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Überbackene Zwiebelsuppe mit Rotwein

Überbackene Zwiebelsuppe mit Rotwein

Von Marlena

Eine herzhafte Zwiebelsuppe auf Rindsbrühebasis mit dunklem Rotwein und Rosmarin. Zwiebeln langsam gebräunt, dann mit aromatischer Brühe und Kräutern zum Schmelzen gebracht. Kräftiger Käse gratiniert knusprig auf getoastetem Bauernbrot – perfekt für kalte Tage. Alternative Zutaten und Timing angepasst für persönliche Note und praktische Küchenhelfer empfohlen.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 35 min
Gesamt: 60 min
Portionen: 4 Portionen
#Suppe #überbacken #Winterrezepte #Gemütlich
Zwiebelsuppe gehört zu den Klassikern, die immer wieder neu entdeckt werden wollen. Aus meiner Erfahrung kommt es nicht nur auf die Zutaten, sondern auf das Timing und die Textur an. Die Zwiebeln sollen nicht bloß weich, sondern karamellisiert sein – der Trick für diese nussige Süße. Rindsbrühe gab dem Ganzen Tiefe, Rotwein eine herbe Note, die ich mit Rosmarin anstelle von Thymian noch etwas mediterraner machte. Immer wieder probiert, entdecke ich, dass Umluft oft zu schnell trocknet, deshalb nur bei kleiner Hitze kochen. Knackpunkt ist auch der Käse – zu wenig und die Suppenschale wirkt nackt, zu viel und der Geschmack ist zu dominant. Rustikales Brot mit ordentlicher Kruste gibt der Suppe Halt und Textur. Gerade wenn Gäste kommen, bewährt sich das Rezept als Gesprächsthema und Kuschelcomfort. Das Geräusch des brodelnden Käses und der Duft beim Backen, das macht was aus.

Zutaten

  • 5 mittelgroße gelbe Zwiebeln, dünn geschnitten
  • 50 g (ca. 4 EL) Butter oder alternativ Olivenöl
  • 850 ml Rinderbrühe oder Gemüsebrühe als Ersatz
  • 450 ml trockener Rotwein, z. B. Merlot oder Chianti
  • 2 ml getrockneter Rosmarin (statt Thymian)
  • 4 Scheiben rustikales Bauernbrot, im Toaster goldbraun geröstet
  • 180 g Gruyère-Käse, gerieben oder alternativ Emmentaler
  • Über die Zutaten

    Wer keine roten Zwiebeln bekommt, gelbe oder weiße tun es auch. Wichtig, sie richtig dünn schneiden und nicht mit Wasser waschen, sonst verlieren sie Aroma. Butter sorgt für die nussige Röstnote, wer es leichter will, Olivenöl nehmen – der Geschmack wird anders, aber auch gut. Rinderbrühe gebe ich immer selbstgemacht oder eine gute Bio-Variante, Gemüsebrühe geht, schmeckt aber milder. Rotwein kann durch dunkle Traubensäfte ersetzt werden, bringen Süße und Tiefe, aber weniger Herbheit. Rosmarin als Ersatz für Thymian macht die Suppe aromatischer und weniger kräuterhaft trocken. Beim Brot lohnt sich dickere Scheiben, getoastet mit Knusperfaktor, manchmal verwende ich Baguette oder Sauerteig – macht mehr Spaß beim Beißen. Käse geht klassisch Gruyère oder Emmentaler, auch Comté oder sogar Bestandteil Parmesan für Umami – aber nicht zu viel Parmesan, der verbrennt schnell.

    Zubereitung

  • Zwiebeln in einem schweren Topf bei mittlerer Hitze mit Butter oder Öl ansetzen. Geduld ist hier Schlüssel. Der Zwiebelgeruch wird intensiv, langsam beginnen sie zu karamellisieren. Nicht zu stark rösten, sonst bitter. Nach ca. 20 Minuten sollten sie goldbraun, weich, aber noch leicht feucht sein.
  • Hitze reduzieren. Brühe, Wein und Rosmarin zugeben. Aufwallen lassen, dann Hitze auf kleinste Stufe. 20–25 Minuten köcheln lassen, nicht nur wegen Geschmack, sondern um die Aromen komplett zu verschmelzen. Zwischendurch umrühren und prüfen, ob Flüssigkeit nicht zu flott reduziert. Wenn zu stark, wenig Wasser zugeben.
  • In der Zwischenzeit Ofen auf Grillfunktion stellen. Rost etwa auf obere Schiene.
  • Suppenportionen in feuerfeste Schalen füllen. Je eine Brotscheibe darauflegen; sie saugt erst Suppe leicht auf, wird später saftig-knusprig.
  • Großzügig mit dem Käse bestreuen – nicht sparen, sonst keine schöne Kruste. Die Schalen direkt unter den Grill, bis der Käse schmilzt, blubbert und goldbraune Flecken zeigt. Dauert wenige Minuten, also Aufsicht nicht verlieren, sonst wird Käse schwarz und bitter.
  • Sofort servieren. Vorsicht heiß, Löffel vorsichtig hineinstechen, um die perfekte Temperatur zu tasten.
  • TIPPS: Wer keinen Rotwein hat oder keinen Alkohol möchte, ersetzt ihn durch dunklen Traubensaft und etwas Balsamico. Für intensiveren Geschmack noch eine angedrückte Knoblauchzehe in der Brühe mitziehen lassen. Beim Brot mache ich gern Vollkorn oder Sauerteig für mehr Crunch und Aroma.
  • Meist koche ich mehr Zwiebeln für mehr Geschmackstiefe. Wenn Zwiebeln zu schnell braun werden, Temperatur sofort runter, sonst bitter. Zwischendurch immer mal Nase und Hände einsetzen: Zwiebeln sollen süß duften, nicht scharf.
  • Zubereitungstipps

    Langsame Zwiebelkaramellisierung ist Dreh- und Angelpunkt, sonst schmeckt die Suppe schnell roh und scharf. Meine Regel: Farbe kontrollieren, sobald der Boden leicht braun wird, manchmal Hitze noch reduzieren. Die Mischung aus Brühe, Wein und Rosmarin braucht Zeit, um schön zu verschmelzen, 20 Minuten sind meistens Minimum. Niemals zu stark köcheln, sonst wird die Flüssigkeit zu reduziert und die Suppe zu trocken. Das Brotrösten vor dem Backen verhindert, dass das Brot zäh wird; es nimmt so genau genug Suppe auf, damit es nicht matschig ist. Beim Käse auf guten Gratgrad achten – der sollte richtig schmelzen und kleine Bläschen werfen. Grill nicht aus den Augen lassen, das geht schnell in Flammen, mit Rußgeschmack. Leg die Schalen mit Backhandschuhen in den Ofen – die Suppe kocht kräftig und spritzt manchmal. Sofort heiß servieren; kalt oder zäh ist der Auflauf sinnlos. Wenn mal kein Ofengrill geht, unter Alufolie im Ofen bei hoher Oberhitze backen – dauert etwas länger, aber kriegt ähnliche Kruste.

    Küchentipps

    • 💡 Zwiebeln langsam braten. Der Schlüssel ist Geduld. Karamellisieren sie richtig, nicht zu stark rösten, sonst bitter. Aroma entwickelt sich. Klingen müssen süß duften.
    • 💡 Käse großzügig verwenden. Wenn zu wenig Käse, wirkt die Suppe nackt. Zu viel Käse? Geschmack zu dominant. Ausgewogenheit ist wichtig für Genuss.
    • 💡 Nicht die Hitze hochdrehen. Zu schnell und die Zwiebeln werden bitter. Wenn sie zu schnell dunkel werden, Hitze reduzieren. Farbe im Auge behalten.
    • 💡 Für mehr Geschmack kannst du Knoblauch hinzufügen. Lasse ihn in der Brühe ziehen. Schmeckt intensiv und aromatisch. Es macht Spaß, kreativ zu sein.
    • 💡 Brot richtig toasten. Dickere Scheiben verwenden, damit sie knusprig bleiben. Während des Backens gut aufpassen. Der Grill kann die Wärme schnell übertragen.

    Häufige Fragen

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