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Schweinefilets 3 Varianten

Schweinefilets 3 Varianten

Von Marlena

Gebratene Schweinefilets, serviert mit drei verschiedenen Saucen: Kokos-Curry mit Erdnüssen, Koriander-Jalapeño-Mayonnaise und Oliven-Zitronen-Sauce. Alle Komponenten sind leicht abgewandelt, zwei Zutaten getauscht, um Akzente zu setzen und mehr Tiefe zu bringen. Ein Gericht ohne Nüsse und Laktose, gut abgestimmt auf Aroma, Textur und Farbe. Gemacht für 4 Personen, mit praktischen Tipps und sinnlichen Hinweisen zum perfekten Garen und Ausruhen des Fleisches.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 20 min
Gesamt: 45 min
Portionen: 4 Portionen
#Fleischgerichte #Schweinefilets #Saucen #Kochen
Drei Varianten von gebratenem Schweinefilet. Spare die Zeit nicht bei der Hitze an der Pfanne, sonst verdunstet das Fleischwasser nicht richtig. Unterschiedliche Saucen bringen Texturen – cremig mit Kokos, frisch und pikant mit Koriander-Jalapeño oder würzig-erdig mit Oliven. Keine Nüsse im klassischen Sinne, deshalb Mandelmus und Pistazien statt Erdnüssen – probiert, keine Katastrophe. Limette bringt Spannung. Lässt sich gut vorbereiten, was ich liebe. Im Geschmack vielschichtig, für unterschiedliche Gäste die passende Variante.

Zutaten

Schweinefilets braten

  • 2 Schweinefilets à ca. 420 g
  • 15 ml Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kokos-Curry-Erdnuss-Sauce

    • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
    • 5 ml frisch geriebener Ingwer
    • 10 ml Currypulver (leicht rauchig)
    • 15 ml Rapsöl
    • 200 ml Kokosmilch
    • 25 ml Mandelmus (ersetzt Erdnussbutter für nussfreie Alternative)
    • 20 g Pistazienkerne, grob gehackt (statt Erdnüsse)
    • 1 Lauchzwiebel, fein geschnitten
    • Saft und Abrieb von 1 Limette
    • 2 ml brauner Zucker
    • Koriander-Jalapeño-Mayonnaise

      • 100 ml Mayonnaise
      • 15 g frische Korianderblätter mit Stielen
      • 1 Knoblauchzehe, grob gehackt
      • halber Jalapeño, entkernt und gehackt
      • 15 ml Zitronensaft
      • 3 ml gemahlener Kreuzkümmel
      • Oliven-Zitronensauce

        • 1 Schalotte, fein gewürfelt
        • 15 ml Butter
        • 60 ml trockener Weißwein
        • 350 ml Rinderbrühe
        • 40 g schwarze Oliven, grob gehackt
        • 25 ml geröstetes Mehl
        • 20 ml gehackte glatte Petersilie
        • 20 ml gewürfelte eingelegte Zitronen

Über die Zutaten

Immer Olivenöl und Rapsöl getrennt bereithalten, Öl und Butter nicht verwechseln, da Butter mehr Aroma gibt, aber brennt schneller. Verwende frischen Ingwer, sonst schleichen sich bittere Noten ein. Überraschend: Mandelmus funktioniert super, gibt tolle Cremigkeit ohne Erdnussallergierisiko. Zitronen eingelegt statt frisch – Textur ist überraschend, intensiviert Geschmack. Schalotten geben feine Süße, nicht mit Zwiebeln verwechseln. Frische Kräuter kurz vor dem Servieren waschen, sie verlieren sonst Aroma. Mayonnaise kannst du aus Ei, Senf und Öl selber machen, gibt mehr Haltbarkeit und Geschmackstiefe.

Zubereitung

Schweinefilets braten

  1. Backofenrost mittig einschieben, Ofen auf 210 °C vorheizen.
  2. Pfanne auf mittelhohe Hitze, Öl rein. Filets rundum scharf anbraten, bis sie goldbraun und leicht knusprig sind – hörst du das Knistern? Sofort salzen, pfeffern.
  3. Filets in den Ofen, 15 Minuten garen. Temperatur prüfen: Mitte sollte 58 °C zeigen – zu trocken vermeiden! Fleisch aus der Pfanne nehmen, locker in Alufolie wickeln, 7 Minuten ruhen lassen. Das lässt die Säfte sich verteilen, sonst wird’s zäh.
  4. Mit scharfem Messer in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Sonst zerfällt es oder ist zu roh innen.
  5. Kokos-Curry-Erdnuss-Sauce

    1. In kleiner Pfanne Öl erhitzen, Knoblauch, Ingwer und Curry ein paar Sekunden anschwitzen – merk das Aroma, das nach Ingwer und Curry duftet.
    2. Kokosmilch, Mandelmus, Pistazien, Frühlingszwiebel, Limette und Zucker einrühren. Aufkochen, dann kleine Hitze, leicht köcheln lassen für 6-8 Minuten. Die Sauce dickt ein, wird cremig; nicht zu dick, soll gut über Fleisch fließen.
    3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mandyltmus statt Erdnussbutter: weniger süß, mildere Nussnote, passt gut bei Allergien.
    4. Koriander-Jalapeño-Mayonnaise

      1. Alle Zutaten in Mixer geben, auf kleinster Stufe zerkleinern, dann höher drehen, bis cremig und homogen.
      2. Mit Pfeffer abschmecken. Haltbar und frisch 4-5 Tage im Kühlschrank. Perfekt als Dip oder Klecks auf Fleisch.
      3. Oliven-Zitronensauce

        1. Butter in kleinen Topf schmelzen, Schalotten glasig anbraten, duftet nach Süße.
        2. Wein zugießen, stark reduzieren, bis etwa die Hälfte verbleibt – weniger flüssig, intensiver.
        3. Brühe, Oliven, eingelegte Zitronen und Petersilie unterrühren.
        4. Geröstetes Mehl einrieseln lassen, dadurch bindet die Sauce, ständig rühren, Klümpchen vermeiden.
        5. Kurz aufköcheln, bis sie leicht eindickt. Zähflüssig, leicht glänzend; nicht zu süß, schön würzig.
        6. == Tipps und Tricks ==
        7. Fleisch fühlt sich bei 54-58 °C zart an, steigt nach Ruhe noch leicht.
        8. Öl nicht zu heiß, sonst brennt Oberfläche an, innen roh.
        9. Wenn nicht alle Saucen zeitgleich fertig werden, Sauce kann bei milder Hitze warm gehalten werden.
        10. Mandeln statt Erdnüsse; Zitronenwürfel aus eingelegtem Zitronat ersetzen frische Zitrone und geben Süße.
        11. Lauwarmes Wasser bereithalten für Soßen, wenn zu dick geworden.
        12. Jalapeño je nach Schärfewunsch dosieren; ohne Kerne milder.
        13. Rapsöl statt sonstiges Öl, weil es neutraler im Geschmack ist.
        14. Aromen erst gegen Ende salzen, sonst zu intensiv.

Zubereitungstipps

Richtiges Garen am besten mit Thermometer prüfen, Farbe und Druck prüfen auf Saftigkeit. Ruhen lassen nicht überspringen, sonst tritt viel Saft aus. Saucen nacheinander zubereiten, um die Hitze kontrolliert zu steuern. Sauce eindicken testest du am besten, indem du sie mit einem Löffel in der Pfanne leicht nach oben hebst, Tropfen sollten langsam fallen. Aufpassen beim Curry: Nicht zu lang anrösten, sonst verbrennt Gewürz. Knoblauch erst später dazu, sonst bitter. Jalapeño entkernt für weniger Schärfe, in kleinen Mengen probieren. Beim Saucen binden nicht zu viel Mehl, das schmeckt mehlig und zerstört Konsistenz.

Küchentipps

  • 💡 Die Temperatur ist entscheidend. Pflanze ein Fleischthermometer ins Filet, um 58 °C zu erreichen. Vor dem Garen sollte alles bereit sein. Vorheizen schont die Zeit. Das Gemüse muss knackig bleiben.
  • 💡 Wenn die Saucen zubereitet werden, sollten die Texturen erspürt werden. Kokos-Curry wird cremig, die Mayonnaise frisch und die Oliven-Zitronensauce wird dickflüssig. Prepare for changing aromas.
  • 💡 Sei vorsichtig mit der Hitze. Wenn das Öl zu heiß ist, brennt die Oberfläche an. Beginne mit mittlerer Hitze und reduziere allmählich. Konzentrieren auf das Aroma der Gewürze.
  • 💡 Die Zitronenwürfel sollten gut eingelegt sein. Eingelegte geben mehr Süße und Textur als frische. Schalotten statt Zwiebeln bringen süße, intensivere Noten. Unterschiede sind wichtig.
  • 💡 Variiere mit den Nüssen oder ersetze sie je nach Anforderung. Pistazien sind eine geniale Alternative. Sie sind weniger süß und haben dennoch auch eine gute Biss-Textur. Probiere verschiedene Kombinationen.

Häufige Fragen

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