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Pekannuss-Marshmallow Fudge

Pekannuss-Marshmallow Fudge

Von Marlena

Eine leicht abgewandelte Fudge-Variante mit gerösteten Pekannüssen, cremiger Kokosmilch, Zartbitterschokolade und fluffigen Marshmallows. Der Zucker wird teilweise durch braunen Rohrzucker ersetzt, was dem Ganzen eine karamellige Note verleiht. Hitze und Zeit sind nach Gefühl und Farbe zu steuern, nicht nur nach Uhr. Textur und Temperatur, besonders beim Kochen der Masse, sind entscheidend für den richtigen Schnitt und Biss. Kleine Tricks wie das Anrösten der Nüsse und das langsame Einrühren der Marshmallows sorgen für Struktur und Geschmack. Gluten- und eifrei, jedoch nicht vegan. Eine spielerische Variante des Klassikers mit überraschendem Twist und dennoch bodenständig.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 20 min
Gesamt: 45 min
Portionen: 36 Stück
#Dessert #Süßigkeiten #Schokolade #Nüsse #Rezept
Fudge mit pekannussiger Tiefgründigkeit, Marshmallows für die Süße und Kokosmilch anstelle von Sahne. Ich habe Zuckeranteile verändert und die Schokolade zu Zartbitter gewechselt — das gibt Tiefe, ohne zu bitter zu werden. Statt sich strikt an Temperaturwerte zu klammern, sollte man auf das Mundgefühl bei der Abkühlprobe achten. Im Gegensatz zur herkömmlichen Anleitung röste ich die Nüsse vorher vorsichtig, damit sie Aroma freisetzen, aber nicht verbrennen. Marshmallows nicht sofort zusammenkippen, sondern langsam einrühren, bis sie sich weich verteilen ohne komplett zu zerfallen. Das Ergebnis? Ein fudgeiges Kleinod zwischen cremig und nussig mit einem Hauch Exotik durch die Kokosmilch.

Zutaten

  • 270 ml Pekannuss-Hälften (geröstet)
  • 250 ml Kokosmilch (Vollfett, ersetzt Sahne)
  • 185 ml brauner Rohrzucker
  • 180 g Zartbitterschokolade (gehackt, statt halbsüß)
  • 500 ml Mini-Marshmallows
  • 1 Prise Salz
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • Über die Zutaten

    Pekannüsse unbedingt links liegen lassen, bis sie geröstet sind — das bringt Röstaromen und knusprige Struktur ins Spiel. Kokosmilch macht den Fudge etwas exotischer und veganer, dennoch bleiben Marshmallows oft nicht vegan, darauf achten. Brauner Rohrzucker sorgt für karamellige Tiefe, sonst bleibts zu süß und eintönig. Vanille ist ein Muss, hebt süße und nussige Noten gleichermaßen hervor. Die Schokolade lieber grob hacken; feiner zerfließt schneller, was das Rühren erleichtert. Marshmallows sollten mini sein, weil sie sich so schneller und gleichmäßiger verteilen. Ersatzweise kann man auch weiße Schokolade verwenden, aber Zuckergehalt und Textur verändern sich dann.

    Zubereitung

  • Pekannüsse in einer trockenen Pfanne leicht rösten, bis aromatisch und leicht knusprig — nicht verbrennen lassen; beiseitelegen.
  • Kokosmilch zusammen mit braunem Rohrzucker und einer Prise Salz in einen mittelgroßen Topf geben; unter Rühren auf mittlerer Hitze langsam zum Köcheln bringen.
  • Hitze reduzieren, gehackte Schokolade hinzufügen; rühren, bis sie komplett geschmolzen und glänzend ist.
  • Weiter köcheln lassen, bis die Mischung eine dickere Konsistenz bekommt; mit Zuckerthermometer oder Test mit kaltem Löffel prüfen — etwa 110 bis 115 °C sind ausreichend (nicht zu hoch, sonst wird es zu hart).
  • Vom Herd nehmen, Vanilleextrakt einrühren; beginnt dickflüssig und klebrig zu werden.
  • Unmittelbar die Marshmallows und Pekannüsse hinzufügen; Holzlöffel benutzen, da die Masse heiß ist und klebt.
  • Langsam und gleichmäßig rühren, bis die Marshmallows geschmolzen sind und sich alles verbindet — das dauert etwa 8 bis 12 Minuten, Geduld ist entscheidend.
  • Schnell in eine Form (ca. 13 x 23 cm) mit Backpapier auskleiden verteilen. Masse sollte dick und zäh sein, nicht flüssig.
  • Oberfläche glattstreichen, falls klebrig leicht mit geölten Händen andrücken.
  • Bei Raumtemperatur mindestens 2 Stunden auskühlen lassen; in Würfel schneiden.
  • Lagern in einem luftdichten Behälter; sollte nicht zu warm stehen, sonst wird es zu weich.
  • Zubereitungstipps

    Die Kunst liegt im Temperaturmanagement; Kokosmilch und Zucker langsam zum Kochen bringen, sonst brennt der Zucker an. Die Schokolade erst nach Hitzereduktion zugeben, sonst wird sie bitter und klumpig. Nach dem Erreichen der Zieltemperatur etwas abkühlen lassen vor den Marshmallows; sonst zerfallen sie zu sehr und verlieren Bindekraft. Rühren mit Holzlöffel hält die Masse besser in Schach — Metall leitet Hitze schnell weiter und Verbrennungen drohen. Die Konsistenz ist entscheidend: Abkühltest mit kaltem Löffel zeigt, ob die Mischung schnittfest wird. Beim Einfüllen in die Form zügig, aber nicht hektisch arbeiten, sonst wird die Oberfläche uneben und klebt stark. Abkühlen immer bei Raumtemperatur; Kühlschrank macht die Textur spröde. Sollte der Fudge zu weich sein, war die Temperatur zu niedrig oder zu kurze Kochzeit; zu hart bei zu viel Hitze und zu lange Köcheln. Erfahrung zählt hier mehr als exakte Zeitangaben.

    Küchentipps

    • 💡 Achte darauf, die Pekannüsse richtig zu rösten. In einer trockenen Pfanne, bei mittlerer Hitze, regelmäßig umrühren. Röstaroma gibt Tiefe. Pass auf, dass sie nicht anbrennen
    • 💡 Kokosmilch muss langsam erhitzt werden. Wenn sie zu schnell köchelt, kann der Zucker anbrennen. Das Rühren sollte konstant sein, um klumpige Schokolade zu vermeiden
    • 💡 Teste die Konsistenz mit einem kalten Löffel. Wenn die Masse beginnt, fest zu werden, ist sie bereit. Abkühlen an Raumtemperatur ist wichtig. Kühlschrank macht die Textur brüchig
    • 💡 Verwende grob gehackte Schokolade, damit sie gleichmäßig schmilzt. Mini-Marshmallows sind ideal, sie schmelzen schneller. Wenn du weisse Schokolade nimmst, achte auf die Zuckermenge
    • 💡 Bei der Lagerung, wähle einen kühlen, trockenen Ort. Zu warm, wird der Fudge weich. Ein luftdichter Behälter verhindert, dass er austrocknet oder klebrig wird

    Häufige Fragen

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