Ofen-Beignets mit Twist

Von Marlena
Leichte, ofengebackene Beignets mit abgewandelten Zutaten und einem Hauch Kokos. Fein mit Backpulver und Weinstein; Buttermilch ersetzt durch griechischen Joghurt. Teig luftig, aromatisch. Perfekte glutenfreie Alternative möglich. Für 12 Beignets, goldbraun und dennoch saftig. Ideal für Desserts oder Zwischenmahlzeiten. Backzeit anpassen nach Ofenleistung und Sicht- sowie Fingertests.
Vorbereitung:
15 min
Kochzeit:
15 min
Gesamt:
30 min
Portionen:
12 Stück
#Beignets
#Dessert
#glutenfrei
#snack
#einfach
Bei Ofen-Beignets sollte man auf die kleine Details achten. Nicht bloß Masse in den Ofen schieben. Ich hab es ausprobiert, mit üblichen Zutaten, aber sah viel zu oft trockene Klöße statt leichter Beignets. Die Kombination aus Weinsteinbackpulver statt normalem Backpulver bringt fluffige Textur, griechischer Joghurt macht Feuchtigkeit. Kokosöl für Aroma und schöne Kruste. Beim Backen nicht starr an Zeiten hängen; besser am Farbton der Kruste und am Geruch orientieren. Das Geräusch beim Aufgehen im Ofen macht neugierig – zaghaft pufft der Teig, dann bildet sich die leichte Kruste. So wird kein Beignet zu zäh. Sie eignen sich nicht nur als Dessert, auch morgens zum Kaffee, wenn irgendwo noch weniger Zucker rein soll. Gewürze wie Kardamom für die Harmonie im Geschmack, ein kleiner Kniff, der oft vergessen wird.
Zutaten
Über die Zutaten
Glutenfreies Mehl als Ersatz funktioniert sehr gut, besonders wenn noch etwas Tapiokastärke untermischt wird, für die Bindung. Weinsteinbackpulver ist mild, nicht so aggressiv wie Natron und hinterlässt einen sauberen Geschmack ohne metallische Noten. Statt Kokosöl kann man Butterschmalz nehmen, der gibt eine bessere Bräunung, aber Kokosöl liefert diesen exotischen, unaufdringlichen Duft. Brauner Zucker bringt mehr Tiefe als weißer. Griechischer Joghurt darf nicht allzu flüssig sein; wenn zu dick, etwas Milch darunter mischen. Für noch luftige Struktur lieber nicht zu stark rühren, sonst zäh! Manchmal experimentiere ich auch mit Ahornsirup statt Zucker – feine Note, nicht zu dominant.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Die Reihenfolge der Zutaten vermischen ist entscheidend: Zuerst trockene, dann flüssige Komponenten separieren, sonst entstehen Klümpchen oder der Teig wird zäh. Die Schaumschlagphase bei Ei und Zucker – wichtig für die Luftigkeit, nicht überspringen. Kokosöl flüssig, aber nicht heiß einrühren, sonst Ei gerinnt. Beim Einfüllen in die Form nicht zu voll machen; Teig dehnt sich aus, sonst Kleckern, ungleichmäßiges Backen. Die visuellen Signale beim Backen – Anspringen der Oberfläche, kleine feine Risse, goldgelbe Farbe – erklären, wann Pause gemacht werden muss. Stäbchenprobe, gar nicht nur für Sicherheit, sondern für den perfekten Garpunkt. Direkt nach dem Backen aus der Form nehmen, sonst Schwitzen die Beignets, werden klebrig und verlieren Textur. Ganz wichtig: Ruhig etwas Geduld, backen passt sich oft Ofen und Zutaten an. Ein längerer Schritt mit Papier oder Tuch schützt vor Feuchtwerden, wenn man sie nicht sofort serviert.
Küchentipps
- 💡 Der Schlüssel zu fluffigen Beignets? Mehl sorgfältig abwiegen. Glutenfreies Mehl hat andere Eigenschaften. Manchmal lieber mit Tapiokastärke experimentieren. Das macht eine große Unterschied. Wichtig: Die Mischung nicht zu lange rühren; sonst zäh.
- 💡 Schneebesen benutzen, wenn Ei und Zucker schlagen. Es ist entscheidend für die Luftigkeit. Mischung hell und schaumig; nicht überspringen. Kokosöl muss flüssig sein, aber gegen zu heiß; das Ei kocht sofort, sonst wird's problematisch.
- 💡 Beignets aus der Form nehmen; sofort, sonst schwitzen sie. Und beim Auskühlen aufpassen, mit Tuch abdecken, sonst wird's matschig. Wenn man zu lange wartet, wird's schwierig. Diese Beignets wollen frisch sein.
- 💡 Experimentieren mit den Zutaten ist wichtig. Ich habe schon Ahornsirup statt Zucker verwendet – sehr feine Note, nicht zu mächtig. Beeren innen integrieren oder etwas Orangenschale für zusätzliche Frische. Passt auch gut.
- 💡 Kokosöl; für den Geschmack und die Kruste, aber Butterschmalz ist ein guter Ersatz. Wenn’s nicht unbedingt vegetarisch sein soll, die Bräunung wird toll. Und noch ein Tipp: Gewürze, wie Kardamom; nicht vergessen!



