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Pesto-Vinaigrette mit Rucola

Pesto-Vinaigrette mit Rucola

Von Marlena

Frische Vinaigrette auf Basis von Rucola statt Brunnenkresse mit gerösteten Cashewnüssen, Knoblauch und Zitrone. Mit nativem Olivenöl verfeinert, Parmesan ersetzt durch Pecorino für würzigeren Geschmack. Schnell im Mixer zubereitet, mit persönlicher Note durch einen Spritzer Honig und einen Hauch Paprikapulver. Leicht, würzig, ohne Gluten, Laktose und Eier, vegetarisch. Perfekt als Salatdressing oder zu gegrilltem Gemüse.
Vorbereitung: 7 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt: 7 min
Portionen: 4 Portionen
#dressing #vegan #salat
Von Brunnenkresse zu Rucola gewechselt, weil der leicht pfeffrige Geschmack genau die Balance schafft, die ich gesucht habe. Cashewnüsse anstatt Pinienkerne – nussiger, ohne die teuren Ingredienzien. So passt der Dressing flexibel zu fast allem. Das Spiel mit Honig und geräuchertem Paprikapulver ist aus Neugier entstanden und funktioniert überraschend gut. Die Textur sollte cremig, aber nicht klebrig sein, sonst wird der Salat schlapp. Keine Angst vor weniger genauen Mengenangaben – manchmal entscheidet die Nase und das Gefühl. Egal ob als Topping für Tomate-Mozzarella, auf gegrilltes Gemüse oder als Dip, diese Vinaigrette bringt Tiefe ins Gericht. Der Trick ist, bei Bedarf mit Wasser zu arbeiten, bis die Konsistenz stimmt. Nie zu viel Salz auf einmal, lieber stückweise vorgehen. In der Küche experimentieren lohnt sich, klassisch ist nicht immer besser.

Zutaten

  • 200 ml (3/4 tasse) Rucola, gepackt
  • 20 ml (1 1/3 Esslöffel) Cashewnüsse, trocken geröstet
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 80 ml (1/3 tasse) nativem Olivenöl extra
  • 25 ml (1 2/3 Esslöffel) Zitronensaft, frisch gepresst
  • 15 ml (1 Esslöffel) Pecorino, fein gerieben
  • 1 Teelöffel Honig oder Agavendicksaft
  • Prise geräuchertes Paprikapulver
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Über die Zutaten

    Rucola anstelle von Brunnenkresse gewählt, weil er leichter verfügbar ist und nicht so bitter. Cashewnüsse bringen mehr Tiefe als Pinienkerne und sind günstiger; trocken rösten gibt Aroma, aber nicht verbrennen, sonst bitter. Statt Knoblauchzehe kann mild fermentierter Knoblauch genommen werden, für milderen Geschmack. Olivenöl extra vergine für Geschmack und Gesundheit, aber neutrales Sonnenblumenöl geht auch, wenn der Fokus anders liegt. Zitronensaft frisch ist Pflicht, aus der Flasche verliert er zu schnell. Pecorino gibt salzige Würze und mehr Charakter als Parmesan, manche bevorzugen auch Pecorino romano. Honig absichtlich klein dosiert; Agavendicksaft veganer Ersatz. Geräuchertes Paprikapulver als unerwartete Aromatik, optional, aber empfehlenswert. Basiszutaten immer frisch und von guter Qualität auswählen. Wenn keine Pecorino-Möglichkeit, mehr Salz, aber vorsichtig, um Überwürzung zu vermeiden.

    Zubereitung

  • Rucola und Cashewnüsse in den Mixer geben. Nicht zu grob, sonst schrammt die Textur beim späteren Gebrauch.
  • Knoblauch hinzu – frisch, nicht zu viel, damit der Geschmack nicht dominiert.
  • Olivenöl langsam eingießen, Mixer auf mittlerer Stufe starten. Man hört, wie die Masse wächst, cremiger wird – oberflächlich grün glänzend.
  • Zitronensaft dazugießen, dann Pecorino. Wichtig: Pecorino bringt salzige Würze, nicht zu ersetzen durch Parmesan, da Pecorino intensiver ist.
  • Honig untermixen; eine kleine Süße macht die Vinaigrette spannender, besser als erwartet. Kurz Paprikapulver darüberstreuen, sorgt für Tiefe, mehr als bloßer Scharfmacher.
  • Auf spontane Konsistenz prüfen. Sollte sämig, aber nicht dickflüssig sein. Falls zu zäh, unaufdringlich mit Wasser verdünnen, nicht überdosieren, sonst verliert der Geschmack Kraft.
  • Salzen und pfeffern zuletzt. Nie zu früh, sonst zieht das Salz intensiver und verändert die Aromenbasis ungleichmäßig.
  • Noch kurz pulsierend mixen, nicht homogenisieren. Leichte Texturbrüche geben Charakter.
  • Probieren. Wenn zitronig zu penetrant, ein kleines Stück Apfel rein – ein Geheimtipp, funktioniert wunderbar in der Balance.
  • Abschmecken. Dazwischen abschließend immer den Pfeffer frisch mahlen, das macht den Unterschied.
  • Zubereitungstipps

    Mixer oder Küchenmaschine nötig, aber nicht bis völliger Homogenisierung laufen lassen – etwas Struktur lässt die Vinaigrette lebendiger wirken. Wichtig, Öl langsam hinzugeben, sonst trennt sich das Dressing. Knoblauch muss fein sein, sonst piekst es unangenehm – ich hacke meist vor und zerkleinere dann im Mixer. Konsistenz prüfen: Sollte dickflüssig, aber gießbar sein. Zu dick: Wasser tropfenweise hinzufügen. Zu dünn: mehr Nüsse oder Rucola. Salzen immer zum Schluss – vorzeitiges Salz kitzelt und verändert Grundgeschmack. Abschmecken, kurz ruhen lassen, nochmal durchrühren. Lüften, meint: offen stehen lassen für 5 Minuten, damit sich Aromen entfalten, wenn es sich anbietet. Widrige Küchenbedingungen, z. B. kein frischer Zitronensaft, lassen sich mit Essig (z. B. Apfelessig) kompensieren, aber dann weniger Honig, da Essig schärfer ist. Der Trick mit dem Apfel gegen pfeffrige Säure fiel durch Zufall auf, tut dem Ganzen gut. Das Rezept ist flexibel und nach persönlichem Geschmack anpassbar.

    Küchentipps

    • 💡 Rucola frisch und knackig wählen; nicht welk. Cashewnüsse müssen trocken geröstet sein. Achtung, sie dürfen nicht schwarz sein, sonst bitter.
    • 💡 Eine feine Knoblauchzehe nutzen; frisch ist besser. Wenn der Geschmack zu stark ist, milder, fermentierter Knoblauch kann helfen. Knoblauch vor dem Mixer etwas hacken.
    • 💡 Konsistenz prüfen. Sollte dickflüssig sein, aber gießbar. Zu dick? Wasser tropfenweise hinzufügen. Zu dünn? Mehr Nüsse oder Rucola. Immer langsam anpassen.
    • 💡 Die Vinaigrette nach dem Mischen ruhen lassen, damit die Aromen sich entfalten. Offen stehen lassen, etwa fünf Minuten. Geräusche beim Mixen hören, darauf achten, wann es cremig wird.
    • 💡 Experimentieren ist wichtig. Dinkel- oder Walnussöl statt Olivenöl verwenden. Je nach Geschmack; intensiver oder milder. Honig weglassen, und auf Dattelsirup umsteigen für vegane Variante.

    Häufige Fragen

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