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Tunisische Penne mit Merguez

Tunisische Penne mit Merguez

Von Marlena

Penne-Nudeln in würziger Tomatensauce mit Merguez-Würstchen und frischem Koriander. Statt Hühnerbrühe Gemüsebrühe, rote Zwiebeln statt weiße. Säuerliche Note durch Zitronenschale, für Frische. Wichtig: Nudeln bissfest, Sauce nicht zu flüssig. Pfanne heiß ansetzen, Zwiebeln glasig. Merguez in geneigten Stücken anbraten, entfalten Aroma. Sauce köcheln lassen, bis leicht eindickt. Frischer Koriander bringt orientalisches Flair. Perfekt wattig, deftig, doch mit genug Säure. Einfach, aber viel Charakter. Kein Käse, keine Eier, glutenfrei mit Dinkelpenne, falls gewünscht.
Vorbereitung: 12 min
Kochzeit: 22 min
Gesamt: 34 min
Portionen: 4 Personen
#Pasta #Orientalisch #Würzig #Vegetarisch möglich
Gerade aus Nordafrika inspiriert, ist diese Version der Penne alla tunisienne weniger fettig, da ich die Hühnerbrühe mit Gemüsebrühe ersetze, damit es leichter aber doch würzig bleibt. Die Merguez bringen Hitze, die Tomatenpaste sorgt für Tiefe. Rote Zwiebeln machen den Geschmack runder als die üblichen weißen. Zitronenschale? Frische Note inmitten der Würze. Dieser Mix zeigt mir, dass auch einfache Pasta viel Charakter haben kann, wenn man die Texturen und Aromen richtig einschätzt. Das Gericht lebt von der Balance zwischen Hitze, Säure und der leichten Süße der Zwiebeln. Die Nudeln dürfen niemals durchweicht sein, sonst verläuft alles in der Sauce. Koriander am Schluss ist nicht verhandelbar – sein Duft ist wichtig. Selbst erprobte Köche unterschätzen oft, wie viel Gewürz die Merguez bieten. Manchmal ist weniger mehr.

Zutaten

  • 260 g Penne (oder kurze Pasta deiner Wahl, z. B. Dinkelpenne)
  • 2 rote Zwiebeln, fein geschnitten
  • 25 ml Olivenöl (1 1/2 Esslöffel)
  • 300 g Merguez-Würstchen, schräg in 2 cm Stücke schneiden
  • 25 ml Tomatenmark (1 1/2 Esslöffel)
  • 220 ml Gemüsebrühe (frisch oder aus Würfel)
  • 30 ml frischer Koriander, grob gehackt
  • 1 kleine Bio-Zitronenschale, nur gelbe Außenhaut, fein gerieben
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Über die Zutaten

    Die Menge der Pasta darf reduziert werden, wenn man mehr Sauce mag, aber Penne vertragen etwas Zugabe von Flüssigkeit ohne matschig zu werden. Statt Merguez können würzige Lamm-Würstchen oder sogar scharfe Salsiccia verwendet werden; die Würze passt jeweils anders, daher beim Abschmecken vorsichtig sein. Statt normaler Gemüsebrühe geht auch klar selbst gemachte Brühe, die ist geschmacklich besser und reduziert Zusatzstoffe. Olivenölqualität spürt man beim Anbraten der Zwiebeln – kaltgepresstes wirkt milder, intensives nativ extra bringt Aroma. Rote Zwiebeln sind milder und süßer als weiße, gibt eine gute Tiefe. Zitronenschale frisch raspeln, keine Pulver benutzen; das verdirbt den Duft. Frischer Koriander sollte erst ganz zum Schluss rein, sonst verliert er sein Aroma und färbt nach.

    Zubereitung

  • Wasser kräftig salzen, fast wie Meer. Penne hinein, nicht zu weich kochen — bissfest muss bleiben. Nach 8–10 Minuten ist Textur entscheidend, probieren. Abgießen, Zucker oder Öl nicht nötig, lieber mit wenig Olivenöl mischen, damit die Nudeln nicht verkleben. Beiseitestellen.
  • Olivenöl in großer Pfanne stark erhitzen. Zwiebeln hinein, sofort Hitze etwas reduzieren, damit sie langsam glasig werden, nicht braun. 5 Minuten rühren, bis süßer Duft entsteht, das macht den Unterschied zur scharfen Merguez später.
  • Merguez-Stücke hinzufügen. Hitze hoch, kurze scharfe Bratzeit, bis rundherum kräftig gebräunt. Achtung, nicht zu früh wenden, lieber liegen lassen, bis goldbraune Kruste. Farbe sagt, ob die Fleischsäfte draußen bleiben, wichtiger Aroma-Booster.
  • Tomatenmark einrühren, kurz anrösten, 1–2 Minuten, bis es duftet und leicht dunkler wird. Nicht verbrennen lassen, sonst bitter.
  • Gemüsebrühe angießen und rühren, Deckel drauf. Bei mittlerer Hitze etwa 12 Minuten simmern lassen. Es soll leicht dickflüssig sein, nicht dünn wie Suppe. Zwischendurch prüfen, Sauce soll um den Löffel haften bleiben.
  • Nudeln in die Pfanne geben, mit Sauce gut vermengen, kurz erwärmen. Hitze reduzieren, gerade so, dass alles warm, aber nicht matschig wird. Zitronenschale darüber reiben, gibt frische, herbe Note, die gegen die Würze der Wurst balanciert.
  • Zum Schluss den Koriander unterheben. Nicht zu früh, sonst verliert er Aroma. Abschmecken: Salz, Pfeffer. Merguez bringt Salz und Würze, trotzdem vorsichtig sein. Falls zu scharf, ein Klecks Joghurt (laktosefrei möglich) auf den Teller — Wunderwaffe gegen Hitze.
  • Sofort servieren. Manchmal finde ich, ein paar geröstete Pinienkerne oder grob gehackte Mandeln (sofern verträglich) bringen schöne Texturen. Heute bewusst weggelassen, damit es in die laktosefreie, nussfreie Richtung geht.
  • Wenn Merguez nicht verfügbar, kannst du würzige Chorizo verwenden. Aber das Geschmackserlebnis ändert sich, milder und weniger scharf.
  • Die Zwiebelmenge kann reduziert werden, wenn man es leichter mag, dafür mit etwas Knoblauch experimentieren, aber nicht zu dominant – das zerreißt den Duft von Merguez.
  • Zubereitungstipps

    Wichtig am Anfang ordentlich Wasser zum Kochen bringen, salzen wie Meerwasser, das beeinflusst maßgeblich die Nudelkonsistenz. Abgießen ohne abzuspülen, sonst verlierst du Stärke und die Sauce haftet schlechter. Zwiebeln nicht zu schnell anbraten, sonst verbrennen sie und geben Bitterstoffe ab. Beim Merguez anbraten Geduld haben, durch die scharfe Wursthaut muss eine schöne Kruste entstehen. Tomatenmark anrösten, dann verliert es die Säure und wird süßer, das ist der Unterschied zwischen Sauce, die frisch oder langweilig schmeckt. Bei Brühe nicht sofort zu viel machen, du kannst jederzeit mehr nachgießen, aber zu viel macht die Sauce dünn. Sobald Nudeln drin sind, keine lange Kochzeit mehr, nur aufwärmen damit die Form erhalten bleibt. Zitronenschale und Koriander wirklich zum Schluss, sonst sind sie weg. Pfeffer zuletzt rein, er verliert oft Geschmack, wenn zu lang gekocht. Wer die Hitze zähmen will, sollte eine milde Joghurtbeigabe bereithalten.

    Küchentipps

    • 💡 Wähle Dinkelpenne, glutenfrei möglich. Pens gibt es viele Sorten. Butternut statt Öl für die Würze. Wichtig, Nudeln bissfest – aber nicht überkochen.
    • 💡 Salz im Wasser wie Meerwasser. Der Geschmack ist entscheidend für die Pasta. Penne in kochendes Wasser geben. Oberste Regel: Nicht abspülen.
    • 💡 Gemüsebrühe statt Hühnerbrühe bringt Frische. Tomatenmark anrösten – da wird alles süßer und vollmundiger. Pass auf, dass nichts anbrennt.
    • 💡 Koriander erst zum Schluss dazu. Verliert schnell Aroma wenn zu früh. Riecht intensiv; wichtig für das Gesamtbild. Die Balance beachten.
    • 💡 Merguez nicht zu früh wenden. Goldbraune Kruste ist entscheidend. Hitze hoch halten – dann bleibt das Aroma besser erhalten. Geduld ist hier Gold wert.

    Häufige Fragen

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