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Quinoa Kichererbsensalat

Quinoa Kichererbsensalat

Von Marlena

Leicht abgeänderte Quinoa-Kichererbsensalat mit gerösteten Mandeln und knackigem Fenchel. Statt Roquette nimm Rucola oder jungen Spinat. Schnell zuzubereiten, viel Textur und Aroma. Paprika durch geräucherte Chilipulver ersetzt, ohne Schärfe, nur erdig und rauchig. Avocado-Joghurt-Dressing bleibt, gibt Frische. Lässt sich gut kalt essen oder bei Raumtemperatur. Vegetarisch, glutenfrei, ohne Milchprodukte und Eier.
Vorbereitung: 20 min
Kochzeit: 15 min
Gesamt: 35 min
Portionen: 4 Portionen
#Salat #vegetarisch #glutenfrei #einfach #schnell
Mit Quinoa und Kichererbsen im Salat wollte ich schon lange experimentieren. Quinoa, leicht herb und nussig, braucht Geduld beim Garen. Nicht einfach Reisstampfen. Mandeln rosten gibt Aroma, doch Timing ist alles – verbrennt man sie, schmeckt es ranzig. Fenchel bringt diese leichte Lakritznote und Knackigkeit, ohne zu dominieren. Rucola ist manchmal zu bitter, junger Spinat mildert das ab. Das Dressing aus Avocado und Joghurt gibt Cremigkeit, die in Kombination mit den knackigen Kichererbsen ein Gesellschaftstanz der Texturen ist. Selbstgemachtes Gewürz, genau richtig abgeschmeckt, macht den Unterschied. Ein Salat, der dich in der Mittagspause oder einem sommerlichen Abend bestens begleitet. Keine komplizierten Zutaten, keine Techniksprünge – nur die richtige Reihenfolge, etwas Gefühl fürs Timing und Geduld für die Texturen. Die Minze und Basilikum bringen nochmal Frische aufs Spiel, fast schon mediterran. Meine Ergänzung: ein bisschen rote Zwiebel für Biss und Frische, bringt das Ganze auf einen neuen Level.

Zutaten

  • 150 g (¾ Tasse) Quinoa, gespült und gut abgetropft
  • 70 g (½ Tasse) gehackte Mandeln, ungeröstet oder geröstet je nach Vorrat
  • 50 ml (3½ EL) Olivenöl
  • 1 Dose 400 ml Kichererbsen, abgespült und abgetropft
  • 2 ml (½ TL) geräuchertes Chilipulver, alternativ mildes Paprika
  • 1 Fenchelknolle, sehr dünn geschnitten – am besten mit der Mandoline
  • 80 g (3 Tassen) junger Spinat oder Rucola statt Amalgan Roquette
  • 1 Portion grünes Avocado-Joghurt-Dressing
  • Frische Basilikumblätter für Garnitur
  • Frische Minzblätter für Garnitur
  • 1 kleine rote Zwiebel fein gewürfelt (neu als Twist)
  • Über die Zutaten

    Quinoa immer gut waschen, damit die Bitterstoffe rausgehen. Mandeln können roh oder geröstet sein; roh gibt mehr Kontrolle über das Rösten in der Pfanne, geröstete sind schneller. Für Öl nehme ich am liebsten kaltgepresstes Olivenöl, weil es den Geschmack der Mandeln und Kichererbsen unterstreicht. Kichererbsen aus der Dose nehmen, abgießen und gründlich spülen, sonst schmeckt es oft konserviert oder seifig. Fenchel mit der Mandoline hauchdünn schneiden, das macht den Unterschied, sonst wird er zu dominant und scharf. Rucola ist Ersatz, hier lieber jungen Spinat, wenn man keine so intensive Schärfe mag. Das grüne Dressing auf Joghurt-Avocado-Basis ist zwar üblich, aber bringt den mutigen Kontrast zur harten Knusprigkeit. Basilikum und Minze frisch – keine Alternative, sie wären dann nur Papier. Die rote Zwiebel sorgt für die zusätzliche Lauch-Frische, die sonst fehlt.

    Zubereitung

  • Quinoa in reichlich gesalzenem, kochendem Wasser. Nicht kochen wie Reis, sondern sanft blubbernd. Nach etwa 10 bis 13 Minuten prüfen. Bissprobe: Die Samen quellen, der Keimring sichtbar. Abgießen, schnell unter kaltem Wasser spülen. Gut abtropfen lassen. Das Spülen stoppt das Kochen und bewahrt die Körner fluffig. Wer es bindiger mag, lässt das Spülen weg.
  • Während das Quinoa gart, Mandeln in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten. Man hört ein leichtes Knacken, riecht die nussige Bräunung. Nicht verbrennen, das gibt Bitterkeit. Öl langsam zugeben, dann Kichererbsen einschwenken. Sie sollen knusprig werden, das dauert mindestens 6 bis 7 Minuten. Immer wieder rühren, um gleichmäßige Bräunung. Jetzt das Chilipulver dazugeben, kurz mitrösten, das aktiviert die Würze. Salzen und pfeffern.
  • In einer großen Schüssel den Fenchel mit Spinat vermischen. Die Zwiebel dazu, gibt säuerliche Frische. Quinoa untermengen, das Dressing großzügig zugeben – 200 ml sollten es sein, damit alles gut benetzt ist. Durchrühren und kurz ziehen lassen. Abschmecken: Fehlt Salz oder Säure? Nochmal Limettensaft oder mehr Dressing geben, je nach Geschmack.
  • Zum Anrichten den Salat auf tiefe Teller verteilen. Darauf die Kichererbsen-Mandel-Mischung setzen. Mit Basilikum und Minze garnieren. Ein Klecks Dressing oben drauf zum Abschmecken und optisch. Manchmal schmeckt der Salat sogar besser, wenn er etwas durchzieht, daher nicht zu früh anrichten.
  • Tipp: Wenn keine Fenchelknolle da, klein geschnittene Selleriestangen funktionieren auch. Statt Mandeln Walnüsse super – intensiver Geschmack. Kichererbsen gerne aus dem Glas, aber auch frisch gekochte gehen, brauchen nur länger in der Pfanne. Dressing kann auch als Dip separat gereicht werden.
  • Beobachte Quinoa gut; zu langes Kochen macht das Korn matschig. Kichererbsen nie zu früh zugeben, sonst werden sie nur warm statt knusprig. Appeasement zwischen Texturen ist das, was diesen Salat interessant macht.
  • Zubereitungstipps

    Quinoa im kochenden Wasser nicht zu heftig kochen; Blasen sollen sanft steigen, sonst zerfällt das Korn. Ein Kochsignal ist, wenn die kleinen Halme anfangen sich zu zeigen, dann abschütten und sofort kalt abspülen. Das verhindert Nachgaren und setzt die Körner fest. Mandeln langsam rösten – nie zu heiß, eher mittlere Hitze, sonst verbrennen sie. Die Kichererbsen müssen in Öl brutzeln, bis sie braun werden und fast knusprig. Bei Gewürzen wie Chilipulver oder Paprika das kurze Nachrösten verstärkt die Aromen. Fenchel und Spinat unterheben, kurz das Dressing dazu, nicht zu früh, sonst wird Fenchel glitschig. Abschmecken unbedingt am Ende, manchmal braucht’s mehr Säure oder Salz. Beim Anrichten: erst Salat, dann Kichererbsen, garnieren, auf Qualität der Kräuter achten. Das sorgt für Aroma und Frische. Variationen nur bedingt möglich, da Texturen dann nicht so spannend sind.

    Küchentipps

    • 💡 Quinoa gründlich waschen. Bitterstoffe entfernen. Am besten mehrmals in kaltem Wasser spülen. Unbedingt auf Textur achten; zu lang kochen macht's matschig. Lieber sanft köcheln, dann ist der Biss perfekt.
    • 💡 Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne rösten. Hören, wenn sie knacken. Rösten bis goldbraun, kein Verbrennen. Rühren nicht vergessen. Die Aromen entwickeln sich gut dabei. Timing ist wichtig, also immer wieder prüfen.
    • 💡 Dressing anpassen. Brauchst mehr Säure? Einfach mehr Limettensaft. Wenn das Dressing zu dick, einfach mit Wasser oder mehr Joghurt anpassen. Auch ausprobieren, wie's mit mehr Avocado schmeckt; kann die Cremigkeit erhöhen.
    • 💡 Fenchel sehr dünn schneiden; wichtig, sonst wird er zu dominant. Mandoline verwenden, um genau zu arbeiten. Alternativ gehen auch Selleriestangen. Sie bringen auch schöne Frische ins Spiel, wenn kein Fenchel da.
    • 💡 Kichererbsen knusprig braten. Öl heiß genug, aber nicht rauchend. Rühren für gleichmäßige Bräunung. Wenn sie nicht knusprig werden, einfach länger braten. Keine Eile, sie sollten einen schönen Biss haben.

    Häufige Fragen

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