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Samtige Zwiebelsuppe mit Rosmarin-Croûtons

Samtige Zwiebelsuppe mit Rosmarin-Croûtons

Von Marlena

Zwiebelsuppe mit karamellisierten Zwiebeln, verfeinert mit Rosmarin und Thymian. Statt Brandy ein Schuss Apfelwein für fruchtige Note. Croûtons aus Sauerteigbrot, belegt mit einem Mix aus Cheddar und Gruyère, überbacken bis goldbraun. Sämige Konsistenz durch Hafercreme anstelle Milch, für mehr Tiefe und Milde. Ideal als Vorspeise für 4 bis 6 Portionen, mit einfachem Prozess und Tipps für echte Aromenentwicklung. Dauer etwa 65 Minuten inklusive Garzeit.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 40 min
Gesamt:
Portionen: 4 bis 6 Portionen
#Suppe #Vorspeise #vegetarisch #cremig
In der Kunst der Zwiebelsuppe zählt Geduld weit mehr als exotische Zutaten. Staubig braune Zwiebeln riechen erst etwas komisch, doch wenn sie richtig karamellisieren, steckt da Wärme, Süße, eine beinahe rauchige Tiefe drin. Mein Wechsel von Brandy auf Apfelwein schmeckt frischer, runder, nicht so alkoholisch dominant. Hafercreme macht die Suppe samtiger, ohne den molkigen Beigeschmack der Milch. Ich bestreue dazu Sauerteigbrot mit Cheddar und Gruyère, überbacke die Croûtons unter dem Grill, bis sie knusprig und würzig sind – Traum.

Zutaten

  • 1,5 kg (6 Tassen) gelbe Zwiebeln, fein gehobelt
  • 40 ml (2,5 EL) Butter
  • 20 ml (1,5 EL) Apfelwein (ersetzt Brandy)
  • 15 ml (1 EL) Weizenmehl
  • 1 l (4 Tassen) Gemüsebrühe (statt Hühnerbrühe)
  • 200 ml (¾ Tasse) Hafercreme (statt Milch)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 4 dicke Scheiben Sauerteigbrot, leicht angeröstet
  • 200 ml (¾ Tasse) geriebener Cheddar
  • 50 ml (¼ Tasse) geriebener Gruyère
  • frische Rosmarinzweige für Croûtons
  • Über die Zutaten

    Die Zwiebeln möglichst gleichmäßig schneiden – zu dick lassen sie beim Karamellisieren zu viel Struktur, zu dünn zerfallen sie. Butter immer zuerst Geschmacksträger, ersetzt das Öl, gibt Aroma. Apfelwein bringt Fruchtigkeit, lässt man weg, braucht man Thymian oder Rosmarin als Ersatz für Tiefe. Gemüsebrühe ist universeller und macht das Ganze vegetarisch. Hafercreme ist eine raffinierte Abwandlung statt Milch; sie dickt leicht ein und gibt mehr Körper. Im Käsemix gewinnt man mit Gruyère, der schmilzt besser und bringt nussige Nuancen zum Cheddar. Sauerteigbrot hält Feuchtigkeit besser aus als Weißbrot, wird nicht matschig. Wenn’s schnell gehen soll, zackig vorgrillen, aber das nimmt etwas vom Geschmack weg.

    Zubereitung

  • Zwiebeln in Stücke schneiden, nicht zu fein, für Struktur. Butter in großer Pfanne mittlere Hitze, Zwiebeln rein, geduldig! Unbedingt geduldig, rühren, bis glasig, 8 bis 12 Minuten. Dann die Hitze erhöhen; der Zucker der Zwiebeln will karamellisieren, dabei nicht umrühren zu wild – sie müssen Farbe kriegen, goldbraun bis dunkelbraun, das dauert ca. weitere 10 Minuten. Du erkennst es am Duft, süßlich, nussig, und am leichten Knacken beim Anbraten im Topf.
  • Mit Apfelwein ablöschen – sachte. Nicht gleich zu viel, nach und nach. Flüssigkeit sollte fast verschwinden, nicht zu nass; das wird wichtig für Konsistenz.
  • Mehl drübersieben, verteilt sich besser, kurz mitrösten, etwa eine Minute, nicht mehr, sonst Bitterkeit. Sofort Gemüsebrühe einrühren, zunächst Klümpchen mit Schneebesen ausbessern. Aufkochen, dann klein feuern, zugedeckt 18-20 Minuten ziehen lassen. Wassertest nicht brauchen, lieber Geschmacksprobe: Intensiv, konzentriert, nicht fad, leicht süßlich.
  • Hafercreme unterrühren, noch 5 Minuten ohne Deckel simmern lassen, so cremiger und vollmundiger Geschmack. Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer danebensetzen, abschmecken.
  • Ofen auf Grill vorheizen, Rost ganz oben.
  • Brotscheiben auf Backblech legen, Rosmarin zupfen und drüber streuen. Käsemischung aus Cheddar und Gruyère auf den Brotscheiben verteilen. Käse sollte nicht zu dick, sonst bleibt Käse roh, lieber dünner Schicht, Farbe muss goldgelb mit Spots bekommen, das dauert 4-5 Minuten, aufpassen, dass es nicht verbrennt. Duft ist irre, fast wie Fondue!
  • Suppe in Schalen verteilen, Croûtons darauf oder getrennt servieren, je nach Laune. Heiß ist sie am besten. Kleiner Trick: Ein leichter Spritzer Apfelessig kurz vor dem Servieren setzt Geschmack frei, nicht zu viel, sonst sauer. Oder frischer Thymian als Garnitur. Fehler: Zu kurzer Karamellisierungsprozess macht die Suppe langweilig, zu lang verbrennt. Zwiebeln müssen glänzend, weich, aber nicht braun-schwarz sein.
  • Alternative zum Mehl ist Speisestärke mit kaltem Wasser angerührt, um Gluten zu vermeiden, aber die Suppe wird dann weniger sämig. Für Vegetarier Brühe unbedingt pflanzlich verwenden. Wenn keine Hafercreme da, 200 ml Sahne oder Vollmilch, aber dann weniger mosern beim Geschmack.
  • Wenn der Brandy vergessen wurde, einfach ein bisschen getrockneten Thymian beim Kochen zugeben. Macht Würze. Während des Karamellisierens ruhig mal den Deckel schräg auflegen – nicht ganz zu, so verdampft das Wasser schneller, intensiver Geschmack.
  • Wer es rustikaler mag, grob gehackte Zwiebeln in den letzten 5 Minuten mitgaren – gibt schöne Bissfestigkeit.
  • Mein Tipp: Nicht sofort salzen am Anfang der Zwiebelschritte. Salz zieht Wasser, Zwiebeln dämpfen nur, statt zu karamellisieren. Lieber am Ende abschmecken.
  • Zubereitungstipps

    Karamellisieren ist der Schlüssel, keine Eile, der Geruch verrät den nächsten Schritt. Umrühren, aber nicht zu häufig; zu viel Bewegung kühlt die Pfanne ab. Beim Ablöschen mit Apfelwein konzentrieren, damit die Flüssigkeit nahezu verdampft – sonst dünnt die Suppe später aus. Das Mehl muss kurz vor dem Flüssigkeitszugabe mit der Butter warm werden, sonst schmeckt es mehlig. Beim Brotzubereiten auf dünne Käseschichten achten, dicke bleiben roh oder tropfen Fett. Die Temperatur des Grills sollte sehr hoch sein, um das schnelle Überbacken zu garantieren. Suppe abschmecken ganz am Schluss – Salz bringt alles zusammen, zu früh zugeben verhindert Karamellisierung. Bewährter Trick: Suppenkelle leicht schräg neigen beim Servieren, Kroûtons drauflegen, die Suppe nicht zu heiß servieren, sonst sind Zunge und Gaumen taub vorschnell.

    Küchentipps

    • 💡 Die Zwiebeln sollten gleichmäßig geschnitten werden. Zu dick sorgt für Struktur, zu dünn zerfallen sie. Karamellisieren braucht Zeit; der süß-nussige Duft ist der Hinweis.
    • 💡 Butter zuerst in die Pfanne. Sie gibt Aroma. Und wie man Zwiebeln richtig karamellisiert? Geduld ist gefragt. Zwiebeln sanft rühren, die Hitze hochdrehen, aber nicht zu wild. Aroma kommt dann.
    • 💡 Ablöschen mit Apfelwein muss sachte geschehen. Erst wenig, dann nach und nach. Sonst wird die Suppe zu flüssig. Mehl unbedingt vor Flüssigkeit in die Pfanne geben. Mustern für dicke Konsistenz.
    • 💡 Mit frischem Thymian garnieren bringt mehr Tiefe. Croûtons gut beobachten beim Überbacken, wenn der Käse geschmolzen ist und goldene Stellen hat, ist es perfekt.
    • 💡 Wenn keine Hafercreme da ist, kann man auch Sahne verwenden. Aber reduzieren Sie die Menge, für ein weniger intensiv-würziges Erlebnis. Die Struktur wird zwar weniger sämig.

    Häufige Fragen

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