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Rote-Bete-Tofu Sandwich Twist

Rote-Bete-Tofu Sandwich Twist

Von Marlena

Ein herzhaftes Sandwich mit mariniertem Tofu und roten Beten auf knusprigem Roggenbrot. Eine pikant-honigsüße Mischung aus Senfvariationen, frischem Dill und scharfen Cornichons, ergänzt durch knackige Gurkenscheiben. Variationen mit gebratenem Tempeh oder gerösteter Aubergine möglich. Perfekt für Vegetarier und frei von Nüssen und Milchprodukten.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit: 15 min
Gesamt: 45 min
Portionen: 4 Portionen
#vegan #vegetarisch #gesund #Sandwich
Nicht jedes Sandwich muss langweilig sein. Die Kombination aus roter Bete und Tofu klingt rustikal, doch mit der richtigen scharf-honigen Marinade, knackigem Dill und säuerlichen Cornichons entwickelt das Ganze echten Charakter. Der Roggenbrotgetoast gibt Stabilität und eine leicht herbe Note, die Tradition und Frische verbindet. Ich habe dabei gelernt, dass der Temperaturregler beim Erhitzen enorm wichtig ist – Tofu darf nicht hart werden, und die rote Bete soll ihre Textur bewahren. Außerdem ersetzte ich Honig durch Ahornsirup, was veganer und geschmacklich milder ausfällt, mit einer leichten Karamellnote. Einmal ausprobiert, gehst du ungern zurück.

Zutaten

  • 45 ml Mayonnaise auf Sojabasis
  • 20 ml Dijon-Senf
  • 10 ml würziger mittelscharfer Senf
  • 25 ml frisch gehackter Dill
  • 25 ml fein gehackte Cornichons mit Dill
  • 2 Frühlingszwiebeln, fein gewürfelt
  • 25 ml grober Senf (altmodisch)
  • 25 ml Olivenöl
  • 20 ml Ahornsirup statt Honig
  • 1 Block fester Tofu, ca 400 g, dünn geschnitten
  • 2 mittelgroße vorgegarte Rote Bete, dünn geschnitten
  • 8 Scheiben Roggenbrot, getoastet
  • 1 kleine Salatgurke in dünne Scheiben
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Über die Zutaten

    Mayonnaise auf Sojabasis funktioniert genauso, ist leichter und milchfrei, kann aber je nach Marke variieren - also probieren und eventuell nachschärfen mit Senf. Dijon-Senf und der mittelscharfe Senf bringen unterschiedliche Schärfegrade, so bleibt die Sauce spannend. Grober Senf sorgt für Textur und rustikalen Biss. Statt Cornichons passen auch fein gehackte Kapern für eine salzige Variante. Frühlingszwiebeln geben Frische, können aber durch Schalotten ersetzt werden, die milder sind. Wer kein Tofu mag, nimmt Tempeh oder Auberginenscheiben – vorher gut pressen oder rösten, sonst sind sie zu weich. Rote Bete sollte vorgegart sein, sonst dauert es zu lange und das Sandwich wird matschig. Beim Brot ist Roggenbrot optimal wegen seiner Säure, neben Vollkornbrot auch gut. Gurken rundet das Ganze mit Knack ab, alternativ passt eine milde Paprika.

    Zubereitung

  • Sauce zuerst ansetzen: Alle Mayonnaisekomponenten und Senfsorten in einer Schüssel grob verrühren, nicht zu fein, das gibt Textur; in die Kälte stellen.
  • In separater Schüssel Dill, Cornichons und Frühlingszwiebeln grob vermengen, das wird spätere Geschmacksexplosion; kurz beiseite legen.
  • Pfanne auf mittlere Stufe; Olivenöl, Ahornsirup und alten Senf hineingeben, erwärmen bis kleine Bläschen an Rand entstehen, nicht heiß werden lassen, sonst verbrennt der Ahornsirup.
  • Tofustücke in die Pfanne geben, sanft wenden, so dass alle Seiten leicht mit der Marinade überzogen sind; Wärme reduzieren sobald Tofu anfängt, rosa zu werden – der Trick: Farbe muss leicht schimmern, nicht komplett durchgegart.
  • Die roten Beten hinzufügen, kurz mit erwärmen, nicht zu lange, sonst verlieren sie ihre feste Struktur; etwa 3-4 Minuten, bis Dampf aufsteigt und alles warm ist.
  • Brotscheiben innen mit der gewürzten Sauce bestreichen – nicht zu viel, sonst wird’s matschig, lieber dünner Auftrag.
  • Gurkenscheiben auf die Hälfte der Brotscheiben legen, geben Frische und Knack.
  • Tofu und Rote Bete auf den restlichen Brotscheiben verteilen, darüber die Dill-Cornichon-Frühlingszwiebel-Mischung geben. Alle Streusel wirken wie kleine Geschmackskicks.
  • Sandwich schließen, leicht zusammendrücken, damit sich die Aromen verbinden; sofort servieren oder in Backpapier einschlagen für unterwegs.
  • Zubereitungstipps

    Die Sauce dick aber stückig halten — das gibt Leben auf der Zunge. Beim Erhitzen von Tofu nie zu heiß, sonst verliert er seine cremige Textur. Gleichmäßiges Wenden ohne zu viel Druck, damit die Marinade haftet. Rote Bete erst kurz vor Schluss dazugeben, sonst matschig. Beim Brot sollte man auf die Toastfarbe achten – leicht braun, nicht schwarz, für die richtige Knusprigkeit und Biss. Die Gurkenscheiben dünn, sonst stören sie die Balance. Dillmix unbedingt frisch machen, eingefrorener Dill geht unter und bringt keine Frische. Beim Zusammenbauen kommt die Geschmackschichtung – erst Sauce, dann Gurke, dann der warme Tofu mit roter Bete und zuletzt die frischen Kräutermischung - das sorgt für Textur- und Temperaturkontrast. Sandwich nicht zu lange stehen lassen, sonst weicht das Brot auf. In Backpapier einschlagen, dann überlebt der Snack bis zur Mittagspause.

    Küchentipps

    • 💡 Die Tofu-Marinade am besten über Nacht ziehen lassen. Entzieht dem Tofu Aromen, macht ihn geschmackvoller. Wenn Zeit fehlt, Marinade nur eine Stunde einziehen lassen. Aber je länger, desto besser.
    • 💡 Achtet beim Erhitzen auf die richtige Temperatur. Zu heiß macht den Tofu trocken. Mittelhitze, sanft wenden, ungefähr 3-4 Minuten je Seite. Der Tofu wird goldbraun. Und die Farbe ist wichtig.
    • 💡 Die rote Bete erst zum Schluss zugeben. Sonst wird sie matschig. Einfach einfühlen, die richtige Konsistenz bleibt erhalten wenn kurz erhitzt. So bleibt der Biss vorhanden.
    • 💡 Für die Sauce, probiere verschiedene Senfsorten. Dijon und mittelscharfer senf bringen Zing. Rücksicht auf Abstimmung mit Mayo. Einige mögen es schärfer, andere milder, also spiele etwas.
    • 💡 Wenn kein Roggenbrot zur Hand ist, Vollkornbrot als Mitbewerber. Es ist nahrhaft. Oder probiere ein gutes Sauerteigbrot. Die Kombination mit den Aromen bleibt wichtig.

    Häufige Fragen

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