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Pasta mit Zucchini und Erbsen

Pasta mit Zucchini und Erbsen

Von Marlena

Schnelle Pasta mit grüner Zucchini, Erbsen, Ricotta und Pecorino. Weißwein und Hühnerbrühe sorgen für die Grundlage. Pesto und frische Minze für den letzten Frischekick. Kurz angebratener Knoblauch als Auftakt, dann alles in einem Topf gegart bis al dente. Variation mit Ziegenkäse und Limettensaft für mehr Säure. Perfekt für Tage, an denen es schnell gehen muss, aber trotzdem gehaltvoll sein soll. Kein Eiernudel-Teig, nur kurze Pasta. Gelingt auch mit Gemüsebrühe und veganem Käse.
Vorbereitung: 10 min
Kochzeit: 20 min
Gesamt: 30 min
Portionen: 4 Portionen
#Schnelle Küche #Italienisch #Pasta
Pasta mit Gemüsen und Käse zählt zu einfachen, aber vielseitigen Gerichten. Die Kombination aus Zucchini, Erbsen und cremiger Ricotta bringt eine frische und leichte Komponente, die durch Pecorino ergänzt wird. Für mich ist das ein Klassiker, der trotz einfacher Zutaten mit wenigen Handgriffen einen intensiven Geschmack entwickelt. Das gute daran: Man braucht keine ausgefallenen Techniken, lernt aber unterwegs, die Garzeiten und Flüssigkeitsmengen gut einzuschätzen. Ich habe viel experimentiert, zum Beispiel mit verschiedenen Käsen und Brühen – Zutaten direkt in den Topf geben, um eine sämige Konsistenz zu erreichen, eins meiner Lieblings-Tricks. Der Knoblauch darf nicht zu dunkel werden, sonst kippt der Geschmack. Wichtig für alle, die Pasta nur in gesalzenem Wasser kochen: hier geht alles zusammen in einem Topf – ideal für die Zeitersparnis. Das Ergebnis macht fast süchtig, auch wenn man es so oft schon gegessen hat.

Zutaten

  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 25 ml Olivenöl (ca 1 1/2 Esslöffel)
  • 1 mittelgroße grüne Zucchini, grob geraspelt
  • 50 ml trockener Weißwein
  • 900 ml Gemüsebrühe (alternativ Hühnerbrühe)
  • 300 g kurze Pasta (z.B. Tubettini oder Penne)
  • 400 g tiefgekühlte Erbsen, aufgetaut
  • 40 g frisch geriebener Pecorino Romano (optional kann Parmesan genommen werden)
  • 250 g Ricotta
  • 40 ml Basilikumpesto
  • 15 g frische Minzblätter, grob gezupft
  • Über die Zutaten

    Zucchini kann ruhig grob geraspelt sein, so wird sie schneller weich und stellt eine gute Textur her. Entferne bei Bedarf die Kerne, wenn sie zu wässrig sind. Knoblauch sollte frisch und nicht zu groß sein. Weißwein trocken wählen, alternativ trockener Sherry oder Noilly Prat. Gemüsebrühe ersetzt Hühnerbrühe gut, besonders für Vegetarier. Statt Tubettini gehen auch Penne oder kleine Rigatoni, Hauptsache kurze Pasta, die gut Flüssigkeit aufsaugt. Tiefgekühlte Erbsen sind praktisch, frische gehen natürlich auch, aber hier ist Auftauzeit zu beachten. Pecorino kann durch Parmesan ersetzt werden, gibt weniger Schärfe, aber mehr Würze. Ricotta sollte gut abgetropft sein, sonst verwässert er zu sehr. Pesto kaufe ich meist fertig, selbstgemacht ist aber aromatischer. Frische Minze ist ein Muss, für die Frische und als Kontrast zur Schaummasse.

    Zubereitung

  • Knoblauch im Olivenöl in einem mittelgroßen Topf bei mittelhoher Hitze sanft anschwitzen. Nicht braun werden lassen, sonst wird’s bitter. Sobald es duftet, geraspelte Zucchini dazugeben. Kurz anbraten, 1-2 Minuten, bis die Zucchini weich wird und Wasser zieht, aber noch etwas Biss hat.
  • Weißwein dazugießen, sofort aufkochen. Das Geräusch, wie die Flüssigkeit anfängt zu blubbern, heißt, dass der Alkohol verdampft. Sofort Brühe dazu. Pasta hineingeben, Salz und Pfeffer nach Geschmack dazugeben. Nicht zu viel Salz, Pecorino bringt schon Würze.
  • Jetzt muss man schnell rühren, damit die Pasta nicht am Topfboden kleben bleibt. 5-7 Minuten sieden lassen, Hitze dabei auf mittlere Stufe reduzieren. Die Nudeln sollen gerade gar werden, al dente. Dicke sind ausschlaggebend. Wenn Brühe zu schnell eindickt, einfach mit Wasser auffüllen.
  • Nach dieser Zeit die Erbsen unterheben, alles 2-3 Minuten weiterköcheln. Erbsen sollten warm sein, aber nicht matschig. Die Oberfläche der Pasta sollte noch Biss haben und der Sud cremig, nicht suppig oder trocken.
  • Topf von der Platte nehmen. Jetzt den Pecorino sofort unterrühren, damit er schmilzt und Bindung gibt. Ricotta als Tupfen darauf setzen. Nicht unterrühren, erzeugt cremige Punkte, die beim Essen überraschen.
  • Pesto heben oder auf den Tellern dekorieren, gehackte Minze darüberstreuen. Minze bringt Frische, aber nicht übertreiben, sonst wird’s kräuterlastig.
  • Tipp: Wenn kein Pecorino da ist, funktioniert auch gereifter Bergkäse mit wenig Salz. Für die Säure kann ein Spritzer Limettensaft gegen Ende Wunder wirken. Experimentiere mit Ziegenkäse statt Ricotta – gibt säuerliche Tiefe.
  • Häufige Fehler: Pasta zu früh gehen lassen, dann wird sie matschig. Oder zu spät abschmecken, denn dann passt das Salz nicht mehr. Die Brühe sollte nie komplett einkochen, sonst klebt alles am Topf.
  • Vorbereitung spart Zeit: Zucchini raspeln, Knoblauch hacken und Erbsen auftauen, bevor der Topf anheizt. So vermeidet man Hektik und verbrennt nichts. Wenn der Wein fehlt, mehr Brühe und vielleicht einen Spritzer Weißweinessig nehmen.
  • Beliebte Alternativen: Erbsen durch grüne Bohnen ersetzen oder mit frischem Fenchel für Anisnote. Die Pasta kannst du durch glutenfreie Variante ersetzen, musst nur die Garzeit anpassen.
  • Zubereitungstipps

    Das Wichtigste: auf die Geräusche beim Anbraten und Kochen achten. Der Knoblauch sollte nur leicht brutzeln, sonst bitter. Zucchini schrumpft gut sichtbar und verliert Feuchtigkeit – das ist der Moment zum Wein. Wein- und Brühewirkung ist unterschiedlich, deshalb lieber nachwürzen als zu früh Salz geben. Pasta im Brühebad muss rühren, um Klumpen zu vermeiden, das gebe ich zu oft als Tipp, weil ungeliebte Verklebungen der größte Feind sind. Die Garzeit variiert je nach Dicke und Sorte der Pasta, immer probieren. Al dente heißt – noch Widerstand und kein pampiger Brei. Erbsen erst spät rein, sonst verlieren sie Farbe und Struktur. Beim Rühren vor dem Servieren Vorsicht mit den Erbsen, sie zerfallen schnell. Pecorino macht die Flüssigkeit sämig, nicht übersehen. Ricottatupfen setzen, bevor die Pasta abkühlt, ein perfektes Finish. Pesto und Minze kommen am Schluss als aromatischer Knall oben drauf. Wer Zeit hat, kann die Sauce am Ende mit einem Schuss Sahne oder etwas Zitronenschale aufpeppen.

    Küchentipps

    • 💡 Zucchini grob raspeln. So wird sie schnell weich. Knoblauch vorsichtig anbraten, nicht zu dunkel, sonst wird er bitter. Wenn du keinen Pecorino hast, verwende Bergkäse, funktioniert auch gut.
    • 💡 Schnell rühren, während die Pasta kocht. Nichts kleben lassen. Brühe sinnvoll verwenden. Wenn die Pasta noch nicht gar ist, einfach etwas Wasser hinzufügen. Mehr Brühe, weniger Probleme.
    • 💡 Erbsen erst spät dazugeben. Sie verlieren schnell Farbe und Struktur. Das Aroma kommt mit der Frische. Wenn du frische Erbsen hast - das ist ein Highlight. Aber gefrorene tun's auch.
    • 💡 Ricotta darf nicht verwässert sein. Gut abtropfen lassen. Das gibt eine feine Konsistenz. Pesto selbstgemacht ist besser, wenn du Zeit hast. Aber gekauft geht auch.
    • 💡 Wenn der Geschmack fehlt, einen Spritzer Limettensaft einkochen. Das bringt Säure. Experimentieren mit verschiedenen Käsen. Jede Sorte hat ihren Reiz. Frauenpowder für die Küche.

    Häufige Fragen

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