Pangasius Kokos-Curry

Von Marlena
Würziger Pangasius in cremiger Kokosmilch, mit Limettenzeste und Kräuteraromen. Ingwer ersetzt durch Galgant, Koriander ersetzt durch Kreuzkümmel. Zubereitung in zwei Phasen – erst sanft ziehen, dann kurz aufkochen. Mit Jasminreis und Saison-Gemüse serviert. Perfekt abgestimmt auf Textur und Aroma. Für Gluten-, Laktose- und Nussallergiker geeignet.
Vorbereitung:
10 min
Kochzeit:
18 min
Gesamt:
28 min
Portionen:
4 Portionen
#Fisch
#Asiatische Küche
#Ein-Topf-Gericht
Manchmal sind die einfachsten Gerichte die interessantesten – Pangasius in Kokosmilch, aber anders: kein Ingwer, sondern Galgant für eine intensivere, fast zitronige Schärfe. Kreuzkümmel ersetzt den Koriander, bringt Wärme und Tiefe, ohne dominant zu sein. Die Limette zum Schluss frischt nicht nur auf, sondern auch der Duft entsteigt plötzlich einer anderen Dimension – fast als würde die Kokosmilch die Aromen neu aufwecken. Wichtig: Geduld beim Köcheln, keine Hitzeexzesse. Ich hab gelernt, dass man den Fisch am besten zieht, nicht kocht. Durch passende Textur bleibt er saftig, fast schmelzend. Der Begleiter: Jasminreis mit einem Tropfen Kokosöl, dazu knackiges Grün – viel braucht es nicht. Ein schnelles Gericht für Tage, an denen man etwas anders will, ohne viel Aufwand.
Zutaten
Über die Zutaten
Fischwahl beeinflusst Ergebnis. Pangasius ist mild, weich – perfekt für cremige Saucen. Alternativ funktioniert Tilapia oder auch Seelachs. Kokosmilch: Vollfett ist wichtig, fettarm enttäuscht im Mundgefühl. Galgant frisch kaufen oder tiefgekühlt – getrocknet verliert viel Aroma. Kreuzkümmel möglichst frisch gemahlen, verleiht Tiefe. Limette sparsam – Saft lässt Saucen schnell ausflocken, echte Zeste aber bringt intensive Öle. Salz sehr vorsichtig, kokossüße mildert Geschmack, zu viel Salz schlägt durch und zerstört Balance. Wenn kein Jasminreis, basmati oder sogar Couscous gehen, aber dann leicht anders. Gemüse sollte nicht zu eiweißlastig sein, besser knackig und grün.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Schwerpunkt hier auf Wärmeführung: Kokosmilch darf niemals sprudelnd kochen, sonst verklumpt Fett. Hitze klein, lieber länger ziehen lassen. Fisch zuerst trocken tupfen, sonst wässriges Ende. Aromaten vor Erhitzen mit Kokos vermengen, so entfalten sie sich langsam. Limettensaft erst sehr spät, sonst „kocht“ die Säure. Zeitangaben sind nur grobe Richtwerte; entscheidend ist die Textur: Wenn Fisch sich leicht löst, aber nicht bricht, perfekt. Beim Servieren Geschmack noch einmal angleichen; oft fehlt am Ende Pfeffer mehr als sonst. Wichtig – keine Hektik, das Gericht lebt von Ruhe. Variiert man Gewürze, zeigt sich ganz neue Seite des Kokos-Fisch-Spielens.
Küchentipps
- 💡 Kokosmilch sollte nicht kochen, sonst verklumpt das Fett. Ich habe gelernt, die Hitze niedrig zu halten. Zugedeckt ziehen lassen. Vorab kühl, dann sanft erhitzen. Wenn es blubbert, Hitze reduzieren. Aroma entfaltet sich besser.
- 💡 Fisch immer trocken tupfen. Dadurch verbessert sich die Konsistenz. Feuchtigkeit macht die Sauce wässrig. Prüfen, wie der Fisch aussieht. Er sollte leicht glänzen; dann ist er perfekt zum Würzen. Einfaches Würzen hilft, damit er nicht überdeckt wird.
- 💡 Wenn ihr Galgant nicht findet, probiert frischen Ingwer. Schärfer ist er nicht, aber dennoch aromatisch. Beachten, dass er den Geschmack stark verändern kann. Kümmel gibt eine andere Dimension. Experimentieren lohnt sich, verdeckt jedoch die Würze nicht.
- 💡 Achtet auf die Konsistenz beim Fisch. Wenn er sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt, ist er fertig. Ein zarter Biss ist ideal. Kokosmilch sollte cremig, aber nicht fettig wirken. Die richtige Dauer ist entscheidend. Also: Geduld beim Kochen.
- 💡 Verwende frischen Jasminreis; der Duft und die Textur ergänzen das Gericht. Ein Tropfen Kokosöl bringt Extraklasse. Für Gemüse sind grüne Bohnen eine gute Wahl. Aber auch Brokkoli passt ideal. Entscheidend ist, dass Gemüse knackig bleibt.



