasser klar bleibt. Klarheit bedeutet weniger Klebrigkeit. Der Reis muss schön binden, aber auch locker bleiben. Dreimal spülen ist ideal. Achten Sie darauf, dass der Reis gut getrocknet ist, bevor er im Topf landet. Lassen Sie sich Zeit, nicht unter Druck.
  • 💡 Um den Garnelensalat perfekt hinzubekommen, empfehle ich, die Garnelen vor dem Hinzufügen gut abzutrocknen. Nässe kann den Salat zusammenfallen lassen. Sehen Sie, wie die Garnelen ihre Textur behalten. Mit dem Meerrettich arbeiten Sie vorsichtig. Streuen Sie ihn gleichmäßig unter, damit die Schärfe nicht zu dominant wird.
  • 💡 Der Reis sollte nicht zu warm sein, wenn Sie die Essigmischung hinzufügen. Testen Sie den Temperaturunterschied mit Ihrer Hand. Zu heiß macht den Salat matschig und unangenehm zu essen. Lassen Sie den Reis ruhen, um den perfekten Biss zu erzielen. Zu wenig Ruhezeit kann auch die Textur beeinträchtigen.
  • 💡 Manchmal kann der Apfel fehlen oder der Geschmack ist suboptimal. Ein knackiger Apfel bringt neue Frische in den Salat. Alternativ können Sie auch Birne oder Ananas nutzen. Aber fahren Sie vorsichtig fort. Tests haben gezeigt, dass zu viel Wasser den Salat aufweicht.
  • 💡 Den Sesam richtig rösten ist entscheidend. Rösten ohne Fett. Kurz anrösten bis sie duften, etwa 2-3 Minuten. Achten Sie darauf, dass sie nicht verbrennen. Der richtige Duft ist wichtig. Wenn Sie die Sesamsamen zu lange erhitzen, wird das Aroma bitter. Besser ist es, wachsam zu sein.

Häufige Fragen

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