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Sellerie-Käse-Dip

Sellerie-Käse-Dip

Von Marlena

Cremiger Käse-Dip mit einer Mischung aus Cheddar und Gouda, verfeinert mit geräuchertem Paprikapulver und Dijon-Senf. Sellerie in feinen Stiften, dazu knackige Walnüsse und luftige Grissini. Die Mischung aus sämigem, würzigem Käse und frischem Sellerie schafft eine spannende Textur und Aroma. Ohne Eier, glutenfrei und vegetarisch. Perfekt als kleiner Snack oder Partyhäppchen. Kühlt man die Masse zu lange, verliert sie an Bindung – deshalb Fingerspitzengefühl gefragt. Für eine rauchige Tiefe rät sich eine Prise geräuchertes Paprikapulver, das macht den Unterschied.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 12 min
Gesamt: 37 min
Portionen: 16 Portionen
#vegetarisch #glutenfrei #Appetizer #Käse #Snacks
Ich hab’s ausprobiert mehrfach, mit purer Kuhmilch, dann verschiedenen Ersatzsorten. Mandelmilch gibt den Tick an Leichtigkeit, ohne die Cremigkeit zu verlieren. Und die Kombination aus Cheddar und Gouda schmilzt wie Butter – nicht so zäh wie reiner Cheddar. Beim Abschmecken beim letzten Anrühren fiel mir auf: Der Senf bringt den Kick, muss aber dosiert sein, sonst überlagert. Ohne Sellerieblätter und Walnüsse wäre es zu langweilig. Knackig, rösch, ein Kontrast, den ich bei früheren Versuchen vermisst habe. Dabei darf der Selleriestick nicht zu dick sein, sonst beißt man nur auf Grün und wirkt grobschlächtig.

Zutaten

  • 5 ml (1 Teelöffel) Maisstärke
  • 280 ml (1 1/5 Tasse) ungesüßte Mandelmilch
  • 2 ml (½ Teelöffel) Dijon-Senf
  • 1 ml (¼ Teelöffel) geräuchertes Paprikapulver
  • 1 Prise Salz vom Meersalz
  • 280 ml (1 1/5 Tasse) geriebener Cheddar und Gouda gemischt (ca. 110 g)
  • 30 ml (2 Esslöffel) fein gehackte Sellerieblätter
  • 30 ml (2 Esslöffel) grob gehackte Walnüsse (optional)
  • 4 Stangen Sellerie, in ca. 0,6 cm dicke Stifte geschnitten
  • Grissini, in kleine Abschnitte gebrochen
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Über die Zutaten

    Maisstärke als Bindemittel ist essentiell, sonst wird der Käsefond zu flüssig. Reine Stärke verwenden, keine Speisestärke mit Zusatzstoffen. Statt Tabasco wie im Original nahm ich Dijon-Senf – milder, aber schön würzig. Geräuchertes Paprikapulver bringt das nötige Holzfeueraroma und erhöht die Komplexität. Für die Milch alternativ Hafer- oder Sojamilch, Achtung, der Geschmack verändert sich deutlich. Beim Käse ruhig verschiedene Sorten mischen, Gouda mildert, Cheddar gibt die Schärfe. Sellerieblätter müssen frisch sein, wer sie nicht findet, kann feine Petersilie nehmen, passt auch. Nüsse tauchen optional auf, sorgen für Crunch, Walnüsse oder Pekannüsse. Grissini oder dünne Cracker alles gut, auf das richtige Knusperniveau achten. Die Sticks dürfen nicht wässrig sein, vorher trocken abtupfen empfiehlt sich.

    Zubereitung

  • In einem kleinen Topf die Maisstärke zuerst mit einem Schuss Mandelmilch glatt rühren. Restliche Mandelmilch langsam dazugießen, gut durchrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Auf mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen – sobald Blasen am Rand auftauchen, leicht eindicken sehen. Nicht länger kochen, sonst wird der Fond zu zäh.
  • Dijon-Senf, geräuchertes Paprikapulver und eine Prise Meersalz zugeben. Temperatur auf niedrig stellen, jetzt den Käse einrühren, klein gedrückt, Stück für Stück. Es ist wichtig, langsam zu arbeiten, sonst gerinnt der Käse. Der Boden darf nicht ansetzen – viel rühren, ungern anbraten lassen.
  • Sobald alles geschmolzen und homogen, vom Herd nehmen. Den Dip in eine Schüssel füllen. Direkt auf die Oberfläche Frischhaltefolie drücken, damit sich keine Haut bildet. So bleibt die Konsistenz cremig. Abkühlen lassen bei Raumtemperatur circa 20 Minuten, dann in den Kühlschrank stellen, 2-4 Stunden, je nach Zeit. Wenn zu kalt, wird er sehr fest, daher zwischendurch prüfen und leicht antauen lassen vor dem Servieren.
  • Noch bevor man serviert, den Dip in kleine Schnapsgläser verteilen, ungefähr 15 ml pro Portion. Mit den Sellerieblättern und den grob gehackten Walnüssen bestreuen. Ebenso mit frischem schwarzen Pfeffer vollenden – gerade frisch gemahlen macht das mehr aus als erwartet.
  • In jedes Glas drei Selleriestifte stecken – knackig, frisch, nicht zu dick, sonst passt das nicht gut. Die übrigen Selleriestangen in ein separates Glas stellen, daneben Grissini anrichten. Das sorgt für schönes Anrichten. Teller oder Brett zum Servieren verwenden, nicht zu dicht packen.
  • Kleine Tipps: Wenn keine Mandelmilch greifbar, funktioniert auch Hafermilch oder eine halb fettarme Sahne, das sorgt für mehr Fett und Cremigkeit. Beim Käse ruhig experimentieren, eine kleine handvoll Emmentaler oder Gruyère ändert das Aroma stark. Schnell rühren, keine Hitze lassen, sonst kippt der Dip. Gelingt meist beim zweiten Versuch besser.
  • Zubereitungstipps

    Wichtig ist die Bindung des Fonds langsam anzusteuern. Nicht zu viel Hitze; mehr Rühren als gedacht. Beim Kochen: Blasen am Rand, kleine Eindickung, das ist das Zeichen – wenn fertig, vom Herd nehmen! Käse sofort einrühren, Stück für Stück, sonst krümelt oder wird zäh. Plastikfolie direkt auf die Masse drücken – verhindert Haut, hält feucht. Kühlschrankzeit kann variieren, meist 2 bis 4 Stunden. Wenn fertig, keine allzu kalte Masse – lieber rechtzeitig rausnehmen, sonst bricht die Struktur. Beim Portionieren in kleinen Gläsern auf gleichmäßige Menge achten. Zum Garnieren Sellerieblätter vorher fein hacken – sonst wirken sie grob. Nüsse kurz vor Servieren dazugeben, sonst werden sie weich. Pfeffer frisch mahlen, nicht vorweg. Selleriestifte nicht zu dick schneiden, maximal 0,5–0,6 cm. Für den schnellen Snack den Dip vor dem Servieren 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, lässt sich so besser dippen. Restdip einmal erwärmen, vorsichtig, nicht zu heiß.

    Küchentipps

    • 💡 Regelmäßig rühren, immer. Stärkung der Bindung. Mit der Hitze vorsichtig sein. Nicht zu hoch, sonst wird's zäh. Die Konsistenz lieben lernen. Stelle sicher, alles schön vermengen.
    • 💡 Falls Mandelmilch nicht griffbereit, versuche Hafermilch. Oder leichte Sahne. Jedes bringt eigenen Touch. Beachte: Geschmack ändert sich, wichtig gut abschmecken. Mit verschiedenen Käsesorten spielen.
    • 💡 Die Selleriestangen sollten schmal geschnitten werden. 0,5 bis 0,6 cm maximal, sonst kannst du nicht dippen. Knackig bleibt knackig. Zu dick passt nicht, wird matschig beim Abbeißen.
    • 💡 Aufpassen mit Paprikapulver. Geräuchert bringt Tiefe. Aber dosiert verwenden. Zu viel, und der Senf kann überlagern. Textur und Aromen wechseln drastisch. Habe dies bei früheren Versuchen erlebt.
    • 💡 Die Nüsse erst kurz vor dem Servieren dazugeben. Sonst werden sie weich und verlieren Crunch. Walnüsse oder Pekannüsse passen beide gut. Crunch ist nicht zu unterschätzen. Mixe frisch gehackte Sellerieblätter hinein, bringt Farbe und Geschmack.

    Häufige Fragen

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