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Spätzle mit Rucola & Hähnchen

Spätzle mit Rucola & Hähnchen

Von Marlena

Gespaltene Hähnchenoberschenkel, Champignons und Zwiebeln scharf angebraten, danach in einer aromatischen Brühe gedünstet mit halbierten Kirschtomaten und frischem Rucola. Getrocknete Spätzle (ersatzweise frische Bandnudeln) al dente gekocht und am Ende mit feinem Parmesankäse untergehoben. Raffinierte Kombination aus würzig, leicht bitter und cremig. Ohne glutenhaltige Zutaten dank angepasster Pasta. Schnelles Gericht, das von frischen Zutaten und Timing lebt.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 30 min
Gesamt: 55 min
Portionen: 4 Portionen
#Hauptgericht #schnell #gemüse #gesund
Kombination aus würzigem Geflügel, feinen Pilzen und der herben Frische von Rucola – das macht Spätzle plötzlich spannender. Ausprobiert mit Brühe statt Sahne, um die Sauce leichter zu halten. Frische Tomaten kommen spät rein, damit sie nicht zerfallen. Auf dunkel angebratenes Hähnchen achte ich immer, da liegt der Geschmack. Schnell genug für den Alltag, ohne langweilig zu sein. Rucola bringt das gewisse Bittere, das hier super mit Parmesan harmoniert. Kein Schnickschnack, trotzdem abwechslungsreich und robust – genau so koche ich am liebsten.

Zutaten

  • 280 g entbeinte Hähnchenoberschenkel ohne Haut, in Würfel geschnitten
  • 200 g braune Champignons, geviertelt
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 75 ml Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe, notfalls mehr zum Nachgießen
  • 450 ml halbierte Kirschtomaten
  • 1 Bund Rucola (ca 150 g), grob gehackt
  • 300 g getrocknete Spätzle oder glutenfreie Bandnudeln
  • 150 ml frisch geriebener Pecorino
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Meersalz nach Geschmack
  • 1 TL Chiliflocken (optional für Twist)
  • 50 ml trockener Weißwein (ersatz für Teil der Brühe)
  • Über die Zutaten

    Hähnchenoberschenkel sind saftiger als Brust, unbedingt empfehlen. Braune Champignons verleihen mehr Geschmack, weiße Pilze sind milder. Rucola nicht zu grob hacken, sonst wird’s zäh. Gemüsebrühe am besten selbst gemacht oder hochwertige vom Händler, wenig Salz zu Anfang. Getrocknete Spätzle greife ich nur, wenn frische nicht erhältlich sind – Packungsanweisungen beachten und al dente testen. Käse: Pecorino bringt würzigen Biss, Parmesan ist milder, je nach Vorliebe. Weißwein gibt mehr Tiefe, aber nicht so wichtig – kann bei Kindern weggelassen werden. Knoblauch frisch statt Pulver; erträgt auch mal längeres Anbraten. Olivenöl darf schon ordentlich duften – nicht zu kalt für die Pfanne.

    Zubereitung

  • Zuerst den Herd auf mittelhoch stellen. Hähnchenwürfel mit etwa der Hälfte Öl in einer großen Pfanne scharf anbraten. Achtung, nicht überfüllen – sonst kocht das Fleisch nur, nix mit braun und kross. Sobald die Oberfläche leicht gebräunt ist, Champignons, Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen. Permission granted für ordentliches Umrühren, bis die Pilze anfangen zu schrumpfen, etwa 6-7 Minuten. Geruch beachten – wenn es leicht holzig wird, Zeit für nächsten Schritt.
  • Wein zugeben, damit sich alle Bratkrusten lösen – dieser Schritt gibt Tiefe. Einmal richtig aufkochen lassen, damit der Alkohol verdampft. Danach Gemüsebrühe dazugießen, auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nicht zu viel Flüssigkeit wegschwitzen – circa 12 Minuten, bis die Mischung reduziert und sämig wirkt. Gelegentlich rühren, besonders am Rand. Ziel: schöner Glanz auf Oberfläche und eingedickte Sauce.
  • Kirschtomaten einrühren. Sie sollen weich werden, aber nicht zerfallen. Kleine Bläschen an der Oberfläche zeigen an, dass sie gerade beginnen, aufzuplatzen – gutes Zeichen. Wenn sie zu schnell zerfallen, hitze etwas zurücknehmen, sonst wird’s matschig. Nach 7 Minuten Rucola einstreuen; er fällt sofort zusammen – da reicht eine Minute. Das Blattgrün soll seine Struktur und Farbe behalten, sonst wird’s bitter und zu weich. Nur noch Vorsicht beim Salz – die Brühe bringt schon Würze.
  • In der Zwischenzeit großes Wasser mit ordentlich Salz aufsetzen. Spätzle oder Nudeln bissfest kochen. Frische Spätzle sind ideal, aber getrocknete oder glutenfreie funktionieren ebenso. Wichtig: Nichts zerkochen, sonst saugen sie sich voll und werden pampig. Sobald sie an der Oberfläche schwimmen, abschöpfen und sofort in die Pfanne geben – damit sie die Sauce aufsaugen und nicht verklumpen.
  • Pecorino großzügig untermengen; der Käse schmilzt und bindet die Sauce. Rühren, bis alles cremig ist. Finale Würze: schwarzer Pfeffer, eventuell frisch. Salz nur noch sparsam, besser abschmecken, um nicht zu übersalzen.
  • Servieren. Tipp: Mit grob zerstoßenen Walnüssen bestreuen für Crunch, wenn keine Allergie besteht. Ansonsten Kürbiskerne als Alternative. Passt zu einem trockenen Weißwein oder kräftigem Rosé.
  • Fehlerquelle: zu Flüssigkeit – lieber Brühe nebenher halten, als alles sofort rein. Zu lange kochen macht Spätzle matschig. Pilze sollen leicht gegart bleiben, nicht gummiartig.
  • Variation: Statt Hähnchen kann Putenbrust verwendet werden. Rucola lässt sich gut durch Babyspinat ersetzen, der milder ist. Knoblauch kann in Schärfe schwanken – wer empfindlich, erst nach Pilzen zugeben.
  • Zubereitungstipps

    Fleisch zuerst scharf anbraten, sonst verliert man den Geschmacksträger. Wenn die Pilze keine Röstaromen bekommen, wird die Sauce flach. Reduzieren der Brühe ist kritischer Punkt: Schaut auf die Oberfläche – glänzend, leicht zähflüssig, das ist gut. Tomaten möglichst später zugeben und nur kurz kochen, zu viel Hitze und sie zerfallen zu Brei. Rucola niemals länger als 1-2 Minuten kochen, sonst wird’s grün-grau. Nudeln immer in viel Wasser entspannen, sonst kleben. Wenn die Pasta sofort in die Sauce kommt, saugt sie den Geschmack auf. Für mehr Bindung Käse am Schluss einstreuen und sofort ganz vermengen. Salz wirklich gegen Ende dosieren, Brühe kann tricksen. Dazwischen immer probieren, Geduld lohnt, Geschmack baut sich langsam auf. Kein zu hastiges Umrühren – sonst zerstört man die Struktur von Tomaten und Blättern.

    Küchentipps

    • 💡 Achte darauf, das Hähnchen wirklich scharf anzubraten. Die Temperatur muss hoch sein. Dadurch entstehen Röstaromen; dann das Gemüse rein. Pilze und Zwiebeln geben viel Aroma.
    • 💡 Gemüsebrühe ist entscheidend. Selbst gemacht bringt mehr Tiefe, aber notfalls auch hochwertige gekaufte Brühe nehmen. Salz beim Kochen dosieren, nicht zu viel am Anfang.
    • 💡 Sobald die Spätzle schwimmen, direkt in die Sauce geben. Das Aufsaugen ist wichtig. Wenn sie verhärten oder matschig werden, dann liegen die Fehler beim Kochen.
    • 💡 Rotwein? Probier es aus – aber nicht nötig. Weisswein bringt Frische; oder auch mal weglassen. Ist die Sauce zu flüssig? Brühe nebenan halten und sporadisch nachgießen.
    • 💡 Anrichten ist nicht nur über das Essen. Klare Farben, schöne Konsistenz. Und, Mach es einfach schön: Walnüsse für den Crunch oben drauf – einfach versuchen.

    Häufige Fragen

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