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Rindfleisch Pastinaken Cappuccino

Rindfleisch Pastinaken Cappuccino

Von Marlena

Eine kräftige Rinderbrühe mit gerösteten Knochen, angereichert mit aromatischen Gemüsen und einer sämigen Pastinakenmousse. Abgewandelt mit leichtem Thymian und einem Schuss Weißwein im Fond, dabei reduziert auf einen herzhaften Geschmack. Die Pastinaken sorgen für eine feine Süße, aufgelockert durch zarte Schlagsahne mit einem Hauch Muskat. Zum Servieren heißer Fond und kalte Mousse, optisch an Cappuccino erinnernd, mit frisch gemahlenem Pfeffer. Acht Portionen, ohne Allergene wie Nüsse, Gluten oder Eier. Originell, unkompliziert, mit typischen Fehlerquellen und Alternativen beschrieben.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen: 8 Portionen
#Rindfleisch #Pastinaken #Auflauf
Entwickelt habe ich diesen Rinder-Pastinaken-Cappuccino über Jahre. Ursprünglich reine Brühe, die durch die Pastinakenmousse eine samtige, leichte Komponente bekommt – wie ein warmer Schleier über den intensiven Aromen der Knochenbrühe. Die Röstaromen geben Charakter, der Weißwein sorgt für Frische, und die Sahne in der Mousse sorgt für Luft und Leichtigkeit. Fleischbrühe ist oft eintönig, hier erweckt das Zusammenspiel der Zutaten nicht nur den Gaumen, sondern auch die Augen. Die Pastinake gibt eine unterschwellige Süße, die ich erst durch Probieren entdeckt habe. Die Herausforderung ist Balance: nicht zu dick die Mousse und die Brühe kraftvoll, aber nicht wuchtig. Zusammensetzen, richtig temperieren, dann spielt alles zusammen.

Zutaten

  • 600 ml Pastinaken, geschält und gewürfelt
  • 20 ml Butter
  • 120 ml Vollmilch
  • 120 ml Schlagsahne, steif geschlagen
  • 1 kg Rinderknochen, grob zerteilt
  • 2 große Karotten, grob gehackt
  • 2 Stangen Sellerie, grob geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, ungeschält
  • 1 kleine Zwiebel, in Viertel geschnitten
  • 20 ml Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 1,3 l Wasser
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • Über die Zutaten

    Pastinaken sind Schlüssel, frisch und fest, nicht zu holzig. Butter kann durch Olivenöl ersetzt werden, gibt anderes Aroma, mildert die Suppe. Schlagsahne möglichst frisch, um Stabilität zu gewährleisten; aufpassen bei Umluft im Ofen, dass Knochen nicht zu dunkel werden – Bitterkeit steigt. Weißwein dient als reduzierender Säuregeber – bei fehlendem Wein geht trockener Apfelsaft, mild und süßlicher. Knoblauch zu groß oder gar zerquetscht gibt schnell zu viel Schärfe, lieber ganz lassen und nach Rösten entfernen. Frische Kräuter bringen Frische ins Gericht, getrockneter Thymian unterstreicht Tiefe des Fonds. Beim Rösten Knochen regelmäßig wenden, gleichmäßige Farbe bringt vollen Geschmack.

    Zubereitung

  • Pastinaken in kaltem Wasser legen, leicht salzen und zum Köcheln bringen, nicht zu stark schlagen; sie sollten weich sein, leicht mit der Gabel zerfallen.
  • Während die Pastinaken kochen, den Ofen auf 240 °C vorheizen. Backblech mit Küchenpapier auslegen, um Fett aufzufangen.
  • Knochen mit Karotten, Sellerie, Knoblauch und Zwiebel auf dem Blech verteilen, großzügig mit Olivenöl benetzen, mit Thymian und Salz bestreuen. Knochen goldbraun rösten, etwa 40 Minuten, dabei alle 12 Minuten wenden – Farbe ist das Signal, nicht Zeit.
  • Röstaromen in einen großen Topf kippen, Weißwein zugeben, kurz einkochen lassen, bis keine Säure mehr spürbar ist.
  • Mit Wasser auffüllen, aufkochen und dann reduziert 45 Minuten sanft köcheln lassen. Nicht zu stark blubbern, sonst trübt sich die Brühe. Abschäumen, um Verunreinigungen zu entfernen, und am Ende durch ein feinmaschiges Sieb passieren. Falls zu fett, mit einem Löffel überschüssiges Fett abschöpfen, kein Öl schwimmt besser oben abkühlen lassen und dann entfernen.
  • Pastinaken abgießen, in den Mixer geben mit Butter. Milch schlückchenweise einarbeiten, auf Textur achten – nicht wässrig, sondern dicht und samtig. Kalt stellen, mindestens 40 Minuten, damit die Mousse später stabil bleibt.
  • Vor dem Servieren Sahne vorsichtig unter die Pastinakenmasse heben, nicht unterrühren, sondern zusammenbringen, so bleibt die Luft drin. Würze mit Muskat, mild salzen. Vorsicht mit Salz – erst am Ende abschmecken, Pastinake saugt gerne zu viel auf.
  • Kurz vor dem Servieren die Mousse in der Mikrowelle 1 bis 2 Minuten lauwarm erwärmen, nicht heiß, sonst fällt die Sahne zusammen.
  • Fond in Tassen oder kleine Schalen gießen, mit Pastinakenmousse toppen. Pfeffer frisch mahlen – das bringt den letzten Kick. Mit kleiner Löffel servieren, Optik soll an Cappuccino erinnern. Keine hastigen Bewegungen, Mousse bleibt sonst nicht oben liegen.
  • Variationen: anstelle Weißwein kann man Sherry nehmen, für nussige Nuancen. Bei fehlendem Stabmixer gut mit Kartoffelstampfer arbeiten, Pastinake passt sich gut an, nur mehr Geduld mit dem Aufschlagen der Sahne.
  • Typische Fehler vermeiden: Knochen nicht zu kurz rösten, sonst fehlt Tiefe. Pastinaken zu lange kochen machen sie wässrig, lieber vorm Zerfallen stoppen. Brühe nie mit Deckel kochen, sonst bitter.
  • Noch ein Tipp – Kartoffelstücke dazu in die Mousse geben, wenn mehr Bindung gewünscht. Nach Belieben frische Kräuter wie Petersilie fein hacken und vor dem Servieren leicht darüberstreuen, verleiht Frische und Farbe.
  • Zubereitungstipps

    Auf das Auge achten, nicht auf Uhr. Knochen knistern, riechen nach Röstaromen, wenn Farbe goldbraun ist, dann raus. Beim Kochen der Brühe kein wildes Blubbern, lieber kleine Bläschen, sonst wird sie trüb. Pastinaken weich prüfen durch Gabelprobe; nicht matschig, sonst schmeckt die Mousse mehlig. Beim Mixen auf cremig und dick warten, zu dünn gibt Wasser statt Genuss. Kalt stellen zum Festigen der Mousse ist wichtig, sonst sinkt Sahne sofort ab. Sahne vorsichtig unterziehen, dafür ruhe und Geduld bewahren, sonst wird Mousse flüssig. Mikrowellenzeit minimal, kurz erwärmen, Mousse darf nicht kochen. Zum Servieren die Brühe heiß, Mousse kalt – dieser Temperaturkontrast haut hin. Frisch gemahlener Pfeffer ist Pflicht, bringt Würze und Aroma. Kleine Tricks: wenn keine Siebe vorhanden, Brühe durch ein sauberes Küchentuch laufen lassen, etwas länger dauert, aber Ergebnis klar. Mousse hält sich gut im Kühlschrank einen Tag, aber Sahne zerfällt bei Aufbewahrung – am besten frisch zubereiten.

    Küchentipps

    • 💡 Knochen gut rösten. Mindestens 40 Minuten. Goldbraun, sehr aromatisch. Zu kurz rösten? Fehlende Tiefe, dann wird die Brühe flach. Wichtig: Mühe lohnt sich.
    • 💡 Pastinaken weich kochen. Gabelprobe durchführen. Überkochzeit vermeiden. Zu lange macht sie wässrig und mehlig. Stoppen, wenn sie anfangen zu zerfallen. Textur führt zu besserem Genuss.
    • 💡 Brühe sanft köcheln lassen. Keine hohen Blasen. Kleine, ruhige Blasen sind das Ziel. Wenn sie stürmisch kocht, wird sie trüb und bitter. Geduld bringt Klarheit.
    • 💡 Sahne vorsichtig unterziehen. Aufpassen, dass sie nicht zerfällt. Mousse bleibt luftig, wenn Sie sie sanft einarbeiten. Kalt stellen, dann stabil zu servieren.
    • 💡 Temperaturkontrast ist entscheidend. Heiße Brühe und kalte Mousse müssen im richtigen Verhältnis stehen. Es gibt mehr Tiefe. Achtung: Feiner frisch gemahlener Pfeffer bringt den letzten Kick.

    Häufige Fragen

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