Tomaten-Bohnen-Eintopf mit Rosmarin

Von Marlena
Ein herzhafter Tomateneintopf mit weißen Bohnen, verfeinert durch frischen Rosmarin und geräucherte Paprika. Zwiebeln, Fenchel statt Karotte; Knoblauch und Olivenöl als Basis. Statt Gemüsebrühe Hühnerbrühe für mehr Tiefe. Langsam köcheln, bis Fenchel ganz weich, das Aroma kräftig. Suppe grob pürieren oder stückig lassen, je nach Lust. Salz erst zum Schluss, um die Aromen nicht zu verflachen. Perfekt für nasse Tage, wenn die Küche nach Italien riecht. Ohne Gluten, Milch, Eier.
Vorbereitung:
25 min
Kochzeit:
30 min
Gesamt:
55 min
Portionen:
4 Portionen
#leichte Küche
#schnelle Gerichte
#vegetarisch
#Mediterran
Manchmal einfache Rezepte sind die stärksten. Seit Jahren experimentiere ich mit Tomatensuppen, und das Ergebnis hier zeigt: kleiner Twist reicht, um Klassiker neu zu beleben. Zwiebel und Fenchel bilden eine Basis, die auch pur schmeckt. Fenchel bringt nicht nur Aroma, sondern liefert Textur und Farbe. Die weissen Bohnen geben Protein und machen satt, ohne schwer zu sein. Knoblauch ist natürlich Pflicht, doch ich achte seit langem darauf, ihn vorsichtig anzurösten – sonst wird’s bitter. Beim Kochen beobachte ich, wie die Suppe langsam dicker wird, wie der Geruch sich verändert, wie das Öl auf der Oberfläche schimmert. Dieser Geruch sagt mir, dass alles zusammenkommt. Und Rosmarin – ein Hauch reicht, sonst wird der Geschmack zu dominant. Paprikapulver gibt leicht Geräuchertes, ein persönliches Experiment, das funktioniert. Am Ende grob püriert: nicht alles muss glatt sein, Suppe darf Textur haben, Herz und Handarbeit spüren.
Zutaten
Über die Zutaten
Fenchel statt Karotte verwendet – weil Fenchel diesen Anis-ähnlichen Ton mitbringt, der perfekt zur Tomate passt. Kann durch Sellerie ersetzt werden, wenn Fenchel nicht verfügbar ist – aber weniger süß, mehr erdig. Hühnerbrühe nutze ich statt Gemüsebrühe, wenn mehr Geschmack gewünscht, sonst Gemüsebrühe als vegane Variante. Weiße Bohnen aus der Dose funktionieren bestens, vorgekochte getrocknete Bohnen sind leckerer, dauert aber länger und ist weniger spontan. Knoblauch frisch schneiden für Aroma, keine Knoblauchpulver – hat zu wenig Komplexität. Olivenöl sollte von guter Qualität sein, billiges Öl überdeckt alles. Rosmarin frisch, nicht zu groß, sonst wird bitter. Geräuchertes Paprikapulver ist kein Muss, gibt aber Tiefe. Wer keine Dosen hat: frische Tomaten durch Zerkleinern und Sieden, braucht aber länger und mehr Aufmerksamkeit.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Beim Dünsten Geduld haben: Zwiebeln müssen hell werden, Fenchel weich, erst dann Knoblauch zugeben – zu früh verdampft sein Aroma schnell. Hitze nie zu hoch, sonst verbrennt Knoblauch sofort und schmeckt matschig. Beim Kochen mit Tomaten sind Säure und Süße im Spiel. Tomate erst spät salzen, sonst wird die Suppe fest. Rosmarin nicht zerreißen, nur ganz lassen, um herauszufiltern – zerreißt man ihn, wird Bitterkeit freigesetzt. Mixen mit Stabmixer – teilweise pürieren für Struktur. Suppe sollte leicht dickflüssig sein, nicht zu wässrig. Ein Tipp: Suppe auf kleiner Flamme rühren, nicht ständig, sonst zerfallen Bohnen zu viel. Wenn Suppe zu dick, einfach mit Brühe oder Wasser strecken, nicht mit Sahne – das ändert Charakter. Nachwürzen nur am Ende, besonders Salz, um Geschmack zu kontrollieren. Brot als Begleitung nicht vergessen, wichtig für Texturen und Sättigung.
Küchentipps
- 💡 Wenn du das Fenchel-Anisaroma magst, ersetze die Karotte. Fenchel gibt Tiefe. Möchtest du es weniger süß? Sellerie ist auch eine Option. Weiße Bohnen aus der Dose sind praktisch. Frisch gekochte Bohnen sind besser, aber weniger spontan. Knoblauch frisch zerkleinern, kein Pulver! Das hat kaum Aroma.
- 💡 Beim Anbraten bleibt Geduld wichtig. Zwiebeln sollten goldgelb sein, Fenchel weich, aber nicht braun. Knoblauch später zugeben, oder er wird bitter. Hitze nicht zu hoch, sonst brennt der Knobi an. Nach dem Hinzufügen der Tomaten intensiv riechen! Warten bis es blubbert, dann Hitze reduzieren.
- 💡 Für die Brühe – für mehr Geschmack Hühnerbrühe nutzen. Willst du es vegan? Gemüsebrühe tut es auch. Achte darauf, die Brühe für die gewünschte Konsistenz richtig zu dosieren. Wenn die Suppe zu dick wird, einfach etwas Brühe ergänzen. Länge der Kochzeit beobachten. Aromen können sich entfalten.
- 💡 Beim Pürieren – grob pürieren für Struktur, nicht alles cremig. Die Textur macht’s. Wer es sämiger mag, kann länger pürieren. Am Ende, Salz erst zum Schluss dazugeben, das verhindert Bitterkeit. Rosmarin nicht klein reißen, sonst wird die Suppe bitter. Einfach den Zweig rausnehmen.
- 💡 Um die Suppe nicht so schwer zu machen, wirklich gut Olivenöl verwenden. Billiges Öl überdeckt alles. Der Geschmack kommt durch qualitativ hochwertige Zutaten. Immer darauf achten, dass der Topf schwer ist. Gleichmäßige Hitzeverteilung – dann brennt nichts an.



