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Ricotta Honig Zimt Creme

Ricotta Honig Zimt Creme

Von Marlena

Eine samtige Creme aus Ricotta, verfeinert mit Honig, Zimt und einem Schuss Orangenblütenwasser. Die Ricotta-Textur wird durch Sahne und Mandelmilch angenehm leicht, während Vanille und Zimt für warme Aromen sorgen. Ideal als Dessertbasis, besonders mit frischen Früchten oder knusprigen Mandelplätzchen. Vegetarisch, gluten- und eifrei. Perfekt, wenn man frischen Ricotta und saisonale Pfirsiche zum Pochieren zur Hand hat. Der Austausch von Zimt gegen Muskatnuss gibt eine interessante Tiefe. Ein Dessert, das leicht und doch intensiv ist, wenn man die Zutaten fein ausbalanciert.
Vorbereitung: 12 min
Kochzeit: 5 min
Gesamt:
Portionen: 4 Portionen
#Dessert #italienisch #cremig #Pfirsiche #Sommergenuss
Ricotta als Dessertbasis ist eine meiner liebsten Entdeckungen aus der italienischen Küche. Ihre samtige, milde Textur macht sie zum perfekten Gegenpart zu intensiven Aromen wie Honig und Zimt. Nur Ricotta verwenden, der gut abgetropft ist, sonst wird das Ergebnis zu wässrig oder zu fest. In Kombination mit einer Prise Muskatnuss statt klassischem Zimt entsteht eine überraschende Tiefe, die an warme, aber nicht zu schwere Desserts erinnert. Den Honig nehme ich gern blumig, damit er nicht zu dominant ist. Das Ganze auflockert die kleine Menge Mandelmilch, die eine angenehme Milchnote ohne Kuhmilch sorgt, ideal für verschiedene Ernährungsstile. Pochierte Pfirsiche dazu? Die leichten, süßen Aromen bilden den Kontrast, und knusprige Mandelplätzchen bringen das knackige Element. In meiner Küche gehört das zum späten Sommer wie ein guter Espresso zum Abschluss.

Zutaten

  • 250 g Ricotta vom Büffel, gut abgetropft und zimmerwarm
  • 50 ml Blütenhonig, alternativ Akazienhonig oder Agavensirup
  • 70 ml Sahne 30%, nicht zu kalt
  • 50 ml Mandelmilch als Ersatz für Kuhmilch
  • 2 ml Vanilleextrakt, selbst gezogen oder aus der Flasche
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss statt Zimt, für eine unerwartete Note
  • Abrieb einer halben Bio-Orange für frische Zitrusaromen
  • Über die Zutaten

    Für die Zutaten gilt: Ricotta unbedingt gut abtropfen lassen, besonders wenn frisch. Ein Sieb über Nacht im Kühlschrank, mit einem sauberen Tuch ausgelegt, ist ideal. Der Honig sollte flüssig sein – kristallisierter Honig vorher erwärmen, sonst wird die Creme körnig. Vanilleextrakt nach eigener Vorstellung – frisch ausgekratzte Vanilleschoten funktionieren noch besser, geben aber winzige schwarze Punkte, was stören kann. Die Mandelmilch sorgt für eine andere Milchnote, ist geschmacklich dezenter als Kuhmilch, ersetzt sie komplett. Statt Zimt mal Muskatnuss probieren, vor allem für jene, die Zimt nicht mögen oder im Sommer. Die Orangenabrieb bringt Frische rein, die perfekt mit der Honigsüße spielt. Wer keine Food Processor besitzt, kann auch intensiv mit einem Schneebesen rühren, aber das dauert deutlich länger und das Ergebnis könnte nicht so gleichmäßig sein.

    Zubereitung

  • Ricotta zuerst mit einem Spatel grob auflockern, sonst klumpt es im Mixer.
  • Alle Zutaten in den Food Processor geben, auf mittlerer Stufe starten, ca. 90 Sekunden. Nicht zu lange, sonst wird es zu flüssig – Ziel: cremig, dicht, leicht luftig.
  • Textur prüfen: Sollte samtig sein, nicht wässrig oder zu fest.
  • In eine Schüssel umfüllen, abdecken mit Frischhaltefolie, direkt auf die Oberfläche, damit keine Haut entsteht.
  • 4 bis 4 ½ Stunden in den Kühlschrank stellen – je länger, desto besser die Struktur, aber nicht länger als 6 Stunden, sonst wird die Ricotta zu fest.
  • Vor dem Servieren auf Zimmertemperatur kommen lassen, 15 Minuten reichen, sonst verliert sie die sanfte Cremigkeit.
  • Serviere dazu pochierte Pfirsiche in weißem Wein – duften leicht süßlich, langsam simmernd, nicht kochen – und knusprige Mandelplätzchen, ähnlich Brutti ma Buoni.
  • Tipp: Pfirsiche in Scheiben schneiden und mit etwas Sternanis und Vanilleschote pochieren, Aroma intensiviert sich, Geschmack bleibt frisch.
  • Wenn keine Ricotta vom Büffel verfügbar, geht auch gut hausgemachter Quark mit einem Schuss Sahne, aber die Textur wird leicht krümeliger.
  • Für mehr Würze kann man noch fein geriebene Tonkabohne zugeben – immer vorsichtig, da sehr intensiv.
  • Zubereitungstipps

    Die Verarbeitung der Ricotta ist der Schlüssel. Zuerst luftig auflockern – sonst werden Klumpen zum Ärgernis. Beim Mixen nie zu lang, sonst flüssiger als gewünscht. Ziel: cremige, fast samtige Konsistenz, die beim Berühren leicht widersteht, sich aber auch gut verstreichen lässt. Die Kühlzeit entscheidet über die Festigkeit – zu kurz, dann bleibt die Creme zu weich und läuft auseinander; zu lang, dann wird sie schnittfest wie Frischkäse. Die Abdeckung ist keine Kleinigkeit – verhindert Hautbildung und Fremdgerüche. Vor dem Servieren die Creme unbedingt etwas temperieren lassen, kalt schränkt das volle Aroma ein und die Textur wird härter, wärmer wird sie cremiger. Für die Pochierfrüchte bitte darauf achten, dass der Sud nur simmert, nicht sprudelnd kocht, so bleiben die Pfirsiche fest, verlieren aber die Schärfe. Die Begleitung mit knusprigen Mandelplätzchen sorgt für den Crunch und kontrastiert wunderbar mit der weichen Creme. Kleine Abwandlungen beim Würzen erkennt man hier am besten – experimentierfreudig bleiben, so entstehen die besten Varianten.

    Küchentipps

    • 💡 Ricotta richtig abtropfen lassen. Empfehlenswert: Sieb über Nacht, ganz wichtig. Dadurch bleibt die Creme leicht und geschmeidig. Zu viel Wasser führt zu einer Konsistenz, die vermieden werden sollte. Honig vorher testen; er sollte flüssig sein. Sonst wird die Creme körnig und unangenehm.
    • 💡 Experimentiere mit Zimt. Wenn Zimt nicht dein Ding ist, Muskatnuss ausprobieren. Es bringt intensivere Tiefe ins Dessert. Achte darauf, nicht zu viel zu verwenden. Weniger ist mehr hier. Aroma richtig balancieren, sonst wird es zu intensiv. Der Abrieb von Bio-Orange frisch ist Pflicht – Zitrusfrische schafft harmonische Balance.
    • 💡 Auf die Verarbeitung von Zutaten achten. Stets erst luftig auflockern, keine Klumpen. Der Food Processor darf nicht zu lange laufen. Soll cremig sein, nicht wässrig. Textur vorher prüfen; samtig ist das Ziel. Kühlzeit: 4 bis 6 Stunden, Struktur entscheidet über das Finale. Zu kurz? Creme läuft davon.
    • 💡 Denk an Temperatur vor dem Servieren. Essentiell! Creme 15 Minuten vor dem Servieren rausnehmen. Kalt schmeckt sie oft weniger gut. So kommt der volle Geschmack zur Geltung. Pochierte Pfirsiche mit Sternanis und Vanille erhöhen Frische. Süß, intensiv; eine Note, die den Unterschied macht.
    • 💡 Sternanis nicht überladen. Dose dafür auch nicht überkochen, sanftes Simmern ist wichtig. Die Pfirsiche sollten fest bleiben. Für das Knusprige, Mandelplätzchen dazu. Dazu ein guter Espresso; der Kontrast bringt die Erfahrung. Aber nicht vergessen: Variation macht alles spannend.

    Häufige Fragen

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