Schweinefilet mit Tamarinde

Von Marlena
Zwei Schweinefilets marinieren in einer Mischung aus frisch gepresstem Orangensaft, sojasauce mit weniger Salz, und einer Tamarindenpaste, die überraschend Süße und Säure bringt. Das Fleisch wird dann zunächst sanft indirekt gegrillt und danach die Marinade im Topf reduziert, bis sie dick und aromatisch ist. Beigabe von Fenchelsamen und Limettensaft sorgt für eine frische, leicht würzige Note. Kohlenhydratquellen wie Brokkoli aus dem Wok runden die Mahlzeit gesund ab. Meist gelingt das Fleisch zartrosa mit einer zarten Kruste, wenn Thermometer und Geduld passen. Fehler wie zu heißes Grillen schnell verhindern. Zweifel mit Alufolie kaschieren.
Vorbereitung:
20 min
Kochzeit:
25 min
Gesamt:
45 min
Portionen:
4 Portionen
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#Grill
#Asiatische Rezepte
#Einfaches Kochen
Schweinefilet braucht nicht viel, um Geschmack zu bekommen. In meiner Variante ist die Tamarinde der heimliche Star, bringt eine angenehme Säure und fruchtige Säure ins Spiel. Orangensaft sorgt für Frische, Hoisinsauce zaubert eine süßliche Tiefe. Das Zusammenspiel mit Ingwer, Knoblauch und Fenchelsamen wirkt schnell und verleiht dem Fleisch eine feine Würze. Ich habe ausprobiert, wie viel Marinierzeit nötig ist, und 3 Stunden sind optimal. Das Grillen indirekt und das Ruhen danach sind Käse beim perfekten Ergebnis. Was fehlt? Brokkoli aus dem Wok – schnell, gesund, knackig. Wer keine Tamarinde zur Hand hat, kann improvisieren, doch die Kombination ist so etwas wie eine kleine Geschmacksexplosion. Die Sauce muss einfach dick genug sein, sonst versickert alles. Im Original wird meist länger gegrillt, ich hab die Zeiten leicht reduziert und die Marinade verändert.
Zutaten
Über die Zutaten
Die Mengen habe ich teils reduziert, um nicht zu süß zu werden – besonders Zucker. Bei Tamarindenpaste immer die Qualität prüfen, manche sind sehr sauer, andere eher mild. Wer keine hat, kann mit Limettensaft und Honig improvisieren, nicht exakt gleich, aber die Richtung stimmt. Fenchelsamen geben eine exotische Note, helfen gegen den typischen Schinkenreiz, und das Ingwerstückchen nicht zu fein reiben – sonst wird es zu dominant. Knoblauch darf ruhig grob gehackt sein, gibt mehr Biss. Die Sojasauce lieber salzreduziert nehmen, sonst bitte am Ende weniger nachsalzen. Öl zum Bestreichen gern geschmacksneutral oder gutes Erdnussöl. Die Frühlingszwiebeln frisch und knackig, nicht zu lange lagern, damit der frische Biss bleibt.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Marinieren ist nicht nur Geschmack, sondern Zartmacher. Die Säure im Orangensaft und Tamarinde arbeiten am Fleisch. Das Ruhen nach dem Grillen ist Pflicht – sonst verliert man den Saft. Wer keinen Grill hat, kann das Filet auch im Ofen bei 140 Grad indirekt garen, dauert 25-30 Minuten, danach kurz scharf anbraten für Farbe. Die Sauce abseihen ist möglich, aber ich mag die Stückchen, geben nochmal Aroma. Beim Aufkochen der Marinade immer rühren, damit sie nicht anbrennt. Wenn die Sauce zu dick wird vor dem Servieren, mit etwas Wasser verdünnen. Wichtig: Kerntemperatur prüfen, nichts ist schlimmer als trockenes Filet. Brokkoli nicht verkochen – knackig, leicht glasig, mit wenig Öl. So bleibt alles frisch. Geschmacklich nachwürzen erst am Schluss, sonst wird die Sauce zu salzig oder zu süß. Jeder Grill funktioniert anders, deshalb immer im Auge behalten!
Küchentipps
- 💡 Marinieren verleiht Geschmack. Als Anfänger vielleicht weniger Tamarinde. Übertreiben kann die Balance stören. Letztlich zart und aromatisch wird das Fleisch mit der richtigen Zeit und der perfekten Marinade.
- 💡 Danach ruhig die Kerntemperatur prüfen. 58 Grad Celsius bedeutet saftig. Kerntemperatur ist der Schlüssel. Das fühlt sich zart an, doch pures Gefühl kann trügerisch sein. Wer unsicher ist, nutzt besser ein Thermometer.
- 💡 Grillen braucht Geduld. Die Hitze mittel und hoch mischen. Wenn weitergegrillt werden muss, nicht zu lange auf der direkten Hitze lassen. Ansonsten wird das Filet trocken und hart. Ruhen nach dem Grillen ist Pflicht, um die Säfte zu halten.
- 💡 Fenchelsamen sind ein Geheimtipp. Exotisch und aromatisch, bringen sie eine feine Nuance. Doch Vorsicht, nicht übertreiben. Eine kleine Menge macht den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Gericht. Knoblauch muss nicht fein sein.
- 💡 Bieten Sie Brokkoli an, der knackig ist. Kurz im Wok anbraten. Wenn er zu lange gart, wird er matschig. Mit Sesamöl ist der Geschmack tiefer. Auch andere Gemüsesorten sind denkbar, aber Brokkoli bleibt mein Favorit.



