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Rustikale Dattel-Muffins

Rustikale Dattel-Muffins

Von Marlena

Saftige Muffins mit Dattelstücken und knusprigem Streusel, ohne Nüsse und Laktose. Warme Gewürznoten dank Zimt ergänzen die Süße der Datteln. Geeignet für Vegetarier. Zubereitung mit klassischen Methoden und kleinen Variationen für Textur und Aroma.
Vorbereitung: 40 min
Kochzeit: 28 min
Gesamt:
Portionen: 12 Stück
#Desserts #Backen #Vegan
Datteln in Backwaren sind eine unterschätzte Süße, die mehr kann als bloß Zucker. Ich habe Muffins mit Datteln gemacht, die nicht nur saftig sind, sondern durch den Streusel eine tolle Struktur bekommen. Das Zusammenspiel aus weichgekochten Datteln und knackigen Haferflocken musste ich lange studieren – jeder Schritt beeinflusst Ergebnis und Haltbarkeit. Wichtig: Datteln nicht einfach so im Teig verstreuen, sondern vorbereiten. Die leichte Würze von Zimt, manchmal Kardamom, rundet das Ganze ab und gibt den Muffins Charakter. Veganer können Butter durch Margarine ersetzen, ich selbst tausche ab, je nach Lust. Geschmeidiger Muffinteig – nicht zu fest rühren – bringt trotz weniger Zucker genau die Balance von süß und herzhaft. Mein Erfahrungswert: Auf die Textur achten, nicht auf minutengenaues Backen, das ist die Kunst.

Zutaten

Datteln

  • 220 ml Wasser
  • 150 g entkernte, grob gehackte Datteln
  • 1,5 ml Natron
  • 50 g vegane Butter, in kleinen Stücken
  • 5 ml Zimt gemahlen
  • Streusel

    • 50 g brauner Zucker
    • 50 g vegane Butter, weich
    • 40 g zarte Haferflocken
    • 30 g Dinkelmehl
    • 1 Prise Salz
    • Muffinteig

      • 130 g Dinkelmehl
      • 1,5 ml Backpulver
      • 2,0 ml Meersalz
      • 1 Ei, Größe M
      • 140 g Rohrzucker
      • 40 g feine Haferflocken
      • 30 ml Pflanzenöl (statt Butter)
      • 50 g grob gehackte Datteln

Über die Zutaten

Gewichtsanpassungen machen den Unterschied bei Muffins, außerdem Mehltyp. Dinkel sorgt für besseren Geschmack, schmeckt leichter als Weizen. Statt Butter kann man gut vegane Alternative nehmen, wenn gewünscht. Wichtig ist, dass sie weich ist, damit sich alles verbindet. Beim Zucker habe ich braunen Rohrzucker genommen, der behält leicht malzigen Geschmack, statt nur weißer Zucker. Haferflocken verwendet man für bessere Krume, nicht zu grob, am besten zart oder fein. Datteln müssen frisch sein, gerne leicht feucht, trockenere Sorten benötigen weiches Kochen im Wasser. Gewürze je nach Geschmack, Zimt ist Klassiker, aber Kardamom oder Muskat kann Austausch sein. Streusel leicht zu machen, exakter Zuckeranteil gibt Röstaromen, die knuspern. Kleine Prise Salz im Teig intensiviert den Geschmack spürbar, nicht weglassen. Ei sorgt für Bindung, kann durch Leinsamen-Ei ersetzt werden, wenn vegan gewünscht.

Zubereitung

Vorbereitung

  1. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Wichtiger Schritt, sonst klebt es oder die Muffins zerfallen beim Herausnehmen.
  2. Dattelkompott

    1. Wasser mit der Hälfte der Datteln, Natron und Zimt in einen kleinen Topf geben. Auf mittlerer Hitze zum Köcheln bringen. Schnelles Aufblubbern, hört man es plätschern, dann öfter rühren, Datteln lösen sich langsam auf, etwa 7-9 Minuten. Nicht zu lange kochen lassen, sonst wird es zu flüssig.
    2. Vom Herd nehmen, Butter einrühren, dadurch wird es samtiger. Mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, bis sämiger Brei entsteht – die Textur zählt, nicht komplett glatt. Etwas abkühlen lassen, dann zur Seite stellen.
    3. Streusel

      1. Braunen Zucker, weiche Butter, Haferflocken, Dinkelmehl und Prise Salz in einer Schüssel mit Fingerspitzen vermengen, bis Klümpchen entstehen; nicht zu stark kneten, damit der Streusel schön locker bleibt. Streusel beiseite.
      2. Muffinteig

        1. Mehl, Haferflocken, Backpulver und Salz grob vermischen. In einer zweiten Schüssel Ei und Rohrzucker schaumig schlagen, mindestens 2-3 Minuten mit Handrührer oder Schneebesen – wichtig für luftige Struktur.
        2. Pflanzenöl langsam unterrühren. Jetzt abwechselnd die Mehlmischung und das Dattelkompott hinzugeben, behutsam vermischen, bis Teig gerade homogen ist. Nicht zu viel rühren, sonst zäh. Restliche Datteln unterheben, für kleine fruchtige Stückchen, die beim Backen auffallen.
        3. Teig in die Förmchen füllen, etwa bis 2/3 voll. Dann großzügig Streusel oben drauf verteilen – nicht sparen, Höhe und Knusper geben Charakter.
        4. Backen

          1. Im Ofen 25-30 Minuten backen. Wichtig: Stäbchenprobe machen, wenn beim Einstechen kein Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig. Streusel sollten goldbraun und knusprig sein, das sieht man am Rand. Wenn zu dunkel, Ofen Temperatur um 10 °C reduzieren beim nächsten Mal.
          2. Nach dem Backen 10 Minuten in der Form ruhen lassen – direkt heiß aus der Form nehmen kann Muffin zerreißen. Dann auf ein Gitter setzen, um Unterseite vor Feuchtigkeit zu schützen.
          3. Abkühlen lassen, ideal sind mindestens 30 Minuten, die Datteln festigen sich und der Geschmack entfaltet sich besser.
          4. Tipps und Tricks

            1. Vegane Butter und Pflanzenöl im Muffinteig sorgen für lockerere Krume und längere Frische. Klassische Butter macht es eher kompakt. Man kann auch Apfelmark statt Öl nutzen, dann sind sie etwas feuchter.
            2. Dattelkompott vorzubereiten spart Zeit, außerdem sorgt es für gleichmäßige Süße und feuchte Textur im Muffin. Achte darauf, dass Natron gut eingearbeitet wird, sonst werden sie etwas flach.
            3. Wenn der Teig zu dick wirkt, 10-20 ml Pflanzenmilch unterrühren, dabei nicht mehr.
            4. Falls du keinen Dinkel hast, normales Weizenmehl 405 oder 550 funktioniert. Dinkel macht den Geschmack etwas nussiger, Haferflocken stabilisieren die Textur.
            5. Muffins sind nach ein bis zwei Tagen noch besser. Luftdicht lagern, damit sie nicht austrocknen. Ab 4 Tagen lieber einfrieren oder in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufheben.
            6. Wenn Streusel zu schnell verbrennen, Alufolie locker über Muffinform legen,halbzeitig kontrollieren.
            7. Variationen: Statt Zimt im Dattelkompott kann man auch Kardamom oder gemahlene Nelken nehmen für winterlichen Touch.
            8. Achte auf Datteln: Medjool sind süßer, Deglet Nour etwas trockener – letzteres gern etwas länger köcheln, um weich zu werden.
            9. Restliche Datteln nicht im Kompott zu klein schneiden, sonst verschwinden sie völlig.
            10. Stäbchenprobe fundamental. Muffins dürfen goldbraun sein, aber kein Muffinteig soll am Teststäbchen kleben bleiben.
            11. Muffins in den ersten 10 Minuten nicht aus dem Ofen nehmen. Backofen nicht öffnen schont den Trieb.
            12. Wer es eilig hat, kann Streusel auch weglassen, dann aber Zucker im Teig um 10 g erhöhen, sonst fehlt Süße oben.
            13. Ich habe oft zu viel gerührt – Ergebnis waren zähe Muffins. Deswegen immer lieber kurz und locker vermischen.
            14. Haferflocken zum Schluss unterheben gibt angenehme Textur, ohne Muffins zu beschweren.
            15. Vegane Variante ok, aber Ei sorgt für bessere Bindung. Alternativ Apfelmus oder Leinsamen-Ei testen.
            16. Wenn Datteln zu hart sind, vor Kochen in warmem Wasser 10 Minuten einweichen, erleichtert Pürieren.
            17. Backform mit Silikonförmchen verhindert Kleben, wenn Papier da ist, auch tut es ein kleiner Tropfen Öl oder Butter unten.
            18. Luftdicht verpackt halten sie sich besser, sonst wird der Streusel schnell weich.
            19. Nach dem Backen nicht sofort Schüssel oder Hände waschen, Dattelduft bleibt lange haften.
            20. Die Mischung aus süß und zimtig ergibt ein warmes Aroma, das besonders mit frischem Kaffee gut harmoniert.

Zubereitungstipps

Wasser, Datteln und Natron zusammen kochen nicht übersehen. Das Natron macht die Datteln mürber und hilft beim Aufgehen. Ständiges Rühren verhindert Anbrennen und klumpiges Ergebnis. Datteln anschließend zerdrücken, grob reicht, man will noch kleine Stückchen schmecken. Streusel mit kalten Händen mischen, alles zusammen soll flockig bleiben, sonst wird es matschig. Muffinteig erst Ei und Zucker schaumig schlagen, so kommt Luft rein, Ergebnis locker und luftig. Trockenmischung nach und nach einrühren, nicht alles auf einmal, sonst klumpt es. Schließlich das Dattelmus abwechselnd zugeben, langsam aber nicht zu zäh rühren. Restliche Datteln untersieben, verteilen sich beim Backen schön. Teig portionsweise in die Form, streusel draufgeben, aber nicht zu dick, sonst fällt alles ab. Backen bis goldbraun, regelmäßige Kontrolle bei Ofenfleck. Stäbchenprobe nicht vergessen, sonst bekommt man matschigen Teig. Kurz auskühlen, dann aus Form nehmen. Muffins auf Gitter zum Auskühlen legen, sonst schwitzt der Boden. So bewahrt man die Kruste außen und Feuchtigkeit innen. Lagern gut abgedeckt, nicht direkt im Kühlschrank aufbewahren, trocknet aus.

Küchentipps

  • 💡 Achte darauf, die Datteln nicht zu klein zu schneiden. Sie sollen beim Backen sichtbar bleiben. Grob gehackt sorgt für Biss und Geschmack. Zu kleine Stücke verschwinden.
  • 💡 Wenn du keinen Dinkel hast, nimm Weizenmehl. 405 oder 550 eignen sich gut. Der Geschmack ist zwar etwas anders, aber das Backergebnis bleibt ähnlich. Dinkel gibt’s nicht überall.
  • 💡 Streusel vorbereiten? Einsatz von kalter Butter ist wichtig. Damit bleiben sie knusprig. Butter vorher weich machen, hilft beim Vermengen. Fingerspitzen fühlen, nicht zu fest kneten.
  • 💡 Falls die Datteln zu hart sind, weiche sie vorher in warmem Wasser ein. 10 Minuten reichen. So lassen sie sich leichter pürieren und machen alles geschmeidiger.
  • 💡 Das Backen kontrollieren ist unerlässlich. Wenn du die Muffins in den ersten 10 Minuten öffnest, verlieren sie ihre Luftigkeit. Stäbchenprobe erst gegen Ende machen.

Häufige Fragen

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