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Süßkartoffel-Taboulé mit Feta und Trauben

Süßkartoffel-Taboulé mit Feta und Trauben

Von Marlena

Feine Kombination aus gebratener Süßkartoffel, aromatischem Bulgur, cremigem Feta und süßen Trauben. Der Bulgur wird in Gemüsebrühe gegart. Frische Kräuter wie Minze und Petersilie runden das Gericht ab. Kürbiskerne sorgen für Crunch. Limettensaft ersetzt die klassische Zitrone, bringt fruchtige Frische. Statt Rosinen verwende ich Granatapfelkerne für einen überraschenden säuerlichen Biss. Schnell zuzubereiten, vielseitig als Beilage oder leichter Hauptgang. Vegetarisch, ohne Nüsse und Eier. Perfekt für Sommerabende, wenn es etwas Leichtes und zugleich Sättigendes sein soll.
Vorbereitung: 20 min
Kochzeit: 35 min
Gesamt: 55 min
Portionen: 4 Portionen
#Taboulé #Mediterrane Küche #Gesunde Ernährung
Schon öfter habe ich versucht, Taboulé neu zu interpretieren. Die Kombination aus Süßkartoffel und Bulgur war anfangs schwierig, weil die Süßkartoffel entweder zu weich oder zu mehlig wurde. Ich habe gelernt, dass das langsame Anschwitzen in Olivenöl nicht nur Textur bringt, sondern auch Röstaromen, die herrlich ergänzen. Der Bulgur muss richtig Flüssigkeit ziehen, ohne matschig zu werden – nur so bleibt die Struktur erhalten. Die frischen Kräuter dürfen erst ganz zum Schluss rein, sonst verlieren sie all ihr Aroma. Besonders der Minzduft macht das Gericht lebendig. Statt klassischer Rosinen finde ich Granatapfelkerne spannender – beißen sich besser mit der milden Süßkartoffel. Außerdem ersetze ich Zitrone durch Limette; gibt eine angenehm frische Säure, ohne zu dominant zu sein. Wer kleine Küchenkatastrophen kennt, weiß: zu viel Flüssigkeit killt den Bulgur. Lieber nachgießen beim Kochen als zu viel auf einmal. So überzeugt am Ende auch der Geschmack und die Textur.

Zutaten

  • 1 mittelgroße Süßkartoffel, geschält und gewürfelt (ca 250 g)
  • 1 kleine rote Zwiebel, fein gehackt
  • 50 ml Olivenöl
  • 180 g feiner Bulgur
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 130 g zerkrümelter Feta
  • 60 g grob gehackte Petersilie
  • 40 g Minze, grob geschnitten
  • 40 g geröstete Kürbiskerne
  • 50 g Granatapfelkerne
  • 50 ml Limettensaft
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Über die Zutaten

    Süßkartoffel nicht zu groß schneiden, sonst dauert das Garen ewig. Bulgur immer als feine Variante nehmen, grober braucht längere Garzeit. Frische Minze und Petersilie nicht vernachlässigen, die sind der Schlüssel fürs Aroma. Granatapfelkerne bringt knackige Säure, ersetzen die oft zu süßen Rosinen oder Korinthen. Limettensaft ist milder als Zitrone, passt besser zur Süßkartoffel. Olivenöl von guter Qualität verwenden, das schmeckt hier deutlich raus. Kürbiskerne sorgen für Crunch, gerne frisch geröstet, schmecken dann nussiger. Statt Zwiebel kann man Lauchzwiebel nehmen für milderen Geschmack. Falls keine Gemüsebrühe vorhanden, passt auch Wasser mit etwas Salz, Bulgur saugt gut auf.

    Zubereitung

  • In einer großen beschichteten Pfanne 20 ml Olivenöl erhitzen auf mittlerer Hitze. Süßkartoffel und Zwiebel dazugeben, leicht anschwitzen bis die Süßkartoffel weich wird – es sollte noch etwas Biss haben, rund 10 bis 15 Minuten. Man hört das Knistern, die Süßkartoffel karamellisiert leicht, Zwiebel wird glasig.
  • Bulgur hinzufügen, gleichmäßig verteilen. Gemüsebrühe dazugießen, alles einmal aufkochen lassen, Pfanne abdecken und Hitze auf niedrig stellen. 12 Minuten ziehen lassen, nicht umrühren, damit der Bulgur die Flüssigkeit gut aufnimmt.
  • Pfanne vom Herd nehmen. Den Bulgur mit einer Gabel vorsichtig lockern, nur leicht mischen, damit die Körner fluffig bleiben. Einige Minuten stehen lassen. Temperatur soll lauwarm sein, nicht heiß – so verbinden sich die Aromen besser.
  • In eine große Schüssel umfüllen, den restlichen Olivenöl, Limettensaft, Feta, Petersilie, Minze, Kürbiskerne und Granatapfelkerne unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nicht zu früh salzen, sonst wird der Bulgur schnell trocken.
  • Kurz vor dem Servieren optional mit griechischem Joghurt oder Hummus servieren. Passt auch zu gegrilltem Fisch oder Huhn oder einfach so als sättigender Salat.
  • Tipp: Wenn keine Granatapfelkerne greifbar sind, gehen alternativ klein gehackte getrocknete Cranberries, das gibt ähnliche fruchtige Süße.
  • Falls die Süßkartoffel zu hart bleibt, kurz zugedeckt mit minimal Wasser dämpfen, sonst lieber länger schwitzen in der Pfanne, kein Wasser hinzufügen.
  • Wichtig ist, die Kräuter erst am Schluss unterzuheben, sie verbrennen sonst schon beim Anbraten. Frische Kräuter bewahren das Aroma und sorgen für das grüne Aroma, die leichte Frische im Kontrast zur Süße der Süßkartoffel.
  • Zubereitungstipps

    Unbedingt den Pfannenboden beim Anschwitzen beobachten: Zwiebel sollte glasig, Süßkartoffel beginnt leicht braun zu werden, dann ist der richtige Zeitpunkt für den Bulgur. Nach dem Aufkochen die Hitze sofort runterdrehen, damit der Bulgur sachte quellen kann. Deckel drauf, nicht umrühren, sonst wird Brei. Beim Lockern mit der Gabel vorsichtig bleiben, um die Krümeligkeit zu erhalten. Das Anrichten geschieht erst, wenn die Mischung abgekühlt oder nur lauwarm ist – so machen die Kräuter und Feta keine schlappen Sachen. Würzen am Ende, der Bulgur nimmt Salz gut auf, aber zu früh kann die Süßkartoffel trocken wirken. Reste lassen sich gut durchziehen, kalt genießen oder leicht erwärmt servieren. Ein Spritzer zusätzlicher Limettensaft vor dem Essen hebt die Frische noch mal an. Beim Aufbewahren Luftdicht verschließen, um die Kräuter frisch zu halten.

    Küchentipps

    • 💡 Achten Sie darauf, die Süßkartoffel nicht zu groß zu schneiden. Kleinere Würfel garen schneller und gleichmäßiger. Wenn sie zu dick sind, dauert es länger; das kann zu einer ungleichmäßigen Textur führen. Klein und gleichmäßig ist der Schlüssel.
    • 💡 Verwenden Sie feinen Bulgur. Grober Bulgur braucht viel mehr Zeit. Ein feiner Bulgur wird beim Kochen schön fluffig. Achten Sie darauf, die Wärme sofort niederzudrehen, wenn es einmal kocht, dann decken. Kein Umrühren!
    • 💡 Frische Kräuter sind das Geheimnis! Petersilie und Minze immer erst kurz vor dem Servieren unterheben. Sie verlieren sonst ihr Aroma. Die frischen Noten sorgen für einen tollen Kontrast zur Süße der Süßkartoffel. Minze bringt das Gericht zum Leben.
    • 💡 Falls keine Granatapfelkerne da sind, nehmen Sie kleine Stücke getrocknete Cranberries. Sie bringen dennoch eine fruchtige Note, aber weniger frisch. Limettensaft kann Zitrone ersetzen; die Limette hat einen milderen Geschmack. Gut für die Süßkartoffel.
    • 💡 Nach dem Kochen lassen Sie den Bulgur ruhen, um die Aromen zu intensivieren. Gar nicht umrühren, wenn der Deckel drauf ist. Warten Sie, bis der Bulgur lauwarm ist; Temperatur ist wichtig für die Aromen. Lockern Sie mit einer Gabel einfach.
    • 💡 Wenn die Süßkartoffel etwas zu hart ist, dann dämpfen Sie sie für wenige Minuten. Wasser hinzufügen ist riskant; das kann ein matschiges Resultat geben. Lieber noch etwas länger schwitzen lassen. Geduld bringt den besten Geschmack.

    Häufige Fragen

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