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Samosas ohne Frittieren

Samosas ohne Frittieren

Von Marlena

Vegetarische, vegane Samosas ohne Frittüre, mit Russet-Kartoffeln und Spinat. Würzig, mit Zimt statt Piment, und Kichererbsen für mehr Struktur. Tortillas ersetzen Teigblätter. Gebraten in wenig Öl, dadurch leichter, aber knusprig. Dazu eine fruchtige Mango-Minze-Sauce. Simpel, aber raffiniert. Perfekt, wenn man frittieren vermeiden will. Aromen abgestimmt; Textur nicht matschig, sondern bissfest. Neue Drehung: Spinat statt Zucchini, Kichererbsen statt Erbsen. 5 min mehr Garzeit für bessere Bindung.
Vorbereitung: 35 min
Kochzeit: 40 min
Gesamt:
Portionen: 16 Portionen
#Indische Küche #Vegetarisch #Vegan #Gesunde Snacks
Aus meiner Erfahrung leidet die klassische Samosa oft unter Fettigkeit oder zu weichem Teig – hier das Gegenmittel: keine Fritteuse, aber trotzdem knusprig. Statt typische Samoasteigblätter schmiere ich Weizentortillas rein. Das funktioniert hervorragend, besonders wenn man die Ränder gut fixiert und Füllung nicht zu feucht macht. Die Kombination aus Kartoffeln mit Spinat und Kichererbsen sorgt für mehr Substanz und weniger Brei. Würze mit Zimt statt Koriander und Piment gibt mehr Tiefe, mit leichter Schärfe durch Chiliflocken. Für die Sauce verlasse ich mich auf Mango-Chutney, dann noch frische Minze rein – bringt Frische und peppt auf.

Zutaten

  • 2 große Russet-Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 1 Handvoll frischer Spinat, grob gehackt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 40 ml Pflanzenöl, plus mehr zum Anbraten
  • 15 ml Currypulver
  • 5 ml gemahlener Zimt
  • 2,5 ml Chiliflocken
  • 200 ml Wasser
  • 120 g vorgekochte Kichererbsen, abgetropft
  • 10 g frischer Koriander, gehackt
  • 8 Weizentortillas, 20 cm Durchmesser, halbiert
  • Sauce

    • 90 ml Mango-Chutney
    • 20 ml Wasser
    • 40 ml Limettensaft
    • Frische Minze, fein gehackt
    • Chilisauce, nach Geschmack

    Über die Zutaten

    Die Wahl der Kartoffelsorte wichtig: Russet oder mehligere Sorten geben besseren Biss. Spinat liefert eine erdige Note und ersetzt Zucchini – leichter und weniger Wasser. Statt Erbsen haben sich Kichererbsen bewährt, sie halten die Füllung kompakter und proteinreicher. Haben Sie keine Tortillas, normalen Wrapteig nehmen. Gewürze passen Sie nach Belieben an; Zimt gibt weniger typische Curry-Note, sondern Wärme. Frische Kräuter immer zuletzt zugeben, sonst verlieren sie Aroma. Gemahlene Koriandersamen können einen Teil Zimt ersetzen, falls nicht vorhanden.

    Zubereitung

  • 1. Kartoffeln würfeln, Zwiebel und Knoblauch hacken, Spinat zerkleinern. Wichtig: Kartoffeln gut trocken tupfen, damit sie beim anbraten nicht kleben. Öl in große, beschichtete Pfanne geben. Mittel-hoch erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin 5 Minuten glasig anschwitzen. Kartoffeln dazu. Nach 2 Minuten Spinat zugeben, alles mit Currypulver, Zimt und Chiliflocken bestreuen. Kurz rühren, bis Gewürze duften, etwa 40 Sekunden. Wasser angießen. Deckel drauf. Köcheln lassen, bis Wasser fast weg und Kartoffeln weich. Geduld, sonst matscht alles.
  • 2. Mit Holzlöffel 2/3 Gemüse grob zerdrücken - soll Textur behalten, nicht breiig. Kichererbsen unterheben, frischen Koriander dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mischung muss warm, aber nicht zu feucht sein; sonst matscht die Füllung. 15 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden und Feuchtigkeit reduziert.
  • 3. Arbeitstisch sauber halten. Tortillas halbieren. Pro Tortillahälfte ca. 50 ml Füllung genau in die Mitte setzen. Wichtig: Füllung fest, nicht labil einfüllen, sonst bricht beim Falten alles auseinander. Seiten der Tortilla leicht einschlagen, aber offene Spitze nicht komplett verschließen - damit Dampf entweichen und die Hülle schön knusprig wird.
  • 4. Pfanne reinigen, mittel erwärmen. Wenig Öl dünn ausstreichen. Samosas in der Pfanne 3–4 Minuten pro Seite goldbraun braten. Offen bleiben für Dampfentweichung, sonst wird die Hülle zäh. Alle Seiten gleichmäßig rösten, dabei Wenden nicht vergessen. Wenn zu dunkle Stellen entstehen, Hitze reduzieren. Auf Küchenpapier legen, kurz abtropfen.
  • 5. Sauce: Mango-Chutney, Wasser, Limettensaft und gehackte Minze mischen. Minze frischer als Koriander – gibt Frischekick. Nach Belieben scharfe Sauce einrühren. Abgeschmeckt sollte es sein, leicht süß-säuerlich, frisch. 10 Minuten ziehen lassen vor dem Servieren für mehr Aroma.
  • 6. Warm servieren. Tipp: Falls Füllung zu feucht oder zu trocken wird, angepasst würzen oder mit Semmelbröseln nachbessern. Beim Braten nicht zu viel Öl verwenden - sonst werden Samosas fettig, nicht knusprig. Geduld beim Braten: erst leichte Bräune, dann wenden. Wichtig: Samosas nicht zu voll packen, sonst reißen sie auf.
  • Zubereitungstipps

    Beim Anbraten auf Fenster achten: Kartoffeln sollten Farbe nehmen, nicht nur weich werden. Das Rühren muss zuerst vorsichtig sein, später festeres Zerdrücken. Die Ruhezeit erlaubt es, dass Flüssigkeit auskondensiert, sonst wird alles schwer zu falten. Tortillastücke sollten fein aber nicht trocken sein, sonst brechen sie. Drehen beim Braten mit Pfannenwender, nicht mit Gabel – macht die Kruste kaputt. Wenig Öl reicht; zu viel macht alles fettig. Sauce abschmecken nicht vergessen: Mango-Chutney variiert - Säure und Süße unbedingt balancieren. Für schnelle Variante kann man Sauce weglassen, aber es lohnt sich nicht.

    Küchentipps

    • 💡 Verwende für die Füllung frischen Spinat und Kichererbsen. Diese sorgen für Stabilität. Wichtig ist, die Füllung gut abkühlen zu lassen. So bleibt die Masse stabil.
    • 💡 Die Tortillas müssen unbedingt leicht anschwellen. Zu viel Füllung kann sie zerreißen. Halte einen Löffel bereit. Mit diesem die Füllung balanciert in die Mitte setzen.
    • 💡 Frittieren ist nicht nötig. Braune Farbe ist wichtig. Deshalb: weniger Öl verwenden. Auf leichter Bräunung achten, sodass sie knackig werden. Bei zu hoher Hitze riskierst du schwarze Stellen.
    • 💡 Die Mango-Minze-Sauce bringt Frische. Aber, variiere die Süße nach Lust und Laune. Das Chutney könnte saurer sein. Gut vermischen und 10 Minuten ziehen lassen – für intensiveren Geschmack.
    • 💡 Wenn die Samosas zäh werden, eine Idee: Pfanne gut belüften. Öffnen beim Braten ist wichtig. So entsteht die typische Knusprigkeit, nicht das Gummiartige.

    Häufige Fragen

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