Tiramisu ohne Mascarpone

Von Marlena
Ein Tiramisu ganz ohne Mascarpone; stattdessen verwende ich Ricotta und griechischen Joghurt als cremige Basis. Weniger Zucker, dafür mit Amaretto statt Kaffeelikör, für eine nussigere Note. Die Biskuits tauche ich nur ganz kurz ein; soll nicht matschig werden. Eischnee sorgt für luftige Leichtigkeit ohne schweren Fettgeschmack. Kakaopulver zum Schluss; nicht zu dick, sonst wird’s bitter. Gut gekühlt, damit sich die Aromen verbinden. Ideal für alle, die Mascarpone meiden wollen oder leichte Desserts bevorzugen.
Vorbereitung:
30 min
Kochzeit:
0 min
Gesamt:
150 min
Portionen:
8 Portionen
#Tiramisu
#Dessert
#Italienisch
#Rezept
Ich habe viele Tiramisus ausprobiert und dabei festgestellt, dass Mascarpone zwar cremig, aber auch ziemlich schwer und fettig ist. Ricotta mit griechischem Joghurt macht hier eine interessante Kombination: sie gibt Frische, aber auch eine leichte, daran haftende Cremigkeit, die man sonst vermisst. Mein Tipp: unbedingt den Eischnee sorgfältig schlagen und unterheben; die Luftigkeit ist entscheidend. Und nicht den Kaffee zu süß mixen, sonst dominiert der Zucker. Amaretto statt Kaffeelikör gibt mir eine schöne Mandelnote, die der Kakao später noch unterstützt. Die Biskuits nur sehr kurz eintauchen – die saugen sich anders als beim Original, sonst gibt’s matschigen Brei. Und ganz wichtig: nach dem Kakaopulver sofort kühlen, damit nichts verläuft und die Textur sich setzt.
Zutaten
Über die Zutaten
Man nimmt statt Mascarpone Ricotta kombiniert mit griechischem Joghurt für Cremigkeit und einen leichteren Fettgehalt – funktioniert gut, hat aber andere Textur. Amaretto kann durch Cointreau ersetzt werden, wenn man eine frischere Orangenote will. Zucker habe ich reduziert, da Ricotta/Joghurt weniger süß sind als Mascarpone. Statt klassischem Espresso reicht auch starker Cold Brew, so wird die Kaffeenote nicht zu bitter. Eiweiß machen die Mischung luftig; darauf nicht verzichten, sonst wird das Ganze kompakt. Tipp: Alle Milchprodukte etwa Raumtemperatur, sonst schlägt sich die Creme schlechter. Biskuits unbedingt frisch, nicht durchgeweicht, sonst versaut man die Struktur. Sonst: Löffelbiskuits durch Löffelbiscuits glutenfrei ersetzen für allergikerfreundliche Version.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Espresso mit Zucker mischen bringt die Süße an den Kaffee, nicht zu flüssig, sonst zerfallen Biskuits. Für Creme Ricotta mit Joghurt und Amaretto in der Küchenmaschine zu fast seidiger Masse schlagen, Klümpchen verderben Optik und Mundgefühl. Eiweiß erst zu weichen Spitzen schlagen, dann Zucker langsam einrieseln lassen – so stabilisiert sich die Meringue und gibt Volumen. Beim Zusammenführen mit der Ricotta-Mischung vorsichtig falten; nicht rühren, sonst fällt Luft raus. Biskuits blitzschnell in Kaffee tauchen, mit kurzen Eintauchzeiten experimentieren; zu nass wird matschig, zu trocken schmeckt staubig. Schichtenwand möglichst flach halten, sonst fällt es beim Schneiden auseinander. Kakaopulver zuletzt sieben, gibt optischen Reiz und markanten Geschmack ohne Feuchtigkeit hinzuzufügen. Kühlzeit mindestens 2 Stunden, ideal 2 ½ Stunden. Nach dem Herausnehmen 10 Minuten stehen lassen, wenn zu kalt, schmeckt alles stumpf.
Küchentipps
- 💡 Für eine alternative Variante: Nutze Cointreau statt Amaretto. Orangenaroma wird die Frische verstärken. Aber auch Mandel ist schmackhaft. Kommen noch ändert die Temperatur der Zutaten. Alle sollten Raumtemperatur haben, das hilft beim Schlagen.
- 💡 Die Biskuits immer frisch verwenden. Überprüfen, ob sie knackig sind. Durchgeweichte Biskuits ruinieren die Struktur, machen alles matschig. Tauche sie höchstens eine Sekunde ein, schnelle Bewegung ist entscheidend. Zerfallen sie, wird das Tiramisu ungenießbar.
- 💡 Eischnee darf nicht übermengt werden. Vorsichtig unterheben, damit die Luftigkeit bleibt. Eigentlich wichtig. Wenn du zu fest rührst, wird die ganze Arbeit umsonst sein. Weiche Spitzen zuerst schlagen und dann Zucker langsam einrieseln lassen.
- 💡 Kakaopulver gleichmäßig sieben ist entscheidend für Geschmack und Aussehen. Wenn es zu dick ist, wird es bitter. Besser eine feine Schicht, die verleiht eine elegantes Finish. Und erst nach dem Sieben ins Kühlschrank, damit nichts verläuft.
- 💡 Die Kühlzeit ist wichtig. Mindestens zwei Stunden, am besten 2 ½. Die Aromen verschmelzen, das Tiramisu wird besser. Aber keine 24 Stunden, sonst saugen die Biskuits die Cremigkeit auf und es wird matschig. Nicht Kühlschrank überquellen.
- 💡 faq



