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Express Ofen-Konfitüre Kirschtomaten

Express Ofen-Konfitüre Kirschtomaten

Von Marlena

Kleine Kirschtomaten in einer leicht süß-sauren Marinade aus Olivenöl, Orangensaft statt Zitrone, Ahornsirup statt Honig, und geröstetem Knoblauch. Mit frischem Thymian anstatt Basilikum. Kurz im Ofen garen bis die Haut leicht aufplatzt, dann sofort servieren. Aromatisch, schnell, braucht keine ständige Beobachtung. Kann bei Bedarf Chili durch geräuchertes Paprikapulver ersetzen. Klare Anleitung, wie man Gargrad an der Haut erkennt und warum niedrigere Temperaturen beim Kochen Aroma verstärken. Ein Tipp: Tomaten auf Hochglanz bringen geht nur mit richtigem Öl. Nützlich für schnelle Vorspeisen mit Geflügel oder hellem Fisch.
Vorbereitung: 6 min
Kochzeit: 10 min
Gesamt: 16 min
Portionen: 4 Portionen
#Vorspeise #Mediterran #schnell
Nicht alle Kirschtomaten sind gleich. Manche sind zu wässrig, andere verlieren schnell Aroma beim Erhitzen. Meine Versuche mit klassischem Honigzugaben und Zitronensaft waren ehrlich gesagt… langweilig. Dann probierte ich Orangensaft – mehr Tiefe, fruchtiger Kick. Gleichzeitig Ahornsirup statt Honig, weil der Geschmack runder wirkt und weniger scharf brennt. Wichtig: das Öl muss hochwertig sein, sonst dickt die Marinade später unangenehm. Gerne nehme ich frischen Thymian statt Basilikum, weil das Aroma besser zur Orangennote passt. Hitze: kein Stress mit zu hoher Temperatur; lieber langsam schöne Röstaromen entwickeln lassen. Das Aufplatzen der Haut ist das wichtigste Zeichen, nicht die Uhr. Geruch hilft, immer riechen, das erspart Fehlgriffe. Von wegen schnelle Vorspeise – ein bisschen Aufmerksamkeit schafft bessere Texturen und Geschmack.

Zutaten

  • 50 ml Olivenöl extra vergine
  • 20 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 10 ml Ahornsirup
  • 2 Knoblauchzehen, grob zerdrückt
  • 1 Prise geräuchertes Paprikapulver optional
  • 400 g Kirschtomaten am Rispen
  • 1 EL frische Thymianblättchen
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Über die Zutaten

    Variieren ist wichtiger Spaßfaktor. Olivenöl steht fest, weil es Geschmacksträger Nummer eins ist. Orangensaft bringt Frische und Säure, Zitrone kann man nehmen, gibt aber mehr Schärfe. Ahornsirup mildert ab, Honig funktioniert, aber Vorsicht bei der Süße. Alternativ kann man hellen Agavendicksaft versuchen. Knoblauch nicht zu fein zerdrücken, die Stücke sollen unterschwellig mitzuschwimmen und weniger schnell verbrennen. Statt geräuchertem Paprika passen auch Chiliflocken oder eine Prise Kreuzkümmel, experimentieren. Tomaten unbedingt frisch und fest, zu weich führt zu matschiger Textur. Frische Kräuter je nach Saison; Thymian bringt erdige Noten, Basilikum leichteres Aroma. Salz nicht sparen, es hebt die Süße hervor, aber Vorsicht mit Pfeffer, frisch mahlen ist Pflicht.

    Zubereitung

  • Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen; besser öfter die Haut prüfen als auf Zeit warten.
  • Öl, Orangensaft, Ahornsirup, Knoblauch und Paprika in eine große Pfanne oder feuerfeste Form geben; Salz und Pfeffer großzügig würzen.
  • Tomatenrispen drum herum verteilen, achtgeben dass sie sich nicht drängen. So garen die Tomaten gleichmäßig.
  • Ab in den Ofen; 8 bis 10 Minuten reichen meist, bis die Tomatenhaut leicht aufplatzt – ein leises Braun-Geruchssignal gibt es als Bonus.
  • Zwischendurch mit einem Löffel vorsichtig die heiße Marinade über die Tomaten träufeln, fördert Karamellisierung und verhindert Austrocknen.
  • Kurz raus, mit Thymian bestreuen, sofort servieren; das frische Kraut bringt Zitrusnoten und Balance.
  • Falls kein Ofen – Pfanne auf kleiner Flamme und Deckel, knappe 12 Minuten geduldig; nichts anbrennen lassen!
  • Für etwas mehr Würze kann ein Schluck Sojasoße helfen oder frisch gemahlener schwarzer Pfeffer direkt auf die noch heißen Tomaten.
  • Weißbrot oder gegrilltes Huhn passen hervorragend; aber ich habe sie auch gerne mal mit grünem Salat und etwas Ricotta ausprobiert.
  • Zubereitungstipps

    Immer darauf achten, dass die Tomaten mit einem kleinen Abstand in der Form liegen, damit die Hitze zirkuliert und sie nicht ungleich weich werden. Das langsame Garen bei mittlerer Hitze bewirkt eine bessere Aromakonzentration, da die Haut nur sanft aufreißt und das Fruchtfleisch nicht zerfällt. Deckel benutzen, wenn man in der Pfanne arbeitet, hilft, den Dampf zu halten und lässt die Haut sanft platzen. Marinade regelmäßig über die Tomaten träufeln bewirkt Karamellisierung, das Aroma intensiviert sich und die Oberfläche glänzt besser. Wichtig: nicht durchmischen oder umdrehen, sonst zerdrücken die Tomaten. Wenn zu viel Flüssigkeit austritt, kann man die Hitze erhöhen und die Flüssigkeit reduzieren, bis sie sirupartig durchgeht. Abschließend frisch mit Kräutern bestreuen, die Hitze bringt deren Aromen zur Geltung – nicht vorher dazugeben, sonst verblassen sie.

    Küchentipps

    • 💡 Wenn die Kirschtomaten frisch sind, nehmen sie beim Garen fantastische Aromen auf. Prüfen Sie die Haut. Wenn sie aufplatzt, nehmen Sie sie sofort. Ein feines Knistern ist ein Zeichen, dass Röstaromen entstehen. Und! Wenn die Haut ungleichmäßig aussieht, könnten Sie die Tomaten mit einer Gabel leicht einstechen.
    • 💡 Verwenden Sie frisch gepressten Orangensaft; er bringt eine fruchtige Note ins Spiel. Wenn Sie keinen Orangensaft haben, nehmen Sie lieber Zitrone als gar keinen Saft. Aber! Seien Sie vorsichtig. Zitrone kann die Süße überdecken. Oder probieren Sie Apfelsaft. Das bringt auch Tiefe.
    • 💡 Achten Sie auf die Temperatur. Zu hohe Hitze trocknet aus. Niedrigere Hitze entwickelt dafür mehr Geschmack. 150 Grad Umluft ist optimal. Kontrollieren Sie immer den Geruch. Ein feiner Duft zeigt an, dass alles gut geht. Aber! Lassen Sie sich nicht zu lange Zeit; die Tomaten sind sonst übergart.
    • 💡 Knoblauch nicht zu fein zerdrücken, damit er nicht verbrennt. Ab und zu umrühren, aber sanft. Ansonsten zerdrücken Sie die Tomaten. Wenn es zu viel Flüssigkeit gibt, können Sie die Temperatur leicht erhöhen. Sehen Sie, wie sich die Marinade reduziert – das wird süßer und intensiver.
    • 💡 Basilikum wäre klassisch, aber Thymian bringt mehr. Die Aromen von Thymian passen perfekt zur Fruchtigkeit von Orangen. Frische Kräuter sind wichtig. Alternativen wie Petersilie sind möglich, aber der Geschmack ändert sich. Am besten die frischen Kräuter erst beim Servieren hinzufügen.

    Häufige Fragen

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