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Tofu Gersten Gemüse Bowl

Tofu Gersten Gemüse Bowl

Von Marlena

Gerste gekocht mit knackigen Wurzelgemüsen, dazu in würziger Senfmarinade eingelegter Tofu. Eine zitronige Currysauce rundet das Ganze ab. Vegane, nussfreie Komposition mit edamame und frischer Koriandergrün. Ersatzweise linsengestreute Proteinquelle statt Tofu möglich. Nicht zu weich kochen, sonst zerfällt die Gerste. Gute Visualisierung auf dem Ofengemüse, das goldbraun und mit Geräuschentwicklung beim Wenden. Experimentierfreudige nehmen geräucherten Paprika statt Harissa. Nette Idee: Feldsalat als frische Beilage. Mineralstoffreich, proteinbetont, sättigend.
Vorbereitung: 40 min
Kochzeit: 30 min
Gesamt: 70 min
Portionen: 4 Portionen
#vegane Rezepte #Gesunde Ernährung #Schnelle Gerichte
Gemüsebowl mit Gerste und Tofu – kein schnödes Beilagenessen, sondern vollwertige Mahlzeit mit Charakter. Bisher wenig Gerste gekocht? Merke: Nicht verkochen, sonst wird sie matschig. Grobes Wurzelgemüse gibt unverwechselbare Süße nach Rösten im Ofen. Tofu mariniert mit Senf, Ahornsirup und rauchiger Paprika sorgt für einen kräftigen Biss. Frische Zitrone bringt die Säure, Currypulver mit mildem Aroma. Edamame als kleiner Proteinknaller. Zusammen ergibt das eine farbenfrohe Schüssel mit viel Tiefgang und verschiedensten Aromen. So einen Mix kann man wunderbar vorplanen.

Zutaten

  • 3 große Karotten, geschält und grob in Scheiben
  • 3 Pastinaken, ebenfalls geschält, in Scheiben
  • 1 große rote Zwiebel, in Halbringen
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 25 ml Olivenöl
  • 120 g Gerste, perlt, gewaschen
  • 130 g tiefgekühlte Edamame, aufgetaut
  • 8 g Korianderblätter, grob gehackt
  • 12 ml Ahornsirup
  • 12 ml Dijon Senf
  • 5 ml gelber Senf, glatt
  • 6 ml Currypulver, mild
  • 5 ml geräuchertes Paprikapulver
  • 400 g fester Tofu, mittel dick geschnitten
  • 12 ml Olivenöl, extra
  • 12 ml frischer Zitronensaft
  • 200 ml Haferjoghurt natur
  • 12 ml Currypulver für Dressing
  • Zitronenschale von 2 kleinen Zitronen, fein
  • 25 ml Zitronensaft
  • 1 Schalotte, ganz fein gehackt
  • Über die Zutaten

    Gemüse immer frisch und nicht zu klein schneiden, bewahrt Strukturen. Pastinaken können mild schmecken – Paprikapulver statt Harissa mildert Schärfe. Olivenöl muss gutes Aroma haben, billige Pflanzenöle schmecken schnell langweilig. Gerste ist robuster als Reis, braucht aber ausreichend Weichheit, sonst unangenehm. Edamame kann man durch grüne Bohnen ersetzen, irgendwas knackiges. Der Tofu trocken pressen mindert Wasseranteil, damit er schön knusprig wird. Haferjoghurt geht auch mit Soja, wenn keine Allergien.

    Zubereitung

  • Backofen auf 220 Grad vorheizen, mittlere Schiene. Karotten, Pastinaken, Knoblauch, Zwiebeln mit Öl gut vermischen, auf Backblech verteilen. Salzen, pfeffern, nicht sparen. Zwischendurch wenden, etwa 27 Minuten. Achten auf leichte Bräunung, durchbrechen mit Gabel – weich und bissfest soll’s sein.
  • Währenddessen Gerste in reichlich Salzwasser geben, zum Kochen bringen, dann 28 Minuten leicht sprudelnd. Gerste ploppt, Bubbeln wird leiser – weich, aber noch leicht kernig. Edamames in letzten 2 Minuten rein. Abgießen gut abtropfen lassen.
  • Tofu in Schüssel legen. Ahornsirup, Senf beide Sorten, Currypulver und Paprikapulver plus Salz, Pfeffer zu Marinade verrühren. Tofu darin wenden, muss gleichmäßig bedeckt sein. 12 Minuten ziehen lassen. Flüssigkeit zieht ein, Tofu wird aromatisch, verliert sandige Note.
  • Tofu in beschichteter Pfanne auf mittlerer Hitze mit 12 ml Öl 4 Minuten pro Seite anbraten, bis es knusprige Stellen gibt. Vorsichtig wenden, nicht zerfallen lassen. Hitze nicht zu hoch, sonst außen verbrennt es schnell, innen bleibt kalt. Nach dem Braten Zitronensaft drüber träufeln, gibt Frische.
  • Gemüse und Gerste mit edamames auf Blech vermengen. Koriander untermischen. Nachwürzen, braucht manchmal noch Salz oder Pfeffer. Aroma von geröstetem Gemüse, Süße der Karotte, leichte Schärfe vom Knoblauch – alles spürbar.
  • Für Dressing Joghurt mit Currypulver, Zitronensaft, Zitronenschale und Schalotte verquirlen, abschmecken mit Salz, Pfeffer. Cremig, frisch, leichte Säure – muss nicht dick sein, Verschmelzung mit Curry hält es spannend.
  • Anrichten: Gersten-Gemüse-Mischung in Schalen, Tofuscheiben daraufgeben. Dressing dazureichen oder direkt darüberträufeln. Wahlweise Feldsalat oder Kopfsalat dazu. Texturen unterschiedlich, gefällt Aufteilung, schmeckt nicht langweilig.
  • Falls keine Gerste da – Dinkel oder Vollkornquinoa funktionieren, Quinoa Zeiten nur 15-18 Minuten kochen. Tofu kann man auch in Sojasauce kurz marinieren statt Senf, ergibt andere Nuance. Experiment mit Gewürzen wie Kreuzkümmel lohnt sich.
  • Wichtig: Ofengemüse nicht überladen; Luftzirkulation ist Schlüssel für Röstaromen und Biss. Beim Tofu braten nicht zu oft wenden, Skin bildet sich erst durch gleichmäßiges Braten. Dressing frisch machen kurz vor Servieren, sonst verliert Zitrus Note.
  • Abschluss: Spürbar unterschiedliche Texturen, schöne Balance zwischen warm und kalt, scharf und süß. Guter Stoff für kühle Tage oder leichte Mittagessen. Reste: Erhitzen in Pfanne, nicht Mikrowelle, Tofu wird sonst zäh.
  • Zubereitungstipps

    Wichtig: Ofentemperatur hoch, um Röstaromen zu bilden. Karotten und Pastinaken brauchen ähnlich lange, Zwiebeln und Knoblauch bekommen dadurch genügend Zeit für karamellisierende Röstaromen. Beim Erfolg entscheidet die gleichmäßige Verteilung aufs Blech - kein Überfüllen. Gerste rechtzeitig ins Wasser, dann Edamame kurz dazu, das bringt Farbe und Biss. Tofu anständige Marinierzeit geben, sonst fehlt Aroma. Anbraten nicht hetzen, mittlere Hitze genügt, sonst außen schwarz, innen kalt. Dressing frisch zugeben, sonst gerinnt Joghurt.

    Küchentipps

    • 💡 Achten Sie beim Gemüse darauf, gleichmäßige Stücke zu schneiden. Karotten und Pastinaken dürfen ruhig mal dick sein. Röstaromen entstehen am besten, wenn der Platz auf dem Backblech stimmt. Ein bisschen Luftzirkulation ist das Geheimnis.
    • 💡 Wenn Sie kein Tofu mögen, versuchen Sie es mit Kichererbsen. Marinieren ist wichtig. Auch für die Kichererbsen. Sie nehmen die Aromen gut auf. Kreieren Sie eigene Marinaden, Sie werden überrascht sein von den Ergebnissen.
    • 💡 Die Konsistenz der Gerste ist entscheidend. Nicht zu lange kochen, sonst wird es matschig. Abrinnen im Sieb ist wichtig, damit die Gerste gut abtropfen kann. Kontrollieren Sie es alle paar Minuten, besser wird’s nicht.
    • 💡 Ersetzen Sie Edamame durch grüne Bohnen oder sogar Brokkoli. Beide haben ihren eigenen Geschmack. Variieren ist immer gut. Frische Kräuter sind auch eine gute Idee. Das gibt dem Ganzen einen neuen Kick.
    • 💡 Die richtige Würze anpassen. Denken Sie daran: nicht übertreiben. Das Gemüse soll den eigenen Geschmack zeigen. Ein bisschen mehr Salz und Pfeffer nach dem Rösten wirkt Wunder.

    Häufige Fragen

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