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Tofuhäppchen mit Erdnüssen und Ingwer

Tofuhäppchen mit Erdnüssen und Ingwer

Von Marlena

Feste Tofuwürfel, knusprig in Buchweizenmehl und gewürzt mit einer Mischung aus Hoisin- und Sojasoße statt Nuoc Cham, karamellisiert mit Kokosblütenzucker. Erdnüsse gehackt, Sesammayonnaise und eingelegter Ingwer als Topping. Einfach zu machen, variabel bei Gewürzen. Gehört zur Vorspeise, ohne Nüsse austauschbar durch geröstete Kürbiskerne. Glutenfreie Option mit Reismehl möglich. Ausbalancierte Texturen – knusprig, cremig, aromatisch. Spiel mit Süße, Salz und Würze, ohne Milchprodukte und Laktose. 24 kleine Portionen. Kochzeit etwas verlängert für bessere Kruste. Für geschickte Köche mit Geschmacksnerven.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit: 15 min
Gesamt: 45 min
Portionen: 24 Portionen
#Vorspeise #vegan #glutenfrei
Knusprige Tofuhäppchen, schnell gemacht, voll mit Texturen. Kein schnöder Seidentofu, sondern richtig fester Block, den man fast anfassen kann. Der Trick: leicht mehliert, dann gleichmäßig braten. Öl darf nicht schwach sein, sonst kein guter Knusper. Habe oft erlebt, dass zu viel Soße den Tofu weich macht – hier stören die kleinen Zacken an Erdnüssen und das säuerliche Ingwer-Topping. So isst man nicht nur mit der Gabel, sondern auch mit den Fingern, klebrig und knackig zugleich. Anders als klassische asiatische Saucen viel süßer und erdiger, kein Nuoc Cham, sondern Hoisin und Kokoszucker. Passt perfekt auf Partytisch, jeder will mehr. Die Sonnenblumenkerne als Austausch für Erdnüsse ein cooler Deal, falls Allergiker am Start sind. Die Mayonnaise mit Sesam bringt nochmal cremige Schärfe rein, erweitert Texturen wunderbar. Gerne größer machen, der Knüller wird zu Fingerfood mit Pfiff.

Zutaten

Tofu

  • 350 g fester Tofu, gut gepresst und in 24 Würfel geschnitten
  • 50 g Buchweizenmehl oder Vollkornmehl, ungesiebt
  • 100 ml geschmacksneutrales Öl zum Braten
  • 25 ml dunkle Hoisinsoße
  • 25 ml Tamari oder eine hochwertige Sojasoße
  • 25 ml Kokosblütenzucker
  • 7 ml Speisestärke
  • Garnitur

    • 50 g grob gehackte Erdnüsse
    • 25 ml Sesammayonnaise (Wafu Stil)
    • 25 ml eingelegter Ingwer

Über die Zutaten

Tofu pressen immer vor dem Verarbeiten - Feuchtigkeit ruiniert die Panade, macht’s nur matschig. Nicht blind Sojasoße verwenden, davon gibts viele Varianten, Tamari ist vollmundiger und glutenfrei. Hoisin für die süße Komplexität, kann durch süße Teriyaki ersetzt werden, bringt aber andere Nuancen. Kokosblütenzucker lieber als brauner Haushaltszucker, gibt tieferen Geschmack und karamellisiert besser. Buchweizenmehl nimmt mehr Feuchtigkeit auf und ist rustikaler, Weizenmehl geht auch, aber weniger knusprig. Speisestärke sorgt für Bindung der Soße - nicht auslassen, sonst läuft die Soße auseinander. Erdnüsse roh kaufen und selbst rösten - billiger und aromatischer. Sesammayonnaise kaufen oder selber machen, letzteres dauert 10 Min mehr, lohnt sich wenn frisch und würzig. Eingelegten Ingwer selbst machen ist Aufwand, Ersatz: frischer Ingwer fein gehackt mit etwas Reisessig. Öle ruhig hoch erhitzbar wählen, hier Raps oder Erdnussöl, kein Olivenöl – schmeckt sonst bitter.

Zubereitung

Vorbereitung

  1. Tofu zuerst gepresst, sonst Wasser bringt nur Spritzen in die Pfanne und flippt das Ganze in die Luft. Würfel sauber geschnitten, Größe beachten. Viel zu dünn und zerfallen sie beim Wenden, zu groß, Durchziehen der Soße unmöglich.
  2. Mehl schwenken, nicht panieren. Das Buchweizenmehl ist rau, gibt noch Biss und stabilisiert knusprig, macht Unterschied zu Weizenmehl – oft unterschätzt. Überschüssiges Mehl kräftig abschütteln – sonst verbrennt’s schnell und bitter nachher beim Braten.
  3. Braten

    1. Arbeitsfläche vorbereiten, Pfanne heizen. Rapsöl auf mittelhohe Platte, nicht zu heiß, nicht zu kalt. Tofu portioniert anbraten, halbe Menge zuerst. Das Pfeffern und Salzen auf dem Tofu vor dem Mehl – leider oft übersehen, sonst wirkt Soße fade.
    2. Warten, bis blubbern und Ränder anfangen goldbraun zu krusten - 4-5 Minuten pro Seite. Roh sind die Würfel papierig, während des Bratens spürt man die Kruste härten. Nicht wenden zu früh, sonst klebt’s. Nach dem Braten auf Küchenpapier abtropfen lassen, sonst wird es mehlig.
    3. Soßenmischung

      1. Alle flüssigen Zutaten in einer kleinen Schüssel verquirlen, Speisestärke nach und nach einrühren – Klumpen vermeiden! Hoisin und Tamari bringen süßlich-herbe Tiefe statt der klassischen Nuoc Cham Säure. Kokosblütenzucker passt viel besser zu den erdigen Aromen und karamellisiert gut.
      2. Pfanne saugen, Restöl vom Braten stehen lassen, auf mittlere Hitze zurück. Soße einrühren, nicht kochen lassen, sonst wird’s zäh. Schnell dick und glänzend, bindet sofort. Würfel zurück in die Pfanne, alles gut umrühren, damit alle Seiten sämig überzogen sind.
      3. Soße darf nur ganz leicht blubbern, sonst verbrennt sie. Nach ca. 5 Minuten das Zeichen, dass die Soße anzieht, aber Tofu bleibt saftig und nicht matschig.
      4. Anrichten und Garnieren

        1. In kleinen Schalen grob gehackte Erdnüsse bereitstellen. Wichtig: frisch geröstete, sonst verliert man die Ölaromen.
        2. Tofuwürfel einzeln auf kleine Zahnstocher stecken. Basis dick in Erdnüsse tauchen – so haften sie besser, gibt Kontrast zur glatten Soße.
        3. Kleinen Klecks Sesammayonnaise oben drauf, dazu ein Scheibchen Ingwer. Ingwer scharf, frisch und süß-säuerlich – Ausgleich. Lieblingskick, aber aufpassen, nicht zu viel, sonst überdeckt die Ingwersession den Tofu.
        4. Restliche Erdnüsse über alles streuen. Auf kleinen Tellern servieren, gern warm oder temperiert.
        5. Zum Glutenfrei-Sein: Buchweizen- oder Reismehl; Tamari statt Sojasoße. Mayonnaise selber machen, wenn Allergien gegen Sesam bestehen – Alternativen wie Avocado-Creme sind interessant.
        6. Abenteuerlich war mein erster Versuch mit Kichererbsenmehl – knusprig, aber heftiger Eigengeschmack, bleibt Sache des Experiments.
        7. Soße gern anpassen – etwas Limettensaft kann rein, wenn man Nuancen von Nuoc Cham vermisst. Ich fand aber die Süße mit Kokoszucker stimmiger und weniger säure-lastig.
        8. Timing strikt? Ungenau. Riecht’s nach zu viel Öl oder Verbrannt? Hitze runter. Wird Tofu matschig? Zu früh umgerührt oder zu lange in Soße. Knusprig bleibt nur kurz in Flüssigkeit, da heißt es fix arbeiten.

Zubereitungstipps

Wichtig: Tofu vor jedem Schritt gut abtropfen und trocknen. Mehl muss sichtbar trocknen, nicht klumpig. Bratpfanne wirklich heiß, Öl sollte schimmern, aber nicht rauchen, sonst verbrennt die Panade. Stücke ofenwarm stellen dient dazu, dass sie nicht durchfeuchten, sonst klebt die Soße schlecht. Soße auf mittlerer Hitze immer rühren, sonst bindet die Stärke nicht richtig und verklumpt. Wenn Soße zu schnell dick wird, Hitze runter nehmen, sonst bitter. Beim Umrühren mit Pfannenwender und nicht zu viel Bewegung, sonst zerfallen die Häppchen. Garnieren kurz vorm Servieren – sonst weicht das Mehl- oder Nuss-Panier ab und verliert den Crunch. Reste kann man kalt essen, aber frisch sind sie unvergleichlich. Zum energie- und zeitsparen, Soße schon am Anfang vorbereiten, Tofu braten und dann zusammen finalisieren. Ingwer unbedingt frisch, nicht zu alt, sonst wird’s muffig. Kleine Details, helfen, dass aus einfachem Tofu etwas Raffiniertes wird.

Küchentipps

  • 💡 Vorbereitung ist alles. Tofu pressen, Feuchtigkeit rausholen. Mehl ist wichtig, aber nicht übertreiben. Buchweizenmehl bringt Biss. Nach dem Braten: trockne den Tofu gut, sonst wird’s matschig.
  • 💡 Frittieröl nicht zu heiß, nicht zu kalt. Mittlere Hitze einstellen. Wenn das Öl schimmert, dann ist der Zeitpunkt optimal. Tofu-Würfel nicht zu viel bewegen, sie zerfallen schnell.
  • 💡 Die Soße muss leicht blubbern, nicht kochen. Hitze regulieren ist entscheidend. Wenn zu dick, Hitze runter. Schnelles Arbeiten nötig, sonst wird der Tofu weich in der Soße. Knusprigkeit ist das Ziel.
  • 💡 Variationen der Soße möglich: Limettensaft gibt eine frische Note. Probieren mit Teriyaki als süßen Ersatz ist spannend. Erdnüsse selbst rösten bringt Intensität. Alternative: Sonnenblumenkerne für Allergiker.
  • 💡 Glutenfreie Zutaten sind wichtig. Tamari statt Sojasauce. Buchweizenmehl oder Reismehl verwenden. Selbstgemachte Mayonnaise kann helfen, falls Allergien bestehen. Frische von zwei bis drei Dingen macht Unterschied.

Häufige Fragen

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