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Schweine-Rindspieße mit Kräutersalz

Schweine-Rindspieße mit Kräutersalz

Von Marlena

Zarte Schweine- und Rindfleischwürfel auf Spießen, gewürzt mit einem groben Kräutersalz aus Salbei, Oregano und grobem Meersalz. Gegrillt auf hoher Hitze, um außen Röstaromen zu erzeugen, innen saftig rosa zu bleiben. Perfekt für Grillabende, mit Holzkohle oder Gasgrill einsetzbar. Holzspieße vor dem Grillen wässern, damit sie nicht verbrennen. Das Zusammenspiel der Kräuter verändert sich während des Grillvorgangs, rauchiger, intensiver Duft. Würzen unmittelbar vor dem Grillen, sonst zieht das Salz zu viel Flüssigkeit. Möglich und ratsam, mit Olivenöl zu bepinseln um Austrocknen zu vermeiden.
Vorbereitung: 22 min
Kochzeit: 10 min
Gesamt: 32 min
Portionen: 4 Portionen
#Grillen #Fleisch #Sommer #Einfach
Rind und Schwein zusammen gegrillt – das war mein erster Ansatz mit aromatischem Kräutersalz. Durch grobes Meersalz, Salbei und Oregano bekommt das Ganze Struktur und viel Charakter. Schnelle Zubereitung, kaum Zutaten, aber viel handwerkliches Augenmerk. Auch wenn die Zeitangaben knapp wirken – die visuelle Beobachtung ist entscheidend, bis die äußere Kruste knusprig und der Kern zart rosa bleibt. Rost und Geräusch beim Grillen erzählen dir, wann’s Zeit für den Dreh ist. Holzspieße vorher einzulegen, ist keine Spielerei, sondern verhindert Flammeninferno. Die Mischung aus Schwein und Rind sorgt für Abwechslung, und wer sich auf diese Basis einlässt, merkt schnell, dass die Kombination an Grillaromen mehr hergibt, als man denkt. Mein kleiner Twist, Salbei statt Rosmarin und Oregano statt Thymian, hat dem Ganzen noch etwas mediterranen Drive gegeben. Fleisch unbedingt in gleich große Würfel schneiden, sonst garen die Spieße unterschiedlich durch. Dieses Prinzip erspart lange Diskussionen am Tisch, wenn eine Seite schon trocken und die andere noch roh ist. Ganz spannend ist auch, mit welchem Geräusch das Fleisch brät – das ist mein Signal, dass die Hitze optimal ist. Wer den Grill schnell ausmacht, verpasst die freigesetzten Aromen. Und: Würzen nach dem Aufspießen – erfahrungsgemäß verliert das Fleisch sonst zu viel Feuchtigkeit.

Zutaten

Kräutersalz

  • 12 ml (2 1/2 TL) schwarze Pfefferkörner, grob zerstoßen
  • 6 ml (1 TL) getrockneter Salbei
  • 6 ml (1 TL) getrockneter Oregano
  • 75 ml (1/3 Tasse) grobes Meersalz
  • Spieße

    • 1 kleiner Schweinefilet (ca. 280 g), gewürfelt
    • 280 g Rinderfilet, in Würfel geschnitten
    • 4 Holzspieße, mindestens 45 Minuten in Wasser eingeweicht oder Metallspieße
    • etwas Olivenöl zum Bestreichen

Über die Zutaten

Die Kräutermischung lässt sich ganz einfach variieren – frische Kräuter im Sommer funktionieren ebenso, sollten dann fein gehackt sein. Meersalz sorgt für die nötige Körnigkeit und einen saubereren Geschmack als Tafelsalz. Schwarze Pfefferkörner grob gemahlen bringen Biss und Intensität, fertiges Pulversalz wäre zu fein und verliert Aroma. Für eine fleischärmere Alternative funktionieren Hähnchenbrustwürfel auch gut, die Grillzeit verkürzt sich aber etwas. Holzspieße in genug Wasser einlegen, sonst reden wir von verbrannten Stäbchen und verbranntem Aroma. Metallspieße müssen geölt sein, um das Ankleben zu vermeiden. Beim Zuschneiden auf gleichgroße Würfel achten, sonst verbrennen kleine oder bleiben große roh. Eingemischtes Olivenöl oder ein leichter Marinadenansatz sind okay, allerdings bleibt die Textur am besten pur. Wer nicht grillen kann oder will, kann die Spieße in Pfanne oder Küchenofen rösten, Hitze aber so scharf wie möglich halten, damit Röstaromen entstehen.

Zubereitung

Kräutersalz herstellen

  1. Zuerst Pfeffer mit den Kräutern in Mörser grob zerstoßen, nicht zu fein. Wichtig für die Textur und den Biss. Dann Meersalz dazugeben, alles locker vermischen, nicht pulverisieren. So behält es Knusprigkeit und verteilt sich beim Grillen besser. Beiseitestellen, damit die Aromen sich etwas verbinden. Ich habe mal experimentiert, zu früh gemischt, Salz zog zu viel Feuchtigkeit aus dem Fleisch während der Grillzeit.
  2. Spieße vorbereiten

    1. Holzspieße unbedingt ausreichend wässern, sonst rauchen sie und verbrennen. Metallspieße sind praktischer, aber erzeugen weniger Aroma. Fleisch in ähnlich große Würfel schneiden für gleichmäßiges Garen. Abwechselnd Schwein und Rind aufspießen — so gibt's optisch Spiel und geschmacklichen Wechsel. Wer weniger Work will, kann auch nur Schwein nehmen.
    2. Grill anheizen

      1. Grill auf hohe Hitze vorheizen, Grillrost mit Öl einpinseln, sonst bleibt Fleisch kleben. Hitzewallungen abwarten — wenn man die Hand knapp 5 Sekunden ohne Verbrennung darüberhalten kann, stimmt die Temperatur. Die intensiven Röstaromen geben den richtigen Kick.
      2. Würzen und Grillen

        1. Spieße kurz vor dem Rost großzügig, aber gleichmäßig mit Kräutersalz bestreuen. Nicht zu früh salzen — das Salz zieht sonst Wasser aus dem Fleisch. Wer will, kann die Spieße zwischendurch mit etwas Olivenöl bestreichen, hält sie saftig und verleiht Glanz. Dann 4–5 Minuten von jeder Seite grillen. Es soll deutlich brutzeln, Flammen dürfen ruhig auflodern, aber nicht verbrennen. Rosa bleibt am besten, wenn man nicht zu lange drauf lässt. Fingerprobe: Fest, aber noch etwas nachgiebig. Wenn man zu oft wendet, geht Saft verloren und Fleisch wird zäh.
        2. Servieren

          1. Vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen, damit sich Fleischsaft verteilt. Dazu passen gegrilltes Gemüse oder rustikales Baguette. Reste können kalt als Salatspieße durchgehen, besser nicht zu lange aufbewahren.
          2. Tipps und Tricks

            1. Wenn kein Mörser da ist, Pfeffer im Beutel mit Nudelholz zerklopfen; Kräuter lieber im Ganzen kaufen und selbst mahlen, gefriergetrocknete sind oft zu fein, verlieren Aroma. Statt Salbei und Oregano funktioniert auch Rosmarin plus Thymian gut, für jemanden, der es aromatisch-pikant mag. Meersalz kann durch Himalaya-Salz ersetzt werden, gibt minimale Geschmacks- und Optikänderung. In Eile: Außen Öl auftragen, dann Salz drauf – man bekommt auf jeden Fall Kruste. Denne, oft seht ihr, wie Profis beim Grillen nicht immer strikt auf Zeiten achten. Auge, Nase, Finger - die besten Werkzeuge.

Zubereitungstipps

Die Reihenfolge macht Sinn: Kräutersalz zuerst grob anrühren, damit sich die Aromen verbinden. Die Mörserarbeit darf ruhig sorgfältig sein, gewinnt die Mischung an Geschmack. Griffbereit halten, spätestens jetzt den Grill vorheizen, so spart man Zeit und Hitze geht nicht verloren. Das Einspießen ist simpel, aber grob solltet ihr darauf achten: fest, aber nicht zu gedrückt, sonst entweichen Säfte. Grillrost ölen unbedingt vorher, damit das Fleisch nicht kleben bleibt. Salzen erst nach dem Aufspießen, nie vorher. Beim Grillen 4-5 Minuten pro Seite, wenn sichtbar saftige Flecken auf der Oberseite erscheinen und die Kruste durch kleine Bläschen anfängt zu knistern, ist es Zeit zum Wenden. Nicht mehrmals wenden, sonst kracht die Kruste auseinander. Anschließend kurz ruhen lassen. Nasentest und Fingerdruck ergänzen die Zeitangabe. Richtig gemacht, bleibt das Fleisch saftig und aromatisch - das ist echtes Grillhandwerk, nicht bloß Zeitgeschrei.

Küchentipps

  • 💡 Kräutersalz selbst herstellen, Pfefferkörner grob zerstoßen. Textur wichtig. Darauf achten, nicht pulverisieren, bleibt knackig. Meersalz lässt Aromen intensiver wirken.
  • 💡 Holzspieße gut wässern, sonst verbrennen sie. Metallspieße sind praktisch, aber geschmacklich schwächer. Gleich große Würfel schneiden, sorgt für gleichmäßiges Garen. Abwechslungsreiche Mischung ist ansprechend.
  • 💡 Grillrost ölen, damit nichts kleben bleibt. Hitzewallungen beobachten. Wenn man 5 Sekunden Hand darüberhalten kann, ist es bereit. Intensive Röstaromen sind der Schlüssel.
  • 💡 Spieße vor dem Grillen würzen. Zu früh salzen zieht Wasser raus, das führt zu Trockenheit. Olivenöl hilft, macht glänzend und saftig. Nicht zu oft wenden.
  • 💡 Fingerprobe verwenden. Fleisch muss fest, aber nachgiebig sein. Nach dem Grillen 5 Minuten ruhen lassen. Das schließt die Säfte ein, verhindert trockene Stücke.

Häufige Fragen

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