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Schnelle Polenta mit Fontina und Kräutern

Schnelle Polenta mit Fontina und Kräutern

Von Marlena

Schnell gekochte Polenta mit Butter, zerdrücktem Knoblauch und Hühnerbrühe. Statt Fontina verwende ich halb Parmesan, halb Mozzarella, was das Ergebnis cremiger und intensiver macht. Gewürzt mit einem Hauch Muskat und frischem Rosmarin. Die Polenta braucht Aufmerksamkeit – ständiges Rühren vermeidet Klümpchen. Statt Knoblauchzehen gern auch Frühlingszwiebeln angebraten, gibt eine milde Süße. Perfekte Konsistenz erkennt man am sanften Ablösen vom Topfboden, nicht zu hart, noch nicht pampig. Kleiner Trick: Brühe portionsweise zugeben, wenn die Polenta zu dick wird. Gut dazu passen kräftig geschmorte italienische Würste, leicht säuerlicher Rotwein. Eine Handvoll gehackte Petersilie oben drauf – Frischekick.
Vorbereitung: 8 min
Kochzeit: 15 min
Gesamt: 23 min
Portionen: 6 Portionen
#Polenta #Schnellgerichte #Italienisch #Vegetarisch #Entdecken
Polenta ist überraschend wandelbar, das habe ich oft genug erlebt. Schnell zubereitet, gleich machbar als cremiger Eintopf oder fester Käseauflauf. Mittlerweile schwöre ich auf die Kombination von Parmesan mit Mozzarella. Entwickelt sich besser als der Fontina allein. Sie bringt das richtige Mundgefühl und lässt genug Raum für Kräuter und Gewürze. Immer dran denken: Rühren ist das A und O. Viele meinen, man könne Polenta einfach kochen lassen – damit ruinieren sie das Gericht. Richtig zubereitet – cremig, würzig, mit krossem Anbraten von Knoblauch – bringt Polenta Charakter und tiefe Wärme auf den Teller.

Zutaten

  • 3 kleine Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 25 ml Butter
  • 900 ml Hühnerbrühe
  • 150 g Instant-Polenta
  • 70 g geriebener Parmesan
  • 60 g gewürfelter Mozzarella
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 Zweig frischer Rosmarin, gehackt
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • etwas Petersilie zum Garnieren
  • Über die Zutaten

    Die Wahl der Brühe ist entscheidend, ich nehme meist Hühnerbrühe, aber Gemüsebrühe geht auch. Butter gibt den Geschmack und bindet den Knoblauch, ein Trick, den ich bei meinem ersten Versuch nicht kannte und später vermisste. Die Inspiration mit Mozzarella kommt aus der süditalienischen Küche, wo Käse häufig gemischt wird für bessere Elastizität. Knoblauch sollte nicht zu früh anbrennen, sonst wird’s bitter; das Timing muss man fühlen. Frischen Rosmarin vorher fein hacken und kurz mitrösten lässt die ätherischen Öle besser in die Polenta ziehen. Muskat sollte sparsam zum Einsatz kommen – ein Klassiker, den hier kaum jemand beachtet, aber der Runde macht. Frische Petersilie bringt Schärfe und Farbe, unbedingt frisch, niemals getrocknet.

    Zubereitung

  • Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Knoblauch hinzufügen und leicht aber nicht braun anschwitzen. Aromatische Hitze, Knoblauchgeruch steigt auf, das ist der Punkt.
  • Rosmarin zugeben, kurz mit anrösten. Zusammen bringt das Tiefe ohne zu dominieren.
  • Hühnerbrühe hineingießen, zum Kochen bringen. Blasenbildung zeigt: heiß genug.
  • Polenta in einem dünnen Strahl einrieseln lassen, gleichzeitig kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Die Polenta fängt schnell an zu quellen, wird dicker.
  • Hitze reduzieren, Polenta rund 12 Minuten sanft köcheln lassen. Immer wieder rühren, vor allem am Topfboden, damit nichts anklebt. Schau beim Rühren: Die Masse wird cremig und glänzend, das ist richtig.
  • Parmesan und Mozzarella einrühren. Die Hitze darf nicht hoch sein – Käse soll langsam schmelzen und nicht ausflocken. Falls die Polenta zu fest wird, nach und nach etwas heiße Brühe unterrühren, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.
  • Mit Muskat, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Fehler bei Salz kann den gesamten Geschmack ruinierten; lieber vorsichtig.
  • In Teller verteilen. Frische Petersilie drüberstreuen - sieht nicht nur gut aus, sondern bringt Frische.
  • Sofort servieren, die Polenta wird beim Stehen schnell fest und verliert die samtige Textur.
  • Zubereitungstipps

    Spürt beim Anbraten, wann der Knoblauch gerade anfängt zu duften – nicht braun werden lassen. Beim Einrühren der Polenta vergesst den Schneebesen nicht – Klümpchen sind der häufigste Fehler. Die Polenta muss sanft köcheln, manchmal sind 15 Minuten zu viel, manche Marken brauchen 10 oder 13 – immer die Konsistenz prüfen. Wenn Ihr zu früh Flüssigkeit hinzufügt, wird die Polenta zu dünn, zu spät wird klumpig und trocken. Käse darf nur langsam schmelzen; Hitze reduzieren ist Pflicht. Abschmecken vor dem Servieren – Salz und Muskat sind unterschätzt, oft fehlt eine der beiden Noten für Balance. Direkt auf den Tisch, warm servieren, damit die Textur bleibt. Reste einfach am nächsten Tag aufschäumen – geht auch in der Mikrowelle, nicht traurig werden.

    Küchentipps

    • 💡 Immer rühren während des Kochens. Anfänglich verliert sich Flüssigkeit. Dann wird die Masse dicker. Polenta darf nicht haften bleiben. Ansonsten Klumpen.
    • 💡 Beim Knoblauch achten. Er darf nicht bräunen. Sonst wird er bitter. Garprobe ist der Duft. Sobald duftet, ist der Zeitpunkt ideal. Rosmarin nach dem Knoblauch zugeben.
    • 💡 Gemüsebrühe anstelle von Hühnerbrühe ist möglich. Dabei den Geschmack etwas anpassen. Garnierungen sind wichtig. Petersilie frisch hacken, für mehr Farbe.
    • 💡 Käse langsam einarbeiten. Zu hohe Hitze zerstört die Textur. Käse sollte schmelzen – cremige Konsistenz ist Ziel hier. Prüfe während dem Rühren die Verbindung.
    • 💡 Falls die Polenta zu fest wird, Brühe schrittweise hinzufügen. Dabei ständig rühren. Konsistenz ist entscheidend: cremig, aber nicht flüssig.

    Häufige Fragen

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