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Schnelle braune Sauce neu

Schnelle braune Sauce neu

Von Marlena

Braune Sauce, rasch zubereitet mit einer Kombination aus angebratenen Schalotten und Knoblauch in Gänseschmalz, anstelle von Butter für mehr Tiefe. Die Basis bilden Rinder- und Gemüsebrühe, ersetzt die Hühnerbrühe durch Gemüsebrühe für mildere Würze. Vollkornmehl sorgt für nussigen Geschmack und Stabilität. Die Zubereitung erfolgt bei mittelhoher Hitze, bis die Sauce sichtbar eindickt und glänzt. Ohne Eier, Nüsse und lactosefrei. Passt zu gebratenem Geflügel, Steak oder auch veganen Gericht-Varianten.
Vorbereitung: 15 min
Kochzeit: 20 min
Gesamt: 35 min
Portionen: 4 Portionen
#Sauce #schnell #vegan möglich #Kochen #französisch
Schau, braune Sauce ist kein Hexenwerk, wenn man ein paar einfache Regeln kennt und das richtige Vorgehen an den Tag legt. Angebratene Schalotten, nicht Zwiebeln, geben eine andere Süße – ich habe es mit weißer Zwiebel probiert, wirkte flacher. Gänseschmalz sorgt für Geschmackstiefe und ersetzt Butter, die hier leicht ins Fetthaltige gehen kann. Gemüsebrühe statt Hühnerbrühe gibt eine mildere Basis, fällt aber kaum auf, gerade wenn man eine kräftige Rinderbrühe dagegenstellt. Vollkornmehl statt normalem Weizenmehl bringt eine angenehme Nussigkeit, wird schneller braun und sorgt so für die Farbe. Wenn du die Konsistenz im Blick behältst, klappt das mit der Bindung immer. Wichtig: nicht einfach Zeit abwarten – die Sauce zeigt dir, wann sie fertig ist durch Farbe und Glanz.

Zutaten

  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 25 ml Gänseschmalz oder Pflanzenöl
  • 1 Dose 280 ml Rinderbrühe konzentriert
  • 1 Dose 280 ml Gemüsebrühe konzentriert
  • 40 g Vollkornmehl, leicht geröstet
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack
  • Über die Zutaten

    Die Schalotte ist milder als normale Zwiebel, ideal für diese Sauce. Knoblauch gebe ich klein und fein, sonst kann er schnell zu dominant werden. Gänseschmalz ist mein Geheimtipp, es kann durch Pflanzenöl ersetzt werden, wenn du es leichter möchtest oder eine vegane Variante bevorzugst. Rinderbrühe bietet die Basis, Gemüsebrühe als Ersatz für Hühnerbrühe bringt Variabilität. Das Vollkornmehl unbedingt leicht anrösten, vor Verwendung – das verbessert den Geschmack und verhindert diesen Mehligkeitseindruck. Durch das Rösten schrumpfen die Stärkekörner und lösen sich später besser auf. Salz und Pfeffer erst am Ende hinzufügen, da die Brühe oft schon durchaus Würze bringt.

    Zubereitung

  • Schalotten und Knoblauch im Gänseschmalz bei mittelhoher Temperatur anschwitzen. Nicht zu hell werden lassen, sonst wird die Sauce bitter. Sobald alles goldbraun riecht und die Schalotten glasig sind, weiter. Die Zwiebeln sollten sanft karamellisieren, knistern hören, leicht Farbe annehmen, nicht verbrennen.
  • Brühen dazugeben, mit kräftigem Schneebesen einrühren, bis sich alles verbindet. Hitze erhöhen bis das Ganze aufkocht, Bläschen an der Oberfläche, Dampf sichtbar.
  • Das geröstete Vollkornmehl in kleinen Portionen hinzufügen. Immer gut glattrühren, Klümpchen vermeiden. Auf kleiner Flamme simmern lassen, gelegentlich rühren. Beobachte die Sauce – sie verdickt je nach Temperatur. Die Farbe wird dunkler, fast bernsteinfarben, und die Konsistenz cremig-flüssig. Nach etwa 4 bis 6 Minuten sollte sie die richtige Bindung haben.
  • Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken. Vorsichtig dosieren, Brühen können schon salzig sein.
  • Wenn nötig, durch ein feines Sieb passieren, für eine samtige Textur. Manchmal bleibe ich dran, um die gröberen Stücke zu entfernen, ergibt eine feinere Sauce.
  • Sofort servieren oder leicht abkühlen lassen, cremig, glänzend über Fleisch oder Gemüse geben. Die Reste in geschlossenem Behälter im Kühlschrank aufbewahren, vor dem Servieren nochmal aufschäumen.
  • Bei Problem mit zu dicker Sauce, mit wenig Wasser oder Brühe verdünnen, sonst quillt das Mehl zu stark auf.
  • Zubereitungstipps

    Das Anrösten der Schalotten und des Knoblauchs braucht Geduld, nicht gleich hochschalten. Wenn die Hitze zu hoch ist, verbrennen sie, und die Sauce wird bitter. Ich höre auf das Knistern und schaue auf den Glanz der Zwiebeln – sie geben den ersten Hinweis. Brühe einrühren darf erst, wenn alles schön gebräunt ist, ansonsten wird die Sauce blass und schmeckt nach rohem Mehl. Das Mehl nach Portionen untermischen, besser zu langsam als zu schnell, um Klümpchen zu verhindern. Simmern statt kochen lassen; kocht man hoch, kann die Sauce breiig werden. Zum Passieren nutze ich oft ein feinmaschiges Sieb, um alles Samtigfe abzurunden. Und: Nach dem Servieren ein bisschen Ruhe geben, verbindet sich alles besser. Restlich aufbewahren, vor erneuter Benutzung kurz erhitzen und glattrühren.

    Küchentipps

    • 💡 Die Schalotte verleiht der Sauce eine milde Süße. Beim Anbraten immer wieder rühren. Leicht anschwitzen, bis sie goldbraun ist. Knoblauch klein hacken, sonst sticht der Geschmack weiter. Sicherstellen, dass die Hitze nicht zu hoch ist, um Bitterstoffe zu vermeiden. Ich höre das Knistern; das zeigt an, dass sie schön angebraten sind. Aroma ist entscheidend.
    • 💡 Rinder- und Gemüsebrühe kombinieren. Das gibt Tiefe. Gemüsebrühe ist eine gute Alternative zur Hühnerbrühe. Manchmal ist es nötig, eine kräftigere Brühe zu wählen, um den Geschmack zu verstärken, vor allem bei Geflügelgerichten. Ich achte darauf, dass es die richtige Balance bleibt. Gut umrühren bis alles vermischt ist.
    • 💡 Vollkornmehl leicht rösten. Verbessert den Geschmack und vermeidet die Mehligkeit. Diese Schritte sind wichtig. Das Mehl nach und nach einarbeiten. Immer gut glattrühren. Klumpen verhindern ist das A und O. Dann die Sauce sanft köcheln lassen. Die richtige Konsistenz ist nach 5 bis 7 Minuten da.
    • 💡 Sauce durch ein Sieb passieren. Mach es für die samtige Textur. Manchmal erwische ich kleine Stückchen, die da nicht hineingehören. Mit Geduld arbeiten, es macht einen Unterschied. Auch die Farbe wird dunkler, immer darauf achten. Am Ende mit Salz abschmecken; präzise dosieren.
    • 💡 Wenn Sauce zu dick ist, etwas Brühe oder Wasser hinzuzufügen. Gut umrühren. Es passiert oft, dass das Mehl quillt. Vorsicht, es kann schnell zu viel werden. Ich empfehle, immer etwas Flüssigkeit bereit zu haben. Vor allem, wenn die Sauce abgekühlt ist, muss man auf die Konsistenz achten.

    Häufige Fragen

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