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Rotkohlsalat Apfel Cranberry

Rotkohlsalat Apfel Cranberry

Von Marlena

Ein knackiger Salat aus Rotkohl, Apfel und getrockneten Cranberries mit einer würzigen Vinaigrette aus Olivenöl, Apfelessig und Ahornsirup. Weniger Zucker, dafür mit frischem Zitronensaft und Minze statt Petersilie für eine frische Note. Der Kohl wird hauchdünn geschnitten, um Textur zu bewahren und Aroma intensiv einzuziehen. Der Salat erhält seine Tiefe durch das Marinieren über Nacht, ideal zum Vorbereiten. Perfekt als Beilage oder leichtes Gericht, vegan, glutenfrei und ohne Milchprodukte. Bekannt für seine angenehme Säure und das süß-herbe Mundgefühl der Früchte.
Vorbereitung: 20 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt: 25 min
Portionen: 8 Portionen
#vegan #glutenfrei #leicht
Den Rotkohl richtig in Form schneiden, das macht den Unterschied. Ich habe lange mit verschiedenen Schneidtechniken experimentiert – zu dick, zu zäh, zu bitter. Das hauchdünne Schneiden, fast schon hauchzart, macht ihn nicht nur leichter verdaulich, sondern sorgt für eine bessere Aufnahme der Marinade. Für die Vinaigrette rate ich, weniger Süße zu verwenden als man denkt. Ahornsirup gibt Tiefe, Zitronensaft bringt Frische, und Apfelessig rundet das Ganze ab. Die Minze anstelle von Petersilie bringt einen überraschend frischen Twist, der bei meinen Gästen sehr gut ankommt. Die Kombination mit säuerlichem Apfel und getrockneten Cranberries ist nicht neu, doch fein abgestimmt und mit längerer Ziehzeit ergibt das einen knackigen, aromatischen Salat, der lange im Gedächtnis bleibt. Wer es nicht eilig hat, sollte den Salat gut durchziehen lassen – das macht das Aroma erst richtig rund.

Zutaten

  • 1 kleiner Rotkohlkopf, etwa 550 g
  • 4 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 10 g frische Minzblätter, grob gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 50 ml gutes natives Olivenöl
  • 45 ml Apfelessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 Säuerlicher Apfel, z B. Granny Smith, entkernt und in feine Scheiben geschnitten
  • 50 g getrocknete Cranberries, grob gehackt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Über die Zutaten

    Rotkohl ist ein robuster, langlebiger Kohl, der bei zu grobem Schneiden schnell bissig und schwer wird. Feines Schneiden ist eine Königsdisziplin – ich bevorzuge eine Mandoline, um gleichmäßige Streifen zu erhalten. Wer keinen hat, nutzt ein sehr scharfes Messer, am besten mit wenig Druck und schau, dass der Kohl frisch und fest ist. Statt Minze lässt sich auch frischer Koriander verwenden oder man mischt beides. Die Frühlingszwiebeln bieten eine milde Schärfe; zwei bis drei zeigen manchmal schon zu viel Zwiebelpower und können den Salat dominieren, also lieber dosieren. Ahornsirup im Dressing harmoniert perfekt, ersetzt in Not auch Agavendicksaft oder ein mildes flüssiges Süßungsmittel. Die Menge des Essigs kann je nach Säuregehalt angepasst werden, am besten immer ausprobieren und mehr geben. Für die Frische sorgen der Zitronensaft und der Apfel – hier darf ruhig ein knackiger, etwas saurer Apfel verwendet werden, der die Süße der Cranberries ausbalanciert, die sonst zu dominant wirken könnten.

    Zubereitung

  • Rotkohl vierteln, Strunk nicht entfernen, er hält die Scheiben zusammen beim Schneiden.
  • Mit einer Mandoline oder einem scharfen Messer den Kohl hauchdünn in sehr feine Streifen schneiden. Die Menge richtet sich nach Festigkeit und Volumen, ca 7 bis 8 Tassen.
  • Kohl in eine große Schüssel geben, Frühlingszwiebeln, Minze und Knoblauch sofort untermischen, damit sich Aromen verbinden.
  • In einer kleinen Schale das Öl mit Apfelessig, Zitronensaft und Ahornsirup verrühren. Mit Salz und frischem schwarzen Pfeffer kräftig abschmecken. Die Säure ist wichtig, um den Kohl etwas weicher zu machen.
  • Die Marinade großzügig über das Gemüse gießen. Mit den Händen oder zwei Gabeln gut durchmischen, so dass jede Faser benetzt ist und der Kohl beginnt, sich zu entspannen und leicht glänzt.
  • Abdecken und mindestens 25 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen; oder, nach Erfahrung, bis zu 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die lange Zeit bringt Tiefe und macht den Kohl zarter.
  • Kurz vor dem Servieren Apfelscheiben und gehackte Cranberries unterheben. Die Frische des Apfels kontrastiert die süße Herbheit der Beeren.
  • Probieren und falls nötig mit mehr Salz oder einer Prise Zucker nachjustieren. Nicht übersalzen, um den natürlichen Geschmack zu bewahren.
  • Kalt oder bei Raumtemperatur servieren – ideal als Beilage zu Gegrilltem oder als leichter Snack.
  • Zubereitungstipps

    Wichtig ist, den Kohl vor dem Marinieren unbedingt gut zu schneiden und die Mandoline effektiv zu reinigen, bevor du mit den anderen Zutaten weitermachst. Das gleichzeitige Unterheben von Frühlingszwiebeln, Minze und Knoblauch vor dem Anrichten sorgt für gleichmäßige Aromaverteilung. Die Vinaigrette muss kräftig gewürzt sein, sie wird später durch die kühlen Zutaten abgeschwächt. Die Mischung mit den Händen macht den Unterschied – man spürt, wie die Fasern sich einlegen und weich werden. Einfaches Rühren reicht nicht. Die Einwirkzeit verlängern, wenn möglich – je länger, desto besser entwickelt sich das Aroma. Erst kurz vor dem Servieren Apfel und Cranberries hinzufügen, damit die Frucht frisch bleibt. Wer öfter Salate macht, weiß, Zutaten, die vorher zu lange ziehen, verlieren Knack und Aroma. Nur mit der richtigen Dosierung von Salz und Pfeffer erreicht man die Balance. Und immer daran denken – wenn zu sauer, eine Prise Zucker oder Honig zum Ausgleich geben.

    Küchentipps

    • 💡 Feines Schneiden ist essenziell. Kanten der Schalen sind entscheidend. Eine gute Mandoline sorgt für die richtige Textur. Achte darauf, fest gedrückt zu führen, sonst wird der Kohl zäh. Günstige Mandolinen Funktionen kann ungenau sein. Besser tiefe, gerade Fläche wählen oder ein echtes Kochmesser. Wenn der Rotkohl frisch und fest ist, klappt das gleichmäßige Schneiden viel besser.
    • 💡 Das Dressing ist der Schlüssel. Salz und Pfeffer sind wichtig für den Geschmack. Zitronensaft bringt Frische, Ahornsirup Tiefe. Manchmal zu dominant, wenn zu viel Essig. Also schrittweise hinzufügen und abschmecken. Wenn es zu süß wird, einfach mehr Zitronensaft geben. Jasmintee als Alternativ zum Öl probieren für neuen Geschmack.
    • 💡 Ziehzeit kann entscheidend sein. Länger heißt mehr Aroma. Aber 12 Stunden ist nicht zwingend notwendig. Kürzer zieht weniger gut, wird auch nicht so knackig. Zimmertemperatur ist ideal. Salatschüssel aus Glas könnte die Aromen beeinflussen. Metall manchmal unangenehm. Experimentiere mit Porzellan.
    • 💡 Minze bringt Frische. Aber nicht jeder mag es. Alternativ frischer Koriander oder Basilikum macht auch was her. Das Verhältnis ändert den Eindruck. Frühlingszwiebeln sind milder als normale Zwiebeln. Zu viele können überhand nehmen. Eine gute Balance finden für den richtigen Biss.
    • 💡 Apfel und Cranberries erst kurz vorm Servieren unterheben. Frische bleibt erhalten. Die Textur ist das Ziel. Glänzend und knackig alles vermengen. Ein bisschen Obstsaft in die Marinade - entweder Apfel oder Orange. Das kann den Geschmack intensivieren.

    Häufige Fragen

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