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Schokoladenbällchen alt neu

Schokoladenbällchen alt neu

Von Marlena

Kleine Kugeln aus grob zerdrückten Cornflakes mit Kakao, Kokosraspeln und braunem Zucker. Butter wurde reduziert, Espresso ersetzt den Kaffee, und Mandeln für die Textur kommen dazu. Kein Ei, keine Milch; vegan und trotzdem reichhaltig. So entstehen trockene, knusprige Kugeln mit tiefschokoladigem Aroma. Schnell geformt, kühl gestellt, für die richtige Festigkeit. Statt reinem Kakaopulver nehme ich oft ungesüßtes Mahlkalziumfreies Kakao mit Vanille-Note, um mehr Tiefe zu bekommen. Die Dosierung etwas runtergesetzt, funktioniert besser mit braunem Zucker. Kokos für außen – aber auch geriebene Haselnüsse funktionieren, wenn kokossensible Gäste da sind. Spritzig, nicht zu süß, mit leicht herbem Nachgeschmack und toller Konsistenz. Auch perfekt fürs Mitnehmen, da nicht klebrig.
Vorbereitung: 12 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt: 12 min
Portionen: 20 Stück
#vegan #snack #einfach #schnell #knusprig
Ich habe viele Varianten von Schokoladenbällchen ausprobiert – und ja, manchmal ist weniger mehr, aber nicht immer. Die Kombination aus Cornflakes und Kokos macht das Ganze knackig; Mandeln bringen Tiefe. Man muss wissen, wie die Textur sein soll: nicht zu feucht, sonst kleben sie an allem, nicht zu trocken, sonst krümeln sie auseinander. Espresso statt Kaffee habe ich vor Jahren entdeckt – gibt mehr Power. Dazu brauner Zucker für die karamellige Note, das macht den Unterschied. Beim Formen Geduld, sonst sieht alles schnöde aus. Kühlung ist Pflicht, ohne geht gar nichts, aber der Geschmack verändert sich dabei deutlich. Ungebacken schmecken sie intensiv nach Kakao und haben ein zufriedenstellendes Knuspergefühl. Einfach, ohne Schnickschnack, und so schnell zubereitet, dass keiner meckert.

Zutaten

  • 180 ml brauner Zucker grob
  • 85 g Butter zimmerwarm
  • 400 ml Cornflakes grob zerdrückt
  • 100 ml Kokosraspeln frisch
  • 50 ml gemahlene Mandeln
  • 50 ml ungesüßtes Kakaopulver mit Vanillenote
  • 5 ml Vanilleextrakt natur
  • 25 ml starker Espresso abgekühlt
  • Kokosraspeln oder gehackte Haselnüsse zum Wälzen
  • Über die Zutaten

    Die Zutaten lassen sich leicht anpassen je nach Vorrat oder Vorlieben. Brauner Zucker bringt Feuchtigkeit und Geschmack; bei weißem Zucker wird’s trockener. Butter sollte weich, aber nicht schmelzend sein, sonst wird der Teig zu flüssig. Expresso ist besser als Kaffee durch seine Intensität, alternativ Schwarztee oder sogar kalt angesetzter Rooibos können genutzt werden. Kakaopulver mit Vanille-Aroma bringt mehr Tiefe, sonst schmecken die Kugeln schnell langweilig. Mandeln sorgen für Biss; wer Nüsse nicht verträgt, kann Haferflocken nehmen, aber die Konsistenz ändert sich deutlich. Kokosraspeln für innen und außen kann man austauschen gegen Sesam oder gehackte Haselnüsse, wenn Allergien bestehen. Cornflakes müssen grob zerkleinert sein, sonst zerfällt die Masse.

    Zubereitung

  • Butter und Zucker in einer Schüssel mit Holzlöffel cremig schlagen bis keine großen Butterklumpen mehr zu sehen sind. Nicht zu lange, sonst wird's zu weich.
  • Espresso und Vanille zügig untermischen – wichtig, damit die Masse nicht zu feucht wird. Lieber in kleinen Portionen und immer rühren.
  • Jetzt Kakao, Kokosraspeln und Mandeln zusammen in einer separaten Schüssel mischen, dann unterheben.
  • Zuletzt die Cornflakes hinzugeben und alles mit den Händen grob vermengen. Die Masse muss bindig sein, nicht zu klebrig, wenn sie leicht zusammengedrückt wird, darf sie nicht auseinanderfallen. Hier entscheidet die Konsistenz.
  • Aus der Mischung kleine Kugeln formen, ungefähr walnussgroß. Es hilft, die Hände vorher leicht anzufeuchten, sonst klebt's zu sehr.
  • Die Kugeln in Kokosraspeln oder alternativ in grob gehackten Haselnüssen wälzen, das gibt nicht nur Optik, sondern auch ein interessantes Crunch-Gefühl.
  • In einem geschlossenen Behälter mindestens 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. So werden sie fester, bindiger. Als Faustregel: Kühlen verändert die Textur von klebrig zu schnittfest, aber nicht trocken.
  • Kalt servieren, schmecken herrlich mit schwarzem Tee oder kräftigem Espresso. Raumtemperatur lässt sie weicher werden, zu warm macht sie matschig.
  • Tip: Wer keinen Espresso hat, kann auch stark aufgebrühten Schwarztee nehmen, für eine weniger bittere Note. Rum oder Amaretto passt auch, dann Flüssigkeitsmenge anpassen.
  • Kakaopulver nicht zu früh hinzufügen, sonst kann die Mischung trocken wirken. Immer mit Fettquelle kombinieren, sonst staubt es.
  • Wenn die Kugeln zu weich sind, kommen sie nochmal für 10 Minuten ins Gefrierfach, das ist ein schneller Trick.
  • Sollten die Kugeln trotz Kühlung zu krümelig bleiben, mehr Butter oder Flüssigkeit zugeben – lieber klein dosieren.
  • Meine erste Variante war zu süß und matschig, weil ich normalen Zucker und Kaffee verwendet habe – das braune Zucker-Espresso-Duo hat’s besser gemacht.
  • Cornflakes grob zerdrücken, nicht zu klein, lassen die Bällchen rustikal-säuselig knusprig, das finde ich besser als fertiges Müsli oder Haferflocken.
  • Falls keine Kokosraspeln zum Wälzen da sind, grob gehackte dunkle Schokolade einstreuen, das bringt eine schöne Herbe und Bruchstellen.
  • Achtung: Nicht zu warm lagern, die Butter schmilzt schnell, die Kugeln verlieren ihre Form und es entsteht unschöner Fettfilm.
  • Im Winter funktioniert es prima auch mit Zimt anstatt Vanille, gibt eine würzige Note und harmoniert toll mit Kakao und Mandeln.
  • Unbedingt Butterqualität beachten – kein Margarineersatz. Das merkt man sofort an der Textur und dem Geschmack.
  • Wer Lust auf Frische hat, kann Zesten von Bio-Orange mit in die Mischung geben; das hebt das Aroma und gibt etwas Spannung.
  • Die Kugeln müssen nicht gebacken werden; schneller geht’s kaum. Aber im Ofen bei 120 Grad 5 Minuten angetrocknet geben sie einen leichten Crunch.
  • Leichtes Anpressen beim Formen sorgt für bessere Bindung; unförmige Kügelchen neigen zur Krümeligkeit.
  • Ich nehme immer Kokosraspeln mit etwas Restfeuchte, so klebt die Hülle besser und ist nicht staubtrocken.
  • Wenn du es weniger süß magst, Zucker halbieren; aber dann mit Vanilleextrakt oder Zimt kräftiger würzen, sonst wird’s fade.
  • Für den besonderen Kick Mandeln vor Gebrauch kurz in der Pfanne anrösten. Gibt mehr Aroma und verhindert Feuchtigkeitseintrag.
  • Wer es cremiger mag, ersetzt die Butter zu 1/3 durch Kokosöl, gibt einen exotischen Geschmack und bessere Bindung bei warmen Temperaturen.
  • Unbedingt frisch zubereiten; über Nacht im Kühlschrank werden sie zu hart und verlieren das knusprige Innenleben.
  • Wenn sich Flüssigkeit absetzt, Masse erneut durchkneten oder vor dem Formen nochmal mit Butter nacharbeiten.
  • Zubereitungstipps

    Butter und Zucker nicht einfach bis zur Pulverisierung mixen – eher grob cremig rühren. Flüssigkeiten nach und nach dazugeben, damit sich die Masse gut verbindet ohne zu schwimmen. Pulverzutaten erst später einmischen, sonst wird alles trocken. Beim Hinzufügen der Cornflakes nicht zu oft umrühren, sonst zerdrückt man sie zu stark; sie sollen knackig bleiben. Die Konsistenz zwischendurch prüfen: klebt der Teig zu wenig, Butter nachgeben; zu weich, dann kühlt ihn kurz. Hände anfeuchten zum Formen, sonst wird’s klebrig und frisst Zeit. Wälzen in Kokosraspel braucht Geduld – besser mehrere Schichten machen, wenn die erste nicht hält. Kühlen ist der wichtigste Schritt; nicht überspringen. Reststücke lasse ich gern im Kühlschrank, sie werden mit der Zeit fester, verlieren aber nicht an Geschmack. Falls mehr Bindung benötigt wird, etwas mehr Butter oder ein EL Ahornsirup ergänzen. Kein Backen nötig, so bleibt die Textur erhalten.

    Küchentipps

    • 💡 Achten Sie auf die Butter. Weich, aber nicht geschmolzen. Das gibt die richtige Konsistenz. Auch der Zucker ist wichtig. Brauner Zucker hält Feuchtigkeit und bringt Geschmack.
    • 💡 Espresso statt Kaffee macht einen Unterschied. Gibt mehr Tiefe. Wer keinen Espresso hat, kann starken Schwarztee verwenden. Alternativ Rum oder Amaretto.
    • 💡 Cornflakes grob zerdrücken, die Kugeln bleiben rustikal. Nicht zu klein mahlen. Sie müssen knackig sein. Das macht die Struktur interessant.
    • 💡 Kugeln formen – Hände leicht anfeuchten. Verhindert das Kleben. Wälzen in Kokosraspeln oder Haselnüssen bringt Crunch. Eine zweite Schicht macht es besser.
    • 💡 Kühlen ist entscheidend. Das gibt die gewünschte Textur. Mindestens 20 Minuten im Kühlschrank lassen. Zu lange im Kühlschrank? Sie werden zu hart.

    Häufige Fragen

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